{"id":5839,"date":"2020-04-27T10:00:00","date_gmt":"2020-04-27T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=5839"},"modified":"2021-02-22T22:00:17","modified_gmt":"2021-02-22T21:00:17","slug":"1944-1945-jakow-kolganow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=5839","title":{"rendered":"1944\/1945 \u2013 Jakow Kolganow"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#18a211\">Dieser Artikel wurde am 10. Juli 2020 mit Informationen zum Doppellagersystem Mauthausen-Gusen erg\u00e4nzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Das Resultat der spannenden Geschichte, die ich in diesem Beitrag erz\u00e4hle, freut mich ganz besonders. Im Zuge der Erkundung eines Stollens erschienen im Licht der Taschenlampe Schriftzeichen, die aufgrund ihrer kyrillischen Schreibweise f\u00fcr mich nicht zu interpretieren waren. Erst nach der Entzifferung und \u00dcbersetzung stand fest, dass es sich dabei um einen Namen handelte. So konnte ich eine Personensuchanfrage an die KZ-Gedenkst\u00e4tte Mauthausen stellen. Nach wenigen Wochen schon erhielt ich die Antwort, dass es tats\u00e4chlich einen H\u00e4ftling dieses Namens gab. <a href=\"#danksagung\">Allen Beteiligten, die an der erfolgreichen Entzifferung, \u00dcbersetzung und Recherche mitgewirkt haben und damit einen von hunderttausenden Zwangsarbeitern ein St\u00fcckchen sichtbarer werden lie\u00dfen, danke ich sehr herzlich!<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Im Text gebe ich, um das Format eines Blogartikels nicht allzu sehr \u00fcberzustrapazieren, im ersten Kapitel einen kurzen \u00dcberblick \u00fcber die Konzentrationslager Mauthausen und Gusen, der zum \u00fcberwiegenden Teil auf den Websites des <a href=\"https:\/\/www.mauthausen-memorial.org\/de\">Mauthausen<\/a>&#8211; und <a href=\"https:\/\/www.mauthausen-memorial.org\/de\/Gusen\/Das-Konzentrationslager\">Gusen<\/a>-Memorials sowie des <a href=\"http:\/\/www.gusen.org\/de\/\">Gedenkdienstkomitees Gusen<\/a> beruht. Auch das zweite Kapitel dient der Einleitung und handelt von der Deutschen Erd- und Steinwerke GmbH (DESt).<\/p>\n\n\n\n<p>Diese umfassende Darstellung ist meines Erachtens notwendig, damit die Leserinnen und Leser verstehen, in welchem historischen Kontext die Beschriftung entstanden ist, deren Hintergrund ich hier beschreibe. Wer in der Geschichte der Konzentrationslager Mauthausen und Gusen sowie der Deutschen Erd- und Steinwerke GmbH sattelfest ist, kann die beiden einleitenden Kapitel ohne Weiteres \u00fcberspringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da auch dieser Beitrag \u2013 wie schon der <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=5344\">Artikel zu den Beschriftungen des ehemaligen Konzentrationslagers Melk<\/a> \u2013 etwas \u00fcppiger als normalerweise ausgefallen ist, gibt es wieder ein Inhaltsverzeichnis:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a href=\"#geschichte\">Kurze Geschichte der Konzentrationslager Mauthausen und Gusen<\/a><\/li><li><a href=\"#dest\">Die Deutsche Erd- und Steinwerke GmbH (DESt)<\/a><\/li><li><a href=\"#siedlung\">Die Siedlung der DESt<\/a><\/li><li><a href=\"#kolganow\">Der russische Kriegsgefangene Jakow Kolganow<\/a><\/li><li><a href=\"#stollen\">Jakow Kolganows Arbeitsplatz<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br><span id=\"geschichte\">Kurze Geschichte der Konzentrationslager Mauthausen und Gusen<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p><br>Die SS konzipierte bereits im Mai 1938 mit dem KZ Mauthausen auch das Konzentrationslager Gusen. Der Lagerkomplex Mauthausen-Gusen stellt somit ein Sondersystem dar, weil es im Gegensatz zu anderen gro\u00dfen Konzentrationslagern schon fr\u00fch als Doppellager geplant und ausgebaut wurde. Dass das KZ Gusen all die Jahre seit Ende des Krieges vergessen wurde, ist angesichts seiner Gr\u00f6\u00dfe unverst\u00e4ndlich, denn es hatte den gleichen Umfang wie andere Stammlager, etwa Dachau oder Buchenwald. Dennoch unterstand es formell seinem Stammlager Mauthausen, wenngleich bis Februar 1944 in Gusen ein eigenst\u00e4ndiges H\u00e4ftlingsnummernsystem zur Anwendung kam. Gusen war also nie nur ein Neben- oder Au\u00dfenlager des KZ Mauthausen, sondern von Anfang an als gleichwertiger Teil eines Doppellagers geplant.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wert des Lagers Gusen bestand anfangs in seinen Granitsteinbr\u00fcchen, aus denen die <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343#zwangsarbeit\">Zwangsarbeiter<\/a> hochwertige Steine f\u00fcr bekannte nationalsozialistische Prunkbauten \u2013 etwa das Reichsparteitagsgel\u00e4nde in N\u00fcrnberg oder die Reichsautobahnen \u2013 brechen mussten, w\u00e4hrend im Steinbruch Wienergraben in Mauthausen nur das Material f\u00fcr Stra\u00dfenpflaster abgebaut wurde.<br>Diese zentrale Bedeutung des DESt-Betriebes in Gusen ist mit ein Grund, warum die Verwaltungszentrale f\u00fcr dieses KZ-Doppellager ab Anfang 1940 in St. Georgen an der Gusen und nicht in Mauthausen errichtet wurde.