1943 – Die Wand der Philosophen

Dieser Artikel wurde am 14. Juli 2020 überarbeitet.

Nach dem Blitzkrieg gegen Frankreich im Frühjahr 1940 waren etwa 1,85 Millionen Franzosen in Kriegsgefangenschaft gegangen. Das Resultat der neuen Verwaltungseinteilung nach diesem Feldzug bestand in der Aufteilung des französischen Staatsgebietes. Der größte Teil im Norden und Westen befand sich unter deutscher Besetzung, die Mitte und der Süden wurden zum Territorium des sogenannten Vichy-Frankreich, einer mit Deutschland kollaborierenden Regierung. Ein kleiner Landesteil im Südosten wurde durch Italien besetzt.


Maßnahmen zur Anwerbung französischer ArbeiterInnen


Die vielen Kriegsgefangenen wurden zwar teilweise zur Zwangsarbeit herangezogen, doch die deutsche Wirtschaft verlangte nach mehr. Bis 1942 versuchten die Besatzer, Freiwillige für den Arbeitseinsatz in Deutschland anzuwerben, manche Menschen wurden aber auch verhaftet und zwangsverpflichtet. Hauptsächlich wurden sie Bauprojekten der Organisation Todt in Nordfrankreich zugewiesen. Bis zum Frühjahr 1942 folgten 185.000 Franzosen freiwillig dem deutschen Aufruf.

Ab April/Mai 1942 verschärfte sich die Gangart in der Rekrutierung neuer Arbeitskräfte durch erhöhten wirtschaftlichen Druck Deutschlands auf französische Unternehmen. Viele Betriebe mussten geschlossen werden – den daraus resultierenden Arbeitslosen wurde der Gang ins Deutsche Reich nahegelegt. Zur geregelten Durchführung dieser Arbeiterrekrutierung entstand im Juni 1942 das Abkommen „Relève“ – auf deutsch: Ablöse, Ersatz, Nachwuchs. Damit sollten Freiwillige zur Arbeit in Deutschland angeworben werden und im Gegenzug französische Kriegsgefangene entlassen werden. Das Verhältnis sollte 1:3 betragen: Für einen entlassenen Kriegsgefangenen mussten drei Arbeitskräfte nach Deutschland gehen.

Hinweis auf das Abkommen "Relève"
Hinweis im Keller eines österreichischen Großbetriebes auf das Abkommen „Relève“

So versprachen sich einerseits das Deutsche Reich genügend Arbeiter und andererseits das Vichy-Regime erhöhten Rückhalt in der Bevölkerung durch die Freilassung seiner kriegsgefangenen Landsleute, die vielfach Bauern und Familienväter waren. Dieser Tausch trug die Bezeichnung „Transformation“. Die Versprechungen – wohl auch weil sie nicht immer eingehalten wurden – zeigten jedoch nicht den erwarteten Erfolg. 1942 und 1943 meldeten sich zwar etwa 240.000 Franzosen zur Arbeit, für die 90.000 Kriegsgefangene freigelassen wurden. Doch für Deutschland war diese Zahl viel zu gering. Die Strategie verschärfte sich bald zur Zwangsmaßnahme. Im September 1942 wurde auf Druck Deutschlands die Freiwilligkeit durch eine allgemeine Dienstpflicht ersetzt, die Männer zwischen 18 und 50 sowie Frauen zwischen 21 und 35 Jahren betraf.

Ab Februar 1943 wurde für die Rekrutierung der Arbeiter und Arbeiterinnen die Organisation „Service du Travail Obligatoire“ (STO) – auf deutsch: Verpflichtender Arbeitsdienst – gegründet. Für Männer wurde eine zweijährige Dienstpflicht bestimmt. Im April 1943 kam es erneut zu einem „Deal“ – für jeden angeworbenen französischen Arbeiter sollte ein Kriegsgefangener entlassen werden – 1:3 wurde also durch 1:1 ersetzt, was auf den ersten Blick nach einem guten Abkommen klingt. Der entlassene Kriegsgefangene durfte jedoch nicht nach Hause gehen, sondern wurde als Zivilarbeiter verpflichtet und bekam auch den entsprechenden Lohn. Auch das klingt nach einer „Verbesserung“, allerdings verlor der Kriegsgefangene so den Schutz des Roten Kreuzes als Schutzmacht der Genfer Konvention und musste sich eventuell Anfeindungen seiner Landsleute gefallen lassen, die ihn als Kollaborateur betrachteten. Bis Mitte 1944 wechselten deshalb nur 220.000 von den verbliebenen 800.000 Kriegsgefangenen in den Zivilarbeiterstatus.

