{"id":7652,"date":"2020-06-15T16:36:14","date_gmt":"2020-06-15T14:36:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=7652"},"modified":"2021-02-20T23:16:11","modified_gmt":"2021-02-20T22:16:11","slug":"1938-bis-1945-das-edelweiss-am-fensterladen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=7652","title":{"rendered":"1938 bis 1945 \u2013 Das Edelwei\u00df am Fensterladen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Mit 1. Oktober 1938 wurde die Reichsarbeitsdienstpflicht f\u00fcr M\u00e4nner in \u00d6sterreich eingef\u00fchrt. Der Reichsarbeitsdienst (RAD) trat an die Stelle des Freiwilligen \u00d6sterreichischen Arbeitsdienstes und dauerte sechs Monate. Sinn des RAD war es, junge Menschen zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr im nationalsozialistischen Sinne zu erziehen. Durch strenge Regeln, straffe Einteilung sowohl der Arbeits- als auch der Freizeit, und milit\u00e4risches Exerzieren mit dem Spaten wurden sie auf den daran anschlie\u00dfenden Wehrdienst eingestimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der praktische Grund f\u00fcr die Einf\u00fchrung des RAD war der auf diese Weise m\u00f6gliche Einsatz billiger Arbeitskr\u00e4fte in der Land- und Forstwirtschaft, beim G\u00fcterweg- und Forststra\u00dfenbau oder \u00e4hnlichen Gebieten.<br>Die Unterbringung der RAD-Leistenden erfolgte in Barackenlagern, die in der N\u00e4he der jeweiligen Arbeitsst\u00e4tte errichtet wurden. War die Arbeit fertiggestellt, wurde das Lager abgebaut und am n\u00e4chsten Einsatzort wieder neu aufgestellt. Bei der Errichtung der Lager sollte gew\u00e4hrleistet sein, f\u00fcr mindestens vier bis sechs Jahre an diesem Standort bleiben zu k\u00f6nnen. In der Umgebung mussten also entsprechend umfangreiche Arbeitsprojekte zu erledigen sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Dienstpflicht galt vorerst nur f\u00fcr M\u00e4nner. In \u00d6sterreich wurde aber von Anfang an auch das RAD-System f\u00fcr die weibliche Jugend aufgebaut, die bis Ausbruch des Krieges die Wahl hatte, sich freiwillig daf\u00fcr zu melden. Erst am 4. September 1939 wurde die Arbeitsdienstpflicht auch f\u00fcr die weibliche Jugend verordnet.<br>Der Einf\u00fchrung der RAD-Pflicht ging monatelange Arbeit zum Aufbau der dazugeh\u00f6rigen Strukturen voraus.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Die Arbeitsgaue<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Mit 1. Juli 1938 wurden vier Arbeitsgaue f\u00fcr den RADmJ, den RAD f\u00fcr die m\u00e4nnliche Jugend, gebildet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Arbeitsgau XXXIII Alpenland (Reichsgaue Salzburg und Tirol)<\/li><li>Arbeitsgau XXXIV Oberdonau (Reichsgau Oberdonau)<\/li><li>Arbeitsgau XXXV Niederdonau (Reichsgaue Wien und Niederdonau) \u2013 ab M\u00e4rz 1939 auf \u201eWien-Niederdonau\u201c umbenannt<\/li><li>Arbeitsgau XXXVI S\u00fcdmark (Reichsgaue Steiermark und K\u00e4rnten)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den RADwJ, den RAD f\u00fcr die weibliche Jugend, wurde ab M\u00e4rz 1938 eine andere Struktur ausgearbeitet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Bezirk XX Alpenland<\/li><li>Bezirk XXI Donauland<\/li><li>Bezirk XXII S\u00fcdmark<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Bezirke des RADwJ waren mit den Arbeitsgauen des RADmJ deckungsgleich mit Ausnahme des Bezirks Donauland. Dieser umfasste Ober- und Niederdonau mit Wien.