<sup>1<\/sup><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><br>Mauthausen<\/h4>\n\n\n\n<p><br>Ende M\u00e4rz 1938 wurde von Gauleiter August Eigruber die Einrichtung eines Konzentrationslagers im damaligen Oberdonau verk\u00fcndet. Dieses sollte in Mauthausen entstehen und war zur Aufnahme politischer Gegner des Nationalsozialismus, krimineller oder sogenannter \u201easozialer\u201c<sup>2<\/sup> Personen vorgesehen. Der <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=490#konzentrationslager\">Aufbau des Lagers<\/a> begann ab August mit H\u00e4ftlingen, die aus Dachau \u00fcberstellt worden waren. Bis zur Inbetriebnahme des KZ Mauthausen an seinem endg\u00fcltigen Standort war ein provisorisches Lager im Wiener Graben eingerichtet worden.<\/p>\n\n\n\n<p>In den ersten Jahren seines Bestehens galt die prim\u00e4re Ausrichtung des KZ Mauthausen dem Abbau von Granit durch die Deutsche Erd- und Steinwerke GmbH<sup>3<\/sup>. Dabei handelte es sich um ein Wirtschaftsunternehmen der SS, das aus der Zwangsarbeit Gewinne sch\u00f6pfte, indem es die Steine an die Reichsbaudirektion und andere wichtige Abnehmer verkaufte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Lager stand in den ersten Monaten seiner Existenz unter der Leitung von Albert Sauer. Bereits im Februar 1939 wurde er von Franz Ziereis abgel\u00f6st, der diese Funktion bis Kriegsende aus\u00fcbte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab den Jahren 1941 und 1942 wurden die H\u00e4ftlinge der Konzentrationslager verst\u00e4rkt zum Arbeitseinsatz au\u00dferhalb des Stammlagers eingesetzt, wof\u00fcr \u00fcber 40 Au\u00dfenlager in der Umgebung der jeweiligen Bau- und Arbeitsstellen errichtet wurden. Sie arbeiteten nun f\u00fcr R\u00fcstungsfirmen, im Kraftwerks- oder Stra\u00dfenbau. In dieser Phase der Zwangsarbeit besserten sich die Haftbedingungen ein wenig, die nun darauf ausgerichtet waren, die Arbeitskraft der Insassen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab etwa 1942 wurden \u2013 vorerst nur in geringem Umfang \u2013 KZ-H\u00e4ftlinge in R\u00fcstungsbetrieben oder auf kriegswichtigen Baustellen eingesetzt. Erst ab Fr\u00fchling 1943 wurde diese Zusammenarbeit mit der R\u00fcstungsindustrie intensiviert.<\/p>\n\n\n\n<p>Als die H\u00e4ftlinge jedoch ab 1944 auch zum Bau von unterirdischen R\u00fcstungsverlagerungen gezwungen wurden, verschlechterten sich die Haftbedingungen wieder. Aufgrund der lebensgef\u00e4hrlichen Arbeitsumgebungen, der unzureichenden Ausstattung und der kompromisslosen Ausschlachtung der menschlichen Arbeitsenergie stiegen die Opferzahlen wieder in hohem Ma\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Zeit befanden sich mehr KZ-Insassen in den Au\u00dfenlagern als in Mauthausen selbst. H\u00e4ftlinge, die aufgrund von Krankheit, Ersch\u00f6pfung oder Misshandlung durch Aufseher nicht weiter in den Au\u00dfenlagern arbeiten konnten, wurden nach Mauthausen zur\u00fcckgeschickt, was fast immer ihren Tod bedeutete.<\/p>\n\n\n\n<p>Als in den letzten Kriegsmonaten viele Transporte aus dem Osten evakuierter KZ-H\u00e4ftlinge in Mauthausen eintrafen, erh\u00f6hte sich die Sterblichkeit unter den H\u00e4ftlingen noch einmal drastisch. Die Baracken waren v\u00f6llig \u00fcberbelegt, die Nahrungsmittelversorgung sank kontinuierlich und Krankheiten breiteten sich ungehindert aus.<br>Circa 190.000 H\u00e4ftlinge waren im KZ Mauthausen registriert, mindestens 90.000 von ihnen \u00fcberlebten die Haft nicht oder starben an deren Folgen.<sup>4<\/sup><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><br>Gusen<\/h4>\n\n\n\n<p><br>In den Steinbr\u00fcchen bei Gusen wurden bereits 1938 H\u00e4ftlinge des KZ Mauthausen zur Arbeit gezwungen. Zu diesem Zeitpunkt war hier noch kein eigenes Lager errichtet worden. Der kr\u00e4fteraubende t\u00e4gliche Marsch \u00fcber vier Kilometer vom provisorischen Lager im Wiener Graben bei Mauthausen zu den Gusener Br\u00fcchen forderte im Winter 1938\/1939 durchschnittlich 150 Todesopfer pro Monat.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Lager in Gusen wurde im Mai 1940 offiziell in Betrieb genommen und war dem KZ Mauthausen unterstellt \u2013 in seinem Umfang war es anfangs f\u00fcr die gleiche H\u00e4ftlingszahl wie im Stammlager konzipiert worden. Doch schon 1941 \u00fcbertraf die Anzahl der H\u00e4ftlinge in Gusen jene von Mauthausen, was abgesehen vom Jahr 1943 auch bis Kriegsende so blieb. 1945 lag die H\u00e4ftlingszahl in den Gusener Lagern mit 25.000 etwa doppelt so hoch wie in Stammlager. Bis Ende 1942 fungierte Karl Chmielewski als Lagerf\u00fchrer und von Ende 1942 bis zur Befreiung Fritz Seidler.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Insassen wurden in erster Linie zur Arbeit in den Steinbr\u00fcchen herangezogen, wo ein gro\u00dfer Teil durch Misshandlung und systematische \u00dcberarbeitung bei minimalen Nahrungsrationen den Tod fand. Ab 1. J\u00e4nner 1941 wurde der Lagerkomplex Mauthausen-Gusen als KZ der Stufe III klassifiziert, was de facto bedeutete, die H\u00e4ftlinge durch die Arbeitsbedingungen zu t\u00f6ten. Die R\u00fcckkehr der Insassen in die Gesellschaft war unerw\u00fcnscht, da sie im nationalsozialistischen Sinne als kaum noch erziehbar galten.