Bis Ende 1944 konnten durch Relève und STO 728.000 französische Männer und Frauen für den Arbeitseinsatz in Deutschland angeworben bzw. verpflichtet werden, wodurch also insgesamt etwas über eine Million Menschen betroffen waren.

Etwa 30.000 dieser Zwangsarbeiter starben im Zuge ihres Einsatzes. Viele Franzosen, die nicht für Deutschland arbeiten wollten, entschieden sich stattdessen zum Eintritt in die Résistance, den französischen Widerstand.


Philosophie und Politik im Keller


Einige der französischen Zivilarbeiter leisteten – freiwillig oder unfreiwillig – auch in den Gebieten des Deutschen Reiches, die heute wieder auf österreichischem Boden liegen, Zwangsarbeit. Da die in diesem Kapitel gezeigten Zitate, die ein unbekannter Franzose oder eine unbekannte Französin auf Ziegeln im Keller eines großen Betriebes hinterließ, kommunistischer Natur sind, kann angenommen werden, dass es sich dabei um keinen freiwillig im Dienste Deutschlands arbeitenden Menschen handelte. Durch die Jahreszahl 1943 und die Erwähnung „Relève“, gehe ich davon aus, dass die Jahreszahl der Entstehungszeit entspricht.

Die Jahreszahl 1943 neben den beschriebenen Ziegeln
Die Jahreszahl 1943 neben den beschriebenen Ziegeln

An dieser Wand befinden sich sechs Sinnsprüche, Parolen und Slogans von Anatole France, Jean Jaurès, Lenin, Karl Marx, der „Le Front Populaire“ und der „Parti communiste français“ bzw. Henri Barbusse. Aus welchem Grunde diese Zitate gerade in diesem Keller verewigt wurden, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Vielleicht war es eine stille Form des Widerstands. Ich möchte abschließend auf deren Sinn und Entstehungsgeschichte eingehen. Dazu führe ich einerseits die Originalwortlaute an und andererseits die dazugehörigen Übersetzungen, um die Zitate in ihrem schriftlichen Kontext zu zeigen. Ich habe sie in den Texten fett hervorgehoben. Die Übersetzungen bewerkstelligte ich mittels des deepL-Translators.


Anatole France (französischer Schriftsteller):

Zitat am Ziegel:
On croit mourir pour sa patrie, on meurt pour les banquiers et les industriels.
Anatole France“

Original (Auszug des Zeitungsartikels vom 18. Juli 1922):
„Ainsi, ceux qui moururent dans cette guerre ne surent pas pourquoi ils mourraient. Ils en est de même dans toutes les guerres. Mais non pas au même degré. Ceux qui tombèrent à Jemmapes ne se trompaient pas à ce point sur la cause à laquelle ils se dévouaient. Cette fois, l’ignorance des victimes est tragique. On croit mourir pour la patrie; on meurt pour des industriels.“[1]

Deutsche Übersetzung:
„Diejenigen, die in diesem Krieg starben, wussten also nicht, warum sie sterben sollten. Es ist in allen Kriegen dasselbe. Aber nicht in gleichem Maße. Diejenigen, die in Jemmapes gefallen sind, haben sich in der Sache, der sie sich hingaben, nicht so sehr getäuscht. Dieses Mal ist die Ignoranz der Opfer tragisch. Sie glauben, Sie sterben für Ihr Land; Sie sterben für die Industriellen.

Bedeutung:
Anatole France meinte damit, dass die meisten Menschen in einem Land den Krieg ablehnen, nur die wenigsten würden ihn befürworten und noch viel weniger sind es, die ihn aktiv vorantreiben. Letztere sind die Bankiers, die Industriellen und die Zeitungsverleger, die dank eines Krieges riesige Vermögen anhäufen können. Damit diese wenigen Menschen reich werden, sterben viele in einem Krieg.

Der unbekannte Mensch, der das Zitat am Kellerziegel niedergeschrieben hat, erweiterte den Wortlaut, der sich im Original nur auf die Industriellen bezog, um die Bankiers.