<br>Der Aufbau der Bezirke des RADwJ war bis M\u00e4rz 1939 abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Der Reichsarbeitsdienst in K\u00e4rnten<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Der RAD in K\u00e4rnten war gem\u00e4\u00df obiger Liste Teil des Arbeitsgaus XXXVI S\u00fcdmark. Schon vor Einf\u00fchrung der Reichsarbeitsdienstpflicht am 1. Oktober 1938 nahm die \u201eAbteilung Arbeitsleistung\u201c des zuk\u00fcnftigen Arbeitsgaues in der Grazer Carnerigasse 34 ihre T\u00e4tigkeit auf. Ihre Aufgabe war es, die RAD-Dienststellen aufzubauen. Am 27. Mai 1938 meldete sie an das Ministerium f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft, \u201edas Gebiet des Arbeitsgaues XXXVI umfasst die L\u00e4nder Steiermark, K\u00e4rnten und Osttirol, weiters die Bezirke G\u00fcssing und Jennersdorf des s\u00fcdlichen Burgenlandes\u201c<sup>1<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00e4rntner RAD teilte sich in zwei Gruppen auf, die RAD-Gruppe 361 mit Sitz in Klagenfurt und die RAD-Gruppe 362 mit Sitz in Villach.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 5. August 1938 richtete das Ministerium f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft ein Schreiben an den Reichsarbeitsdienstf\u00fchrer der Aufbaugruppe in der Grazer Grabenstra\u00dfe 38, in dem die geplanten Standorte f\u00fcr die ersten RAD-Lager durchgegeben wurden:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413;color:#ffffff\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413;color:#ffffff\">\u201eDas Ministerium f\u00fcr Landwirtschaft nimmt zur Kenntnis, dass zwecks Durchf\u00fchrung von Wasserbauten und Errichtung von G\u00fcterwegen durch den RAD nachstehende Lager errichtet werden sollen:<br><br>1.) Saak<br>2.) N\u00f6tsch<br>3.) Hermagor<br>4.) Rattendorf<br>5.) St. Andr\u00e4 im Lavanttal<br>6.) St. Paul<br>7.) Viktring<br>8.) Ebenthal<br>9.) Grafenstein<br>10.) Griffen<br>11.) Lind im Drautal<br>12.) Faak am Faakersee\u201c<sup>2<\/sup><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Die Einteilung inklusive der Abteilungsnummern der einzelnen Lager kann man dem K\u00e4rntner Amts- und Adressbuch von 1939 entnehmen<sup>3<\/sup>:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>RAD-Gruppe 361 \u2013 Klagenfurt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1\/361 Klagenfurt<br>2\/361 St. Andr\u00e4 im Lavanttal<br>3\/361 Viktring<br>4\/361 Kappel im Rosental<br>5\/361 Grafenstein<br>6\/361 Griffen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>RAD-Gruppe 362 \u2013 Villach:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1\/362 Rattendorf bei Jenig<br>2\/362 Hermagor<br>3\/362 N\u00f6tsch am Dobratsch<br>4\/362 Saak im Gailtal<br>5\/362 Steinfeld im Drautal<br>6\/362 Faak am See<\/p>\n\n\n\n<p>Bis 1945 erh\u00f6hte sich die Zahl der RAD-Lager von diesen anf\u00e4nglichen 12 auf mindestens 27. Allein im Gailtal entstanden in den sieben Jahren des NS-Regimes sieben: in Draschitz, Hermagor, Kirchbach, K\u00fchweg, N\u00f6tsch, Rattendorf und Saak.<sup>4<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Das unten beschriebene Lager wird in mancher Quelle, obwohl es sich in K\u00fchweg befand, auch unter der Ortsbezeichnung Hermagor erw\u00e4hnt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Das RAD-Lager in K\u00fchweg<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Diesem Lager, das sich im heutigen K\u00fchweg s\u00fcdlich von Hermagor befindet, wurde die Abteilungsnummer 2\/362 zugeteilt. Es war eines der gr\u00f6\u00dften im Gailtal, wo haupts\u00e4chlich Arbeitspflichtige aus der Steiermark untergebracht wurden.<br>Die Lagerbaracken entsprachen dem neuesten Stand der Bautechnik: Sie verf\u00fcgten \u00fcber Doppelw\u00e4nde, die zu Isolationszwecken mit S\u00e4gesp\u00e4nen gef\u00fcllt waren und in der Baracke der Lagerleitung, der sogenannten \u201eF\u00fchrerbaracke\u201c, gab es sogar flie\u00dfendes Wasser.