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ab M\u00e4rz 1944 der Bau der Untertageverlagerung mit dem Decknamen \u201eB8 Bergkristall\u201c in St. Georgen an der Gusen in Angriff genommen wurde, errichtete die SS zuvor ein zweites Konzentrationslager (KZ Gusen II), das nur wenige hundert Meter westlich des ersten (KZ Gusen I) lag und am 9. M\u00e4rz er\u00f6ffnet wurde. Hier waren jene Arbeitskommandos untergebracht, die f\u00fcr dieses Bauprojekt der R\u00fcstungsverlagerung vorgesehen waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Haftbedingungen waren entsetzlich: Das Lager bestand fast nur aus den v\u00f6llig \u00fcberbelegten Baracken \u2013 sanit\u00e4re, hygienische Einrichtungen sowie medizinische Versorgung fehlten beinahe vollst\u00e4ndig, die Essensrationen nahmen im Laufe der Zeit kontinuierlich ab und reichten weder aus, die Arbeitskraft zu erhalten noch das Leben selbst. Die durchschnittliche Dauer von der Einlieferung eines H\u00e4ftlings bis zu seinem Tod betrug etwa vier Monate. Vor allem j\u00fcdische H\u00e4ftlinge starben infolge von Misshandlungen und der Zuteilung gef\u00e4hrlichster Arbeiten unter v\u00f6lligem Verzicht auf notwendigste Sicherungsma\u00dfnahmen meist nach nur wenigen Tagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Suche nach einem Schlafplatz im \u00fcberf\u00fcllten Lager nach der Tortur im Arbeitseinsatz war jedoch nicht die einzige Sorge der H\u00e4ftlinge \u2013 auch das Trinkwasser war knapp: Das aus der Donau zugeleitete Wasser galt als verseucht und potenziell t\u00f6dlich.<br>\u00dcberlebende beschreiben Gusen II als die H\u00f6lle aller H\u00f6llen. Von \u00fcber 11.000 toten H\u00e4ftlingen in den Gusener Lagern zwischen Mai 1944 und April 1945 waren \u00fcber 8.000 in Gusen II gestorben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ende 1944 wurde ein weiteres Konzentrationslager f\u00fcr etwa 250 bis 300 H\u00e4ftlinge in Betrieb genommen \u2013 das Lager Gusen III mit Standort Lungitz. Hier arbeiteten bereits zwischen 1941 und 1943 KZ-H\u00e4ftlinge aus Gusen in einer Ziegelei. Nachdem diese 1943 ihren Betrieb einstellte, nutzte man die leere Fabrik als Teilelager f\u00fcr die Messerschmitt-Flugzeugproduktion. Gleichzeitig wurde eine Gro\u00dfb\u00e4ckerei erbaut, in der das Brot f\u00fcr die Konzentrationslager Mauthausen und Gusen gebacken werden sollte. Sie nahm ab Februar 1945 die Produktion auf.<sup>5<\/sup><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br><span id=\"dest\">Die Deutsche Erd- und Steinwerke GmbH (DESt)<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p><br>Zur Ausgestaltung der monumentalen Bauten, deren Errichtung im zw\u00f6lfj\u00e4hrigen tausendj\u00e4hrigen Reich in einigen St\u00e4dten geplant war, wurden die entsprechenden Baustoffe in rauen Mengen ben\u00f6tigt. Prunkbauten in noch nie gekanntem Ausma\u00df sollten etwa in Berlin, N\u00fcrnberg, Linz und einigen anderen St\u00e4dten entstehen \u2013 alles bisher in der Weltgeschichte Erbaute sollte in ihrem Schatten verblassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um den Einfluss der SS in allen Bereichen der NS-F\u00fchrung zu erh\u00f6hen, gr\u00fcndete sie im April 1938 die Deutsche Erd- und Steinwerke Gmbh, kurz DESt, und damit ein auf Zwangsarbeit beruhendes florierendes Wirtschaftsunternehmen, das sich im Laufe der folgenden Jahre zu einem Gro\u00dfunternehmen entwickelte. Dieses suchte im Reichsgebiet nach geeigneten Steinbr\u00fcchen, in denen das Rohmaterial zur Verwirklichung der architektonischen Planungen abgebaut werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Personelle \u00dcberschneidungen zwischen dem KZ-Personal und der DESt bestanden unter anderem an leitender Stelle: Ab 1942 f\u00fcllte etwa Franz Ziereis, der oben bereits erw\u00e4hnte Kommandant des Lagers Mauthausen, die Funktion eines Betriebsdirektors der Werkgruppenleitung St. Georgen aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Da die SS mit den H\u00e4ftlingen der Konzentrationslager \u00fcber Arbeitskr\u00e4fte verf\u00fcgte, die nach Ansicht der Verantwortlichen ohne Zur\u00fcckhaltung ausgeschlachtet werden konnten, war von vorneherein klar, dass die Erl\u00f6se aus dem Handel mit Baustoffen zum gr\u00f6\u00dften Teil der SS zugute kommen w\u00fcrden und so gut wie nichts an die hunderttausenden Zwangsarbeitskr\u00e4fte ausbezahlt werden m\u00fcsste.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei ihrer Suche nach geeigneten Steinbr\u00fcchen stie\u00df die DESt auf jene in Mauthausen und Gusen. Bestanden die ersten Jahre der T\u00e4tigkeit der DESt darin, unter Ausnutzung der KZ-H\u00e4ftlinge einerseits die Steine abzubauen und andererseits die f\u00fcr die weitere Bearbeitung notwendige Infrastruktur aufzubauen, so \u00e4nderte sich dies in den letzten Kriegsjahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen 1943 und 1945 intensivierte sich zunehmend die Zusammenarbeit der DESt mit verschiedenen R\u00fcstungsfirmen. Die KZ-H\u00e4ftlinge waren jetzt nicht mehr nur beim Bau der Fabrikationsanlagen eingesetzt, sondern auch in der Produktion der R\u00fcstungsg\u00fcter. Im Bereich der Konzentrationslager in Gusen betraf das zum einen die Steyr-Daimler-Puch AG (SDP), die in der Stollenanlage mit dem Decknamen \u201eKellerbau\u201c Waffen produzierte. Zum anderen war das die Messerschmitt GmbH, die in der unterirdischen R\u00fcstungsverlagerung mit der Tarnbezeichnung \u201eB8 Bergkristall\u201c unter dem Decknamen \u201eEsche II\u201c eine Rumpf- und Tragfl\u00e4chenfertigung f\u00fcr ihr D\u00fcsenj\u00e4germodell Me 262 einrichtete und betrieb. Da die Stollenbauarbeiten r\u00fccksichtslos vorangetrieben wurden, starben tausende H\u00e4ftlinge der Gusener Konzentrationslager bei der Errichtung der Anlagen \u201eKellerbau\u201c und \u201eBergkristall\u201c, w\u00e4hrend andere H\u00e4ftlinge bereits in der Produktion arbeiteten.