Zitat von Anatole France
Zitat von Anatole France: „On croit mourir pour sa patrie, on meurt pour les banquiers et les industriels.“


Jean Jaurès (französischer Politiker):

Zitat am Ziegel:
Le capitalisme porte en lui la guerre comme la nuée porte l’orage.
Jean Jaurès“

Original (Auszug einer Rede vor der Abgeordnetenkammer der Französischen Nationalversammlung am 7. März 1895):
„Tandis que tous les peuples et tous les gouvernements veulent la paix, malgré tous les congrès de la philanthropie internationale, la guerre peut naître toujours d’un hasard toujours possible… Toujours votre société violente et chaotique, même quand elle veut la paix, même quand est à l’état d’apparent repos, porte en elle la guerre, comme une nuée dormante porte l’orage.
Messieurs, il n’y a qu’un moyen d’abolir la guerre entre les peuples, c’est abolir la guerre économique, le désordre de la société présente, c’est de substituer à la lutte universelle pour la vie — qui aboutit à la lutte universelle sur les champs de bataille — un régime de concorde sociale et d’unité. Et voila pourquoi si vous regardez non aux intentions qui sont toujours vaines, mais à l’efficacité des principes et à la réalité des conséquences, logiquement, profondément, le Parti socialiste est, dans le monde, aujourd’hui, le seul parti de la paix.“[2]

Deutsche Übersetzung:
„Während alle Völker und alle Regierungen Frieden wollen, trotz aller Kongresse der internationalen Philanthropie, kann Krieg immer aus einer jederzeit möglichen Gelegenheit entstehen … Immer trägt Ihre gewalttätige und chaotische Gesellschaft, selbst wenn sie Frieden will, selbst wenn sie sich in einem Zustand scheinbarer Ruhe befindet, Krieg in sich, wie eine schlafende Wolke einen Sturm trägt.
Meine Herren, es gibt nur einen Weg, den Krieg zwischen den Völkern abzuschaffen, und zwar durch die Abschaffung des Wirtschaftskrieges, der Unordnung der gegenwärtigen Gesellschaft, durch die Ersetzung des universellen Kampfes um das Leben – der zum universellen Kampf auf den Schlachtfeldern führt – durch ein Regime der sozialen Harmonie und Einheit. Und deshalb ist die Sozialistische Partei, wenn man nicht auf die Absichten schaut, die immer vergeblich sind, sondern auf die Wirksamkeit der Prinzipien und die Realität der Folgen, logischerweise, zutiefst, in der heutigen Welt die einzige Partei des Friedens.“

Bedeutung:
Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen (Sturm).
In der Rede von 1895 wird der Kapitalismus noch nicht explizit erwähnt. Das Zitat wurde in späteren Zeiten umformuliert.
Jean Jaurès beschreibt darin die Auswirkungen des wirtschaftlichen Wettbewerbs, die sowohl zwischen Individuen als auch zwischen Gesellschaften unweigerlich zum Krieg führen müssen. Bezüglich seiner Bedeutung schlägt es in die selbe Kerbe wie oberhalb Anatole France. Die Menschen, die im Kapitalismus Erfolg haben wollen, stehen dem Krieg offen gegenüber.

Zitat von Jean Jaurès
Zitat von Jean Jaurès: „Le capitalisme porte en lui la guerre comme la nuée porte l’orage.“


Lenin (russischer Politiker):