<sup>5<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls in der obigen Liste vom 5. August 1938 wurden bereits die Arbeiten festgelegt, zu denen die RAD-Dienstleistenden herangezogen werden sollten. Im \u201eEinvernehmen zwischen den Leitern der Wasserbauabteilung, der Landeshauptmannschaft, der Landesbeh\u00f6rde, des Meliorationsamtes, der Landwirtschaftskammer und des Vertreters des RAD\u201c wurden f\u00fcr das Lager in Hermagor (K\u00fchweg) folgende Aufgaben definiert:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Entw\u00e4sserung des Potschachermooses<\/li><li>G\u00f6sseringregulierung<\/li><li>Entw\u00e4sserung des B\u00fcrgermooses<\/li><li>Entw\u00e4sserung des K\u00fchweg-Podlanigermooses<\/li><li>Entw\u00e4sserung des Modern-Watschigermooses<sup>6<\/sup><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Der geplante Arbeitsbeginn f\u00fcr diese T\u00e4tigkeiten war mit 1. Oktober 1938 angegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Im M\u00e4rz 1941 erhielt es nach dem Offizier Josef Troyer der \u00f6sterreichisch-ungarischen Armee den Ehrennamen \u201eJosef Troyer \u2013 Der eiserne Major\u201c.<sup>7<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Im Fr\u00fchjahr 1945 wurde das Lager zu einem Lazarett umgewandelt und mittels eines auf ein Barackendach gemalten roten Kreuzes vor einem britischen Fliegerangriff bewahrt.<br>Nach Kriegsende nutzte die britische Besatzungsmacht das Lager.<sup>8<\/sup><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Das Edelwei\u00df am Fensterladen<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"828\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/36_RAD.jpg\" alt=\"Die Fensterl\u00e4den der &quot;F\u00fchrerbaracke&quot;\" class=\"wp-image-7653\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/36_RAD.jpg 828w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/36_RAD-207x300.jpg 207w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/36_RAD-768x1113.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 828px) 100vw, 828px\" \/><figcaption>Die Fensterl\u00e4den der \u201eF\u00fchrerbaracke\u201c<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Fast w\u00e4re ich im September 2019 zu sp\u00e4t gekommen. Die heute noch stehende Baracke der ehemaligen Lagerleitung wurde zu diesem Zeitpunkt gerade vom Eigent\u00fcmer renoviert. Dabei wurden auch die alten Fensterl\u00e4den abmontiert und an verschiedene Abnehmer \u00fcbergeben. Gerade noch konnte ich ein Paar dieser L\u00e4den fotografieren, die das Symbol des Reichsarbeitsdienstes f\u00fcr die Arbeitsgaue Alpenland, Oberdonau, Wien-Niederdonau und S\u00fcdmark zeigten \u2013 das Edelwei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Alte Bilder vom Reichsarbeitsdienstlager in K\u00fchweg, auf denen auch die Fensterl\u00e4den zu erkennen sind, finden Sie im Buch von Bernhard Gitschtaler \u201eGailtaler Jugend im Nationalsozialismus\u201c, das ich unter Fu\u00dfnote 4 angef\u00fchrt und verlinkt habe, auf den Seiten 33 und 44\/45.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-background-color has-background\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">M\u00f6chtest Du Dich erkenntlich zeigen?<\/span> <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=6688\" data-type=\"page\" data-id=\"6688\">Hier hast Du die M\u00f6glichkeit dazu<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Fu\u00dfnoten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>1 \u00d6sterreichisches Staatsarchiv, Archiv der Republik, Bundesministerium f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft, 1. Republik Allgemein, Fasz. Allgemein, Reichsarbeitsdienst, Zl. 27494\/1938.