<sup>6<\/sup><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br><span id=\"siedlung\">Die Siedlung der DESt<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p><br>Im Winter 1939\/1940 wurde mit H\u00e4ftlingen aus Mauthausen das Lager Gusen I aufgebaut. Damit war eine deutliche Zunahme an Bewachungspersonal der SS verbunden, f\u00fcr die nun dringend Wohnm\u00f6glichkeiten zu finden waren. L\u00f6ste die SS dieses Problem anfangs durch die Beschlagnahme von Wohnungen und H\u00e4usern der Zivilbev\u00f6lkerung, so plante man Anfang 1940 eine eigene Siedlung f\u00fcr Angeh\u00f6rige der DESt und des KZ-Personals \u2013 unter dem Namen \u201eStein und Erde\u201c wurde sie im Osten von St. Georgen projektiert.<\/p>\n\n\n\n<p>1941 entstanden daraufhin im Bereich der heutigen Mauthausener Stra\u00dfe 27, 29 und 31 Verwaltungsgeb\u00e4ude der DESt mit angeschlossenen Wohnungen. Die Werkgruppenleitung St. Georgen an der Gusen (\u201eGranitwerke Mauthausen\u201c), die f\u00fcr die wirtschaftliche Verwertung des durch Zwangsarbeit aus den Steinbr\u00fcchen gewonnenen Materials des gesamten Mauthausen-Gusen-Komplexes zust\u00e4ndig war, richtete sich in diesen Neubauten ein. Im Laufe der folgenden Jahre entwickelte sie sich zur gr\u00f6\u00dften Werkgruppe der DESt.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Wohnungen dieser Objekte zogen im Mai 1941 der Kommandant des KZ Mauthausen Franz Ziereis und im Juli der Schutzhaftlagerf\u00fchrer I Georg Bachmayer sowie die Schutzhaftlagerf\u00fchrer des KZ Gusen und weitere SS-Funktion\u00e4re ein. Entlang der heutigen Siedlungsstra\u00dfe wurden noch 1941 Doppelwohnh\u00e4user als Teil der \u201eStein und Erde\u201c-Siedlung errichtet.<sup>7<\/sup><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Der russische Kriegsgefangene <span id=\"kolganow\">Jakow Kolganow<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p><br>Von Oktober 1941 bis 1945 wurden \u00fcber 6.000 russische Kriegsgefangene neben anderen H\u00e4ftlingsgruppen in den Konzentrationslagern von Gusen interniert. Wie die Gruppe der Juden, Roma und Sinti hatten sie die geringste \u00dcberlebenschance. Sie unterlagen der Willk\u00fcr gewaltt\u00e4tiger Bewacher, wurden mit unzureichender Bekleidung ausgestattet und mit viel zu wenig Nahrung versorgt. Nach den Eintragungen des Standortarztes im Totenbuch starben mehr als 3.000 der russischen Kriegsgefangenen, die tats\u00e4chliche Zahl der Toten dieser H\u00e4ftlingsgruppe bel\u00e4uft sich aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auf \u00fcber 4.000.<sup>8<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Der Krieg an der Ostfront tobte bereits das dritte Jahr, als Jakow Kolganow<sup>9<\/sup> im Fr\u00fchjahr 1944 in Gefangenschaft geriet. Er wurde ins Durchgangslager 376 im litauischen Kaunas<sup>10<\/sup> gebracht und anschlie\u00dfend f\u00fcr den Transport in das KZ Mauthausen bestimmt. Am 12. April 1944 kam er mit weiteren 102 russischen Kriegsgefangenen dort an, wo ihm im Zuge der Registrierung die H\u00e4ftlingsnummer 63363 zugeteilt wurde. Gem\u00e4\u00df der \u201eListe der Zug\u00e4nge vom 12. April 1944\u201c des Schutzhaftlagers Mauthausen und dem Eintrag im H\u00e4ftlingszugangsbuch der politischen Abteilung stammte er aus dem Ort \u201eSchurawietz\u201c. Diese Ortsangabe war die deutsche Schreibweise f\u00fcr das Dorf Zhuravets (kyrillisch &#8222;\u0436\u0443\u0440\u0430\u0432\u0435\u0446&#8220;) in der Oblast Orjol. Sein Geburtsdatum wird mit 23. Oktober 1922 angegeben und von Beruf war er Bautechniker.<sup>11<\/sup> Ansonsten gibt es zu seiner Person kaum weitere Informationen, au\u00dfer seiner Religionszugeh\u00f6rigkeit, die als orthodox angegeben wurde und seinem ledigen Familienstand.<sup>12<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Von 10. Mai bis 12. Juni 1944 leistete Kolganow f\u00fcr die DESt in Mauthausen Zwangsarbeit, eventuell im Steinbruch Wiener Graben. Anschlie\u00dfend kam er \u2013 vermutlich wegen seiner Qualifikation als Bautechniker \u2013 nach Gusen, wo er ebenfalls f\u00fcr die DESt arbeiten musste. Der genaue Eintrag in der H\u00e4ftlings-Personal-Karte lautet: \u201eGusen St. Georgen Dest\u201c, was aufgrund der Ortsangabe \u201eSt. Georgen\u201c darauf hindeutet, dass er dem Arbeitseinsatz f\u00fcr das Projekt \u201eBergkristall\u201c zugeteilt worden war, das sich zu jenem Zeitpunkt auf St. Georgener Gemeindegebiet in Errichtung befand.<sup>13<\/sup> Die H\u00e4ftlinge, die an diesem Bauprojekt arbeiten mussten, wurden im Lager Gusen II interniert. Ob es tats\u00e4chlich dieses Bauvorhaben war, weswegen Kolganows Eintrag auf \u201eSt. Georgen\u201c lautete, kann aufgrund der Informationen im folgenden Kapitel diskutiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br><span id=\"stollen\">Jakow Kolganows Arbeitsplatz<\/span><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/29_Yakow_Kolganow_Stollen.jpg\" alt=\"Ansicht des Luftschutzstollens der DESt, f\u00fcr dessen Bau Yakow Kolganow eingesetzt wurde\" class=\"wp-image-5837\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/29_Yakow_Kolganow_Stollen.