Zitat am Ziegel:
La religion est l’opium du peuple.
Lenine“

Auszug der deutschen Übersetzung des russischen Originals, das in der Zeitung „Nowaja Shisn“, Nr. 28, 3. Dezember 1905 veröffentlicht wurde:
„Die ökonomische Unterdrückung der Arbeiter verursacht und erzeugt unvermeidlich alle möglichen Arten der politischen Unterdrückung und sozialen Erniedrigung, der Verrohung und Verkümmerung des geistigen und sittlichen Lebens der Massen. Die Arbeiter können sich mehr oder weniger politische Freiheit für den Kampf um ihre ökonomische Befreiung erringen, aber keinerlei Freiheit wird sie von Elend, Arbeitslosigkeit und Unterdrückung erlösen, solange die Macht des Kapitals nicht gestürzt ist. Die Religion ist eine von verschiedenen Arten geistigen Joches, das überall und allenthalben auf den durch ewige Arbeit für andere, durch Not und Vereinsamung niedergedrückten Volksmassen lastet. Die Ohnmacht der ausgebeuteten Klassen im Kampf gegen die Ausbeuter erzeugt ebenso unvermeidlich den Glauben an ein besseres Leben im Jenseits, wie die Ohnmacht des Wilden im Kampf mit der Natur den Glauben an Götter, Teufel, Wunder usw. erzeugt. Denjenigen, der sein Leben lang arbeitet und Not leidet, lehrt die Religion Demut und Langmut hienieden und vertröstet ihn mit der Hoffnung auf himmlischen Lohn. Diejenigen aber, die von fremder Arbeit leben, lehrt die Religion Wohltätigkeit hienieden, womit sie ihnen eine recht billige Rechtfertigung ihres ganzen Ausbeuterdaseins anbietet und Eintrittskarten für die himmlische Seligkeit zu erschwinglichen Preisen verkauft. Die Religion ist das Opium des Volks. Die Religion ist eine Art geistigen Fusels, in dem die Sklaven des Kapitals ihr Menschenantlitz und ihre Ansprüche auf ein halbwegs menschenwürdiges Leben ersäufen.“[3]

Doch so ganz korrekt ist Lenin als Urheber des Zitats nicht. Schon 1844 schrieb Karl Marx:
„Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.“[4]

Bedeutung:
Lenin meinte mit dem Spruch, die Religion wäre eine Zuflucht für die von den „Arbeitgebern“ ausgebeuteten Arbeiter, die der bedrückenden Notwendigkeit unterliegen, für ihren Lebensunterhalt arbeiten und gleichzeitig Arbeitslosigkeit vermeiden zu müssen. Sie empfinden ihr Dasein als die vom Kapital Ausgebeuteten als so trist, dass nur der religiöse Ausblick auf ein schönes Leben nach dem Tod sie noch beseelt.

Zitat von Lenin
Zitat von Lenin: „La religion est l’opium du peuple.“


Karl Marx (Philosoph, Ökonom, Gesellschaftstheoretiker):

Zitat am Ziegel:
Prolétaires de tous les pays, unissez-vous!
Karl Marx“

Original in deutscher Sprache (Letzter Absatz und Aufruf am Ende des Kommunistischen Manifests von 1848):
„Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen. Sie erklären es offen, daß ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung. Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“[5]

Bedeutung:
Im Manifest der Kommunistischen Partei legten Karl Marx und Friedrich Engels im Februar 1848 das Programm beziehungsweise die Weltsicht des Kommunismus dar. Sie definierten die Natur des damals als „Gespenst“ durch Europa ziehenden Kommunismus. Die das Manifest abschließende Aufforderung „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“, war der Aufruf an die Arbeiter, sich in einer gemeinsamen Bewegung im Kommunismus gegen Kapital und Bürgertum zu vereinen.

Zitat von Karl Marx
Zitat von Karl Marx: „Prolétaires de tous les pays, unissez-vous.“


Le Front Populaire:

Zitat am Ziegel:
Pour le pain, la paix et la liberté!

Deutsche Übersetzung:
Für Brot, Frieden und Freiheit!

Bedeutung:
Dabei handelte es sich um einen Slogan der Front populaire in Frankreich. Nachdem die Faschisten in ganz Europa in den 1930er Jahren erstarkten, vereinigten sich in Frankreich die linken Parteien, bestehend aus der „Section française de l’Internationale ouvrière“ (SFIO) – der Vorgängerpartei der heutigen sozialistischen Partei Frankreichs –, der „Parti communiste français“ (PCF) – der kommunistischen Partei Frankreichs – und der „Parti républicain, radical et radical-socialiste“ (Parti radical) zu einer gemeinsamen Bewegung – der Front Populaire. Im Frühjahr 1936 gewann die Front Populaire die französischen Parlamentswahlen. Ihr Slogan lautete: „Pour le pain, la paix, la liberté!
„Unter dem Motto pain, paix, liberté beriefen sich alle Akteure auf das politische und soziale Vermächtnis der Französischen Revolution, auf eine am Völkerbundprojekt orientierte Friedenspolitik und unterstützten das im Januar 1936 veröffentlichte Wahlprogramm des Rassemblement populaire.“[6]
Im April 1938 endete die Regierung der Front populaire.