<\/p>\n\n\n\n<p>2 \u00d6sterreichisches Staatsarchiv, Archiv der Republik, Bundesministerium f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft, 1. Republik Allgemein, Fasz. Allgemein, Reichsarbeitsdienst, Abschriften zu Zl. 23793\/1938, ad Zl. 38118-10b\/1938.<\/p>\n\n\n\n<p>3 K\u00e4rntner Amts- und Adressbuch 1939, online unter: Findbuch f\u00fcr Opfer des Nationalsozialismus,<br><a href=\"https:\/\/www.findbuch.at\/amts-und-adressbuch-1939\">https:\/\/www.findbuch.at\/amts-und-adressbuch-1939<\/a><br>K\u00e4rnten Beh\u00f6rden Arbeitsamt\u2013Reichsbahn:<br><a href=\"https:\/\/www.findbuch.at\/files\/content\/adressbuecher\/1939_dr_ktn_ab_ak\/52__Kaernten_Behoerden_Arbeitsamt-Reichsbahn.pdf\">https:\/\/www.findbuch.at\/files\/content\/adressbuecher\/1939_dr_ktn_ab_ak\/52__Kaernten_Behoerden_Arbeitsamt-Reichsbahn.pdf<\/a> (15. Juni 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>4 Bernhard <em>Gitschtaler<\/em>, Gailtaler Jugend im Nationalsozialismus. Hitlerjugend, Bund deutscher M\u00e4del und der Reichsarbeitsdienst im Gailtal (Wien\/Hermagor 2012) S. 26, online unter: Erinnern Gailtal e.V., <br><a href=\"http:\/\/www.erinnern-gailtal.at\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Jugend-im-Nationalsozialismus-im-Gailtal-endversion.pdf\">http:\/\/www.erinnern-gailtal.at\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Jugend-im-Nationalsozialismus-im-Gailtal-endversion.pdf<\/a> (15. Juni 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>5 <em>Gitschtaler<\/em>, Gailtaler Jugend, S. 31\u201333.<\/p>\n\n\n\n<p>6 \u00d6sterreichisches Staatsarchiv, Archiv der Republik, Bundesministerium f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft, 1. Republik Allgemein, Fasz. Allgemein, Reichsarbeitsdienst, Abschriften zu Zl. 23793\/1938, ad Zl. 38118-10b\/1938.<\/p>\n\n\n\n<p>7 Diese Quellenangabe konnte von mir im Rahmen dieses Blogartikels nicht verifiziert werden. Da sich der Forenuser jedoch in Beitrag 35 auf die Originalquelle \u201eVerordnungsblatt f\u00fcr den Reichsarbeitsdienst\u201c beruft, habe ich diese Information in gutem Glauben eingearbeitet:<br>War Relics Forum, Thread &#8222;RAD Original photos&#8220;, Beitrag 34 von User \u201eWilhelm Saris\u201c, online unter:<br><a href=\"http:\/\/www.warrelics.eu\/forum\/collections-display\/rad-original-photos-242364-4\/#post823142\">http:\/\/www.warrelics.eu\/forum\/collections-display\/rad-original-photos-242364-4\/#post823142<\/a> (15. Juni 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>8 <em>Gitschtaler<\/em>, Gailtaler Jugend, S. 32\u201333.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#18a211\"><br><strong>Interne Links:<\/strong><br><br>Mehr zum Jahr 1938 nach dem &#8222;Anschluss&#8220;:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=453\">https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=453<\/a><br><br>Mehr zu den Jahren von 1939 bis Kriegsende:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343\">https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit 1. Oktober 1938 wurde die Reichsarbeitsdienstpflicht f\u00fcr M\u00e4nner in \u00d6sterreich eingef\u00fchrt. Der Reichsarbeitsdienst (RAD) trat an die Stelle des Freiwilligen \u00d6sterreichischen Arbeitsdienstes und dauerte sechs Monate. Sinn des RAD war es, junge Menschen zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr im nationalsozialistischen Sinne zu erziehen. 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