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/29_Yakow_Kolganow_Stollen-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/29_Yakow_Kolganow_Stollen-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>In diesem Stollen hinterlie\u00df Jakow Kolganow sein Lebenszeichen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Fr\u00fchestens 1941 war es, als der zur Siedlung geh\u00f6rige Luftschutzstollen in den Hang getrieben wurde. Viel wahrscheinlicher jedoch hat man aufgrund der jahrelangen Ruhe im Luftraum mit dem Bau dieses Stollens bis 1944 gewartet. Denn erst als Italien ab Herbst 1943 als Verb\u00fcndeter Deutschlands wegfiel, konnten die Bomberverb\u00e4nde von Foggia aus nun auch Ziele in <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=490#name\">\u00d6sterreich<\/a> anfliegen, womit die Gefahr amerikanischer Bombenangriffe erheblich stieg.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Stollen ist etwa 85 Meter lang<sup>14<\/sup>, verf\u00fcgte urspr\u00fcnglich \u00fcber zwei Eing\u00e4nge und unterscheidet sich durch die zu seiner Auskleidung verwendeten behauenen Steine in auff\u00e4lliger Weise von den meisten Luftschutzanlagen, die anderswo zu finden sind. Da Beton 1944 streng rationiert und nur den dringendsten Bauvorhaben zugeteilt wurde, behalf man sich so mit dem durch die Steinbr\u00fcche naheliegendsten Baumaterial. Eventuell ist auch davon auszugehen, dass f\u00fcr das \u00f6rtliche DESt- und KZ-Personal eine \u201egehobenere\u201c Luftschutzanlage zur Verf\u00fcgung stehen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Jakow Kolganow wurde zur Errichtung dieses in einem W\u00e4ldchen gelegenen Stollens herangezogen. In die Fugen zwischen den Steinen ritzte er in einem unbeobachteten Moment seinen Namen und Herkunftsort sowie die ihm zugewiesene H\u00e4ftlingsnummer.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/29_Yakow_Kolganow_Name.jpg\" alt=\"Yakow Kolganow ritzte seinen Namen in die nassen Fugen zwischen den Steinen\" class=\"wp-image-5836\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/29_Yakow_Kolganow_Name.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/29_Yakow_Kolganow_Name-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/29_Yakow_Kolganow_Name-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Der eingeritzte Name \u201e\u042f\u043a\u043e\u0432 \u041a\u043e\u043b\u0433\u0430\u043d\u043e\u0432\u201c in der kyrillischen Schreibweise<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/29_Yakow_Kolganow_63363_Orel.jpg\" alt=\"H\u00e4flingsnummer 63363 und der Herkunftsort von Jakow Kolganow\" class=\"wp-image-5835\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/29_Yakow_Kolganow_63363_Orel.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/29_Yakow_Kolganow_63363_Orel-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/29_Yakow_Kolganow_63363_Orel-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Links die H\u00e4flingsnummer 63363 und rechts sein Herkunftsbezirk Orjol, ebenfalls in der kyrillischen Schreibweise \u201e\u041e\u0440\u0451\u043b\u201c<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dass Jakow Kolganow das Kriegsende erlebte, obwohl er als russischer Kriegsgefangener im KZ Gusen II so gut wie keine \u00dcberlebenschance hatte, die \u00fcber ein paar Wochen hinausreichte, k\u00f6nnte an zwei Gr\u00fcnden liegen: Einerseits war er Bautechniker und somit eventuell von fachlichem Wert bei der Errichtung von Stollenbauten und andererseits war er nicht \u2013 wenigstens nicht f\u00fcr die gesamte Dauer seiner Haft in Gusen \u2013 beim Projekt \u201eBergkristall\u201c im Einsatz. Die Arbeitsbedingungen in dem kleineren Kommando, das zum Bau dieses Luftschutzstollens gebildet wurde, waren vermutlich etwas besser als jene in der R\u00fcstungsverlagerung.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6glicherweise war er aber nicht im KZ Gusen II interniert, sofern hier generell keine Arbeitskommandos gebildet wurden, die nicht an oder in der Anlage \u201eBergkristall\u201c zu arbeiten hatten. In diesem Falle w\u00e4re er ein H\u00e4ftling des KZ Gusen I gewesen. Die Antwort auf diese Frage entzieht sich derzeit meiner Kenntnis.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Nacht von 2. auf 3. Mai 1945 ergriffen die letzten SS-Angeh\u00f6rigen die Flucht und \u00fcbergaben das Kommando \u00fcber das Lager an die Wiener Feuerschutzpolizei. Informationen des Archivs der KZ-Gedenkst\u00e4tte Mauthausen zufolge erlebte Jakow Kolganow die Befreiung durch amerikanische Truppen am 5. Mai. Sein weiteres Schicksal ist mir nicht bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p><br><span id=\"danksagung\"><strong>Danksagung:<\/strong><\/span><br><br>Mag. Peter Egger\/Sammlungen der <a href=\"https:\/\/www.mauthausen-memorial.org\/de\/Wissen\/Sammlungen-und-Fachbibliothek\">KZ-Gedenkst\u00e4tte Mauthausen<\/a> (f\u00fcr die Archivinformationen)<br>Konsulent Ing. Rudolf A. Haunschmied\/<a href=\"http:\/\/www.gusen.org\/de\">Gedenkdienstkommittee Gusen<\/a> (f\u00fcr historische Informationen, Kontaktinfos)<br>Mag. Natalia Lagureva\/<a href=\"http:\/\/www.befreiungsmuseumwien.at\/\">Befreiungsmuseum Wien<\/a> (f\u00fcr \u00dcbersetzung und Ortsangabe)<br>Familie Mayrhofer\/Eigent\u00fcmer des Stollens (f\u00fcr die Besichtigungsm\u00f6glichkeit)<br>Bernhard M\u00fchleder\/<a href=\"https:\/\/www.mauthausen-memorial.org\/de\">KZ-Gedenkst\u00e4tte Mauthausen<\/a> (f\u00fcr Ausk\u00fcnfte und Informationen zum Stollen)<br><br>Bei dieser Stollenerkundung wurde ich neben Herrn Mayrhofer, dem Eigent\u00fcmer des Grundst\u00fccks, begleitet von:<br>Harald Bauer, Geologe<br>Thomas Exel, Tunnelbauer und <a href=\"http:\/\/www.lichtbildarchiv.com\/\">Fotograf<\/a><br>Tom Scheucher, H\u00f6hlenforscher und <a href=\"http:\/\/subterrarum.blogspot.com\/\">Blogger<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-background-color has-background\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">M\u00f6chtest Du Dich erkenntlich zeigen?