Slogan der Front Populaire
Slogan der französischen Front Populaire: „Pour le pain, la paix et la liberté.“
Die oberen beiden Zeilen konnte ich nicht vollständig entziffern: „(…) socialiste (durchgestrichenes Wort) de France!“


Parti communiste français (P.C.F.) bzw. Henri Barbusse (französischer Politiker und Schriftsteller):

Zitat:
Tout pour unir, rien pour diviser.
P.C.F.“

Originalwortlaut:
Tout faire pour unir, ne rien faire pour diviser!“[7]

Deutsche Übersetzung:
Tue alles, um zu vereinen, tue nichts, um zu spalten!

Bedeutung:
Die Abkürzung „P.C.F.“ steht für „Parti communiste français“ und war die kommunistische Partei Frankreichs. Henri Barbusse trat ihr 1923 bei. Von ihm stammt das Motto „Tout faire pour unir, ne rien faire pour diviser!
Auch für ihn stand der Kampf gegen den Kapitalismus an vorderster Stelle, wofür die Arbeiterschaft sich vereinen musste. Mit seinem Motto betonte er die Notwendigkeit des gemeinsamen Kampfes der Arbeiter gegen Bourgeoisie und Kapital. Sie sollten sich durch nichts voneinander trennen lassen.

Kommunistische Parole eines Zwangsarbeiters
Zitat der „Parti communiste francais“ (PCF) bzw. Henri Barbusse: „Tout pour unir, rien pour diviser.“


Fußnoten:


[1] Text und Scan des Artikels in der Zeitung L’Humanite vom 18. Juli 1922, in der Anatole France die Phrase erstmals verwendet hat (französisch), online unter:
https://fr.wikisource.org/wiki/On_croit_mourir_pour_la_patrie… (13. Juli 2020)

[2] Ausschnitt aus Jean Jaurès Rede vor dem Unterhaus vom 7. März 1895 (französisch), online unter:
https://fr.wikiquote.org/wiki/Jean_Jaur%C3%A8s#Discours (13. Juli 2020)
sowie
https://dicocitations.lemonde.fr/citations/citation-159566.php (14. Juli 2020)

[3] Wladimir I. Lenin, Sozialismus und Religion, online unter:
https://www.marxists.org/deutsch/archiv/lenin/1905/12/religion.html (14. Juli 2020)

[4] Karl Marx, Zur Kritik der Hegel’schen Rechtsphilosophie. In: Arnold Ruge, Karl Marx (Hg.), Deutsch-französische Jahrbücher (Paris 1844), S. 71f., online unter:
https://books.google.de/books?id=TdFcAAAAcAAJ&vq=gem%C3%BCt&hl=de&pg=PA71#v=onepage&q&f=false (14. Juli 2020)

[5] Karl Marx, Friedrich Engels, Manifest der Kommunistischen Partei, IV. Stellung der Kommunisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien, online unter:
https://www.marxists.org/deutsch/archiv/marx-engels/1848/manifest/4-stelkomm.htm (14. Juli 2020)

[6] François Beilecke, Französische Intellektuelle und die Dritte Republik. Das Beispiel einer Intellektuellenassoziation 1892–1939 (Frankfurt am Main 2003), S. 117, online unter:
https://books.google.at/books?id=43iKV9NF3uEC&pg=PA117#v=onepage&q&f=false (14. Juli 2020)

[7] Cercle Henri Barbusse, Brève présentation de la vie et de l’action d’Henri Barbusse (französisch), online unter:
http://cercles.communistes.free.fr/chb/barbusse.php (14. Juli 2020)


Links und Literatur:


Mark Spoerer, Zwangsarbeit unter dem Hakenkreuz. Ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge im Deutschen Reich und im besetzten Europa 1939–1945 (Stuttgart/München 2001), online unter:
https://www.researchgate.net/profile/Mark_Spoerer/publication/284249025_Zwangsarbeit_unter_dem_Hakenkreuz_Auslandische_Zivilarbeiter_Kriegsgefangene_und_Haftlinge_im_Dritten_Reich_und_im_besetzten_Europa_1939-1945/links/5d4e706992851cd046afee9f/Zwangsarbeit-unter-dem-Hakenkreuz-Auslaendische-Zivilarbeiter-Kriegsgefangene-und-Haeftlinge-im-Dritten-Reich-und-im-besetzten-Europa-1939-1945.pdf (13. Juli 2020)


Interne Links:

Mehr zu den Jahren von 1939 bis Kriegsende: http://www.worteimdunkel.at/?page_id=1343

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