<\/span> <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=6688\" data-type=\"page\" data-id=\"6688\">Hier hast Du die M\u00f6glichkeit dazu<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Fu\u00dfnoten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>1 Erg\u00e4nzung des Artikels auf Basis einer Zuschrift durch Herrn Rudolf Haunschmied am 21. Mai 2020.<\/p>\n\n\n\n<p>2 Als asozial galten: \u201eNeben wirklichen Landstreichern, Speckj\u00e4gern, kleinen Taschendieben und Jahrmarktgaunern, notorischen S\u00e4ufern, Zuh\u00e4ltern und Alimentendr\u00fcckebergern gab es unter den als asozial Verhafteten auch genug Leute, denen nichts anderes vorzuwerfen war, als da\u00df sie etwa zweimal zur Arbeit zu sp\u00e4t gekommen waren oder unberechtigt Urlaub genommen, ohne Genehmigung des Arbeitsamtes den Arbeitsplatz gewechselt, ihr nationalsozialistisches Dienstm\u00e4dchen \u201aschlecht behandelt\u2018, als Eint\u00e4nzer ihr Brot verdient hatten, und was dergleichen \u201aVergehen\u2018 mehr waren. Hunderte deutscher Betriebsf\u00fchrer, stramme Parteigenossen, haben Gefolgschaftsmitglieder, die ihnen aus irgendwelchen Gr\u00fcnden nicht pa\u00dften, einfach als \u201aarbeitsscheu\u2018 angezeigt, worauf sie in Arbeitslager oder KL \u00fcberstellt wurden\u201c,<br>siehe Eugen <em>Kogon<\/em>, Der SS-Staat (44. Auflage, M\u00fcnchen 2006), S. 69.<\/p>\n\n\n\n<p>3 Die Deutsche Erd- und Steinwerke GmbH (DESt) war ein Unternehmen der SS innerhalb des Amts W 1, dessen Zust\u00e4ndigkeit auf \u201eSteine und Erden (Reich)\u201c lautete. Dieses Amt unterstand der Amtsgruppe W (Wirtschaftsunternehmungen) des Wirtschaftsverwaltungshauptamts (WVHA) mit Sitz in Berlin, siehe Enno <em>Georg<\/em>, Die wirtschaftlichen Unternehmungen der SS (Schriftenreihe der Vierteljahrshefte f\u00fcr Zeitgeschichte 7, Stuttgart 1963), S. 30, online unter:<br><a href=\"https:\/\/books.google.at\/books?id=udvoBQAAQBAJ&amp;lpg=PP1&amp;hl=de&amp;pg=PT30#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">https:\/\/books.google.at\/books?id=udvoBQAAQBAJ&amp;lpg=PP1&amp;hl=de&amp;pg=PT30#v=onepage&amp;q&amp;f=false<\/a> (22. April 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>4 Grundlage dieser Kurz\u00fcbersicht sind die Kapitel zur Geschichte des Konzentrationslagers auf der Website des Mauthausen-Memorials, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.mauthausen-memorial.org\/de\/Wissen\/Das-Konzentrationslager-Mauthausen-1938-1945\">https:\/\/www.mauthausen-memorial.org\/de\/Wissen\/Das-Konzentrationslager-Mauthausen-1938-1945<\/a> (22. April 2020),<br>weiters<br>Michel <em>Fabr\u00e9guet<\/em>, Entwicklung und Ver\u00e4nderung der Funktionen des Konzentrationslagers Mauthausen 1938\u20131945. In: Ulrich <em>Herbert<\/em>, Karin <em>Orth<\/em>, Christoph <em>Dieckmann<\/em> (Hg.), Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Entwicklung und Struktur, Bd. I (Frankfurt am Main 2002), S. 193\u2013215, online unter:<br><a href=\"http:\/\/www.erinnern.at\/bundeslaender\/oesterreich\/gedaechtnisorte-gedenkstaetten\/gedenkstatten\/691_Fabreguet%20Mauthausen.pdf\">http:\/\/www.erinnern.at\/bundeslaender\/oesterreich\/gedaechtnisorte-gedenkstaetten\/gedenkstatten\/691_Fabreguet%20Mauthausen.pdf<\/a> (22. April 2020)<br>und<br>Alexander <em>Prenninger<\/em> (Vortrag), Zur Geschichte des KZ Mauthausen und des KZ Gusen (Salzburg 2007), online unter: Erinnern.at, <br><a href=\"http:\/\/www.erinnern.at\/bundeslaender\/oesterreich\/gedaechtnisorte-gedenkstaetten\/gedenkstatten\/801_Vortrag%20Prenninger%20Geschichte%20des%20KZ%20Mauthausen%20Jan.%202007.pdf\">http:\/\/www.erinnern.at\/bundeslaender\/oesterreich\/gedaechtnisorte-gedenkstaetten\/gedenkstatten\/801_Vortrag%20Prenninger%20Geschichte%20des%20KZ%20Mauthausen%20Jan.%202007.pdf<\/a> (22. April 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>5 Grundlage dieser Kurz\u00fcbersicht sind die Kapitel zur Errichtung des Konzentrationslagers Gusen auf der Website des Gusen-Memorials, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.mauthausen-memorial.org\/de\/Gusen\/Das-Konzentrationslager\/Die-Errichtung\">https:\/\/www.mauthausen-memorial.org\/de\/Gusen\/Das-Konzentrationslager\/Die-Errichtung<\/a> (22. April 2020)<br>und<br>Gedenkdienstkomitee Gusen, KZ Gusen I (Langenstein), online unter:<br><a href=\"http:\/\/www.gusen.org\/de\/the-former-camp-complex\/kz-gusen-i-langenstein\/\">http:\/\/www.gusen.org\/de\/the-former-camp-complex\/kz-gusen-i-langenstein\/<\/a> (22. April 2020)<br>sowie<br>Gedenkdienstkomitee Gusen, KL Gusen II (St. Georgen\/Gusen), online unter:<br><a href=\"http:\/\/www.gusen.org\/de\/the-former-camp-complex\/kz-gusen-ii-st-georgengusen\/\">http:\/\/www.gusen.org\/de\/the-former-camp-complex\/kz-gusen-ii-st-georgengusen\/<\/a> (22. April 2020)<br>und<br>Gedenkdienstkomitee Gusen, KZ Gusen III (Lungitz), online unter:<br><a href=\"http:\/\/www.gusen.org\/the-former-camp-complex\/kz-gusen-iii-lungitz\/\">http:\/\/www.gusen.org\/the-former-camp-complex\/kz-gusen-iii-lungitz\/<\/a> (23. April 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>6 Gusen Memorial \u2013 Das Konzentrationslager, Zwangsarbeit, Kapitel \u201eDeutsche Erd- und Steinwerke GmbH\u201c, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.mauthausen-memorial.org\/de\/Gusen\/Das-Konzentrationslager\/Zwangsarbeit\/Deutsche-Erd-und-Steinwerke-GmbH\">https:\/\/www.mauthausen-memorial.org\/de\/Gusen\/Das-Konzentrationslager\/Zwangsarbeit\/Deutsche-Erd-und-Steinwerke-GmbH<\/a> (22. April 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>7 Rudolf <em>Haunschmied<\/em>, Zum Gedenken 1938\/1945. In: Marktgemeinde St. Georgen an der Gusen (Hg.), 300 Jahre erweitertes Marktrecht St. Georgen an der Gusen (St. Georgen a. d. Gusen 1989), S. 80\u201382, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.ooegeschichte.at\/fileadmin\/media\/migrated\/bibliografiedb\/haunschmied_zumgedenken1938-1945.pdf\">https:\/\/www.ooegeschichte.at\/fileadmin\/media\/migrated\/bibliografiedb\/haunschmied_zumgedenken1938-1945.pdf<\/a> (21. April 2020)<br>und<br>Rudolf A. <em>Haunschmied<\/em>, Jan-Ruth <em>Mills<\/em>, Siegi <em>Witzany-Durda<\/em>, St. Georgen \u2013 Gusen \u2013 Mauthausen. Concentration Camp Mauthausen Reconsidered (St. Georgen an der Gusen 2007), S. 82\u201390, online unter:<br><a href=\"https:\/\/books.google.at\/books?id=UlaMs-7_wLUC&amp;lpg=PP1&amp;hl=de&amp;pg=PA80#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">https:\/\/books.google.at\/books?id=UlaMs-7_wLUC&amp;lpg=PP1&amp;hl=de&amp;pg=PA80#v=onepage&amp;q&amp;f=false<\/a> (21. April 2020)<br>sowie<br>Gedenkdienstkomitee Gusen, Gusen Information Map, online unter:<br><a href=\"http:\/\/www.gusen.org\/gusen-information-map\/\">http:\/\/www.gusen.org\/gusen-information-map\/<\/a> (23. April 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>8 Gusen Memorial \u2013 Das Konzentrationslager, H\u00e4ftlinge, Kapitel \u201eSowjetische Kriegsgefangene\u201c, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.mauthausen-memorial.org\/de\/Gusen\/Das-Konzentrationslager\/Haeftlinge\/Sowjetische-Kriegsgefangene\">https:\/\/www.mauthausen-memorial.org\/de\/Gusen\/Das-Konzentrationslager\/Haeftlinge\/Sowjetische-Kriegsgefangene<\/a> (21. April 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>9 Andere Schreibweisen: Yakow, Yakov, Jakov, Jakob, Kolganov<br>In kyrillischer Schreibweise: \u042f\u043a\u043e\u0432 \u041a\u043e\u043b\u0433\u0430\u043d\u043e\u0432<\/p>\n\n\n\n<p>10 Alte deutsche Schreibweise: Kauen<\/p>\n\n\n\n<p>11 Liste der Zug\u00e4nge vom 12. April 1944, Konzentrationslager Mauthausen Schutzhaftlager, 13. April 1944,<br>Sammlungen der KZ-Gedenkst\u00e4tte Mauthausen, Sign. MM\/Y50<br>sowie<br>H\u00e4ftlingszugangsbuch der politischen Abteilung,<br>Sammlungen der KZ-Gedenkst\u00e4tte Mauthausen, Sign. MM\/Y36b<\/p>\n\n\n\n<p>12 Schreibstubenkarte aus dem KZ Mauthausen zu Jakow Kolganow, Mauthausen, 1.1.26.3\/ 1542157\/ ITS Digital Archive, Arolsen Archives, online unter:<br><a href=\"https:\/\/collections.arolsen-archives.org\/archive\/1-1-26-3_01012603-oS\/?p=1&amp;doc_id=1542157\">https:\/\/collections.arolsen-archives.org\/archive\/1-1-26-3_01012603-oS\/?p=1&amp;doc_id=1542157<\/a> (21. April 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>13 H\u00e4ftlings-Personal-Karte Jakow Kolganow, Mauthausen, 1.1.26.3\/ 1542155\/ ITS Digital Archive, Arolsen Archives, online unter:<br><a href=\"https:\/\/collections.arolsen-archives.org\/archive\/1-1-26-3_01012603-oS\/?p=1&amp;doc_id=1542155\">https:\/\/collections.arolsen-archives.org\/archive\/1-1-26-3_01012603-oS\/?p=1&amp;doc_id=1542155<\/a> (21. April 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>14 Vermessung des Stollens durch Bernhard M\u00fchleder\/KZ-Gedenkst\u00e4tte Mauthausen<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Podcasts zum Thema KZ Gusen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Warum das KZ Gusen vergessen wurde \u2013 #328,<br>FALTER-Radio. Der Podcast mit Raimund L\u00f6w, Teilnehmer: Martha Gammer (Gedenkdienstkomitee Gusen), Nationalratsabgeordneter Martin Engelberg (\u00d6VP), Historiker Bertrand Perz, Addendum-Journalist David Freudenthaler und FALTER-Journalistin Barbara T\u00f3th, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.falter.at\/falter\/radio\/99f991c8-45bf-414d-8cec-690be70050c1\/warum-das-kz-gusen-vergessen-wurde-328\">https:\/\/www.falter.at\/falter\/radio\/99f991c8-45bf-414d-8cec-690be70050c1\/warum-das-kz-gusen-vergessen-wurde-328<\/a> (10. Juli 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Das vergessene Konzentrationslager \u2013 #321,<br>FALTER-Radio. Der Podcast mit Raimund L\u00f6w, Eine Podcast-Serie als Spurensuche \u2013 von David Freudenthaler und Michael Mayrhofer, Reporter bei der Rechercheplattform Addendum (<a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.addendum.org).\">https:\/\/www.addendum.org<\/a>), online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.falter.at\/falter\/radio\/beb65ce5-0809-4942-bcec-5aed4b4790f2\/das-vergessene-konzentrationslager-321\">https:\/\/www.falter.at\/falter\/radio\/beb65ce5-0809-4942-bcec-5aed4b4790f2\/das-vergessene-konzentrationslager-321<\/a> (10. Juli 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Das vergessene Konzentrationslager (II) \u2013 #326,<br>FALTER-Radio. Der Podcast mit Raimund L\u00f6w, Eine Podcast-Serie als Spurensuche \u2013 David Freudenthaler und Michael Mayrhofer, Reporter bei der Rechercheplattform Addendum (<a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.addendum.org).\">https:\/\/www.addendum.org<\/a>), online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.falter.at\/falter\/radio\/d9a4692a-1196-463c-855c-c07f520077a3\/das-vergessene-konzentrationslager-ii-326\">https:\/\/www.falter.at\/falter\/radio\/d9a4692a-1196-463c-855c-c07f520077a3\/das-vergessene-konzentrationslager-ii-326<\/a> (10. Juli 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Das vergessene Konzentrationslager (III) \u2013 #331,<br>FALTER-Radio. Der Podcast mit Raimund L\u00f6w, Eine Podcast-Serie als Spurensuche \u2013 von David Freudenthaler und Michael Mayrhofer, Reporter bei der Rechercheplattform Addendum (<a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.addendum.org).\">https:\/\/www.addendum.org<\/a>), online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.falter.at\/falter\/radio\/6da77c81-7009-4359-a4c3-f1a39585aa5f\/das-vergessene-konzentrationslager-iii-331\">https:\/\/www.falter.at\/falter\/radio\/6da77c81-7009-4359-a4c3-f1a39585aa5f\/das-vergessene-konzentrationslager-iii-331<\/a> (10. Juli 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Das vergessene Konzentrationslager (IV) \u2013 #335,<br>FALTER-Radio. Der Podcast mit Raimund L\u00f6w, Eine Podcast-Serie als Spurensuche \u2013 von David Freudenthaler und Michael Mayrhofer, Reporter bei der Rechercheplattform Addendum (<a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.addendum.org).\">https:\/\/www.addendum.org<\/a>), online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.falter.at\/falter\/radio\/1336fc4b-fd15-4264-9a08-d0446f53788d\/das-vergessene-konzentrationslager-iv-335\">https:\/\/www.falter.at\/falter\/radio\/1336fc4b-fd15-4264-9a08-d0446f53788d\/das-vergessene-konzentrationslager-iv-335<\/a> (10. Juli 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Das vergessene Konzentrationslager (V) \u2013 #339,<br>FALTER-Radio. Der Podcast mit Raimund L\u00f6w, Eine Podcast-Serie als Spurensuche \u2013 von David Freudenthaler und Michael Mayrhofer, Reporter bei der Rechercheplattform Addendum (<a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.addendum.org).\">https:\/\/www.addendum.org<\/a>), online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.falter.at\/falter\/radio\/4cd4a91a-1987-444c-a03b-1d617c269674\/das-vergessene-konzentrationslager-v-339\">https:\/\/www.falter.at\/falter\/radio\/4cd4a91a-1987-444c-a03b-1d617c269674\/das-vergessene-konzentrationslager-v-339<\/a> (10. Juli 2020)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#18a211\"><br><strong>Interne Links:<\/strong><br><br>Mehr zum Jahr 1938 nach dem &#8222;Anschluss&#8220;:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=453\">https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=453<\/a><br><br>Mehr zu den Jahren von 1939 bis Kriegsende:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343\">https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343<\/a><br><br>Mehr zum Konzentrationslager Mauthausen:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=453#mauthausen\">https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=453#mauthausen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Artikel wurde am 10. Juli 2020 mit Informationen zum Doppellagersystem Mauthausen-Gusen erg\u00e4nzt. Das Resultat der spannenden Geschichte, die ich in diesem Beitrag erz\u00e4hle, freut mich ganz besonders. Im Zuge der Erkundung eines Stollens erschienen im Licht der Taschenlampe Schriftzeichen, die aufgrund ihrer kyrillischen Schreibweise f\u00fcr mich nicht zu interpretieren waren. Erst nach der Entzifferung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5836,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"image","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,9,626,197,49,245,323],"tags":[426,427,419,380,420,415,429,413,430,417,418,20,416,414,428,422,421,409,423,425,27],"class_list":["post-5839","post","type-post","status-publish","format-image","has-post-thumbnail","hentry","category-1938-1945","category-graffiti-zwangsarbeiter","category-handschriftlich","category-konzentrationslager","category-sowjetunion","category-vor-genau-75-jahren","category-zweiter-weltkrieg","tag-bachmayer","tag-chmielewski","tag-dest","tag-deutsche","tag-erd","tag-georgen","tag-granitwerke","tag-gusen","tag-haeftling","tag-jakow","tag-kolganow","tag-luftschutz","tag-mauthausen","tag-sankt","tag-seidler","tag-stein","tag-steinwerke","tag-stollen","tag-werke","tag-ziereis","tag-zwangsarbeit","post_format-post-format-image"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5839","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5839"}],"version-history":[{"count":601,"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5839\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13772,"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5839\/revisions\/13772"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5836"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5839"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5839"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5839"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}