{"id":4652,"date":"2020-03-09T11:00:00","date_gmt":"2020-03-09T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=4652"},"modified":"2021-06-23T13:15:38","modified_gmt":"2021-06-23T11:15:38","slug":"1924-bis-1934-angeschossen-und-ermordet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=4652","title":{"rendered":"1924 bis 1934 \u2013 Angeschossen und ermordet"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Im heutigen Beitrag widme ich mich einer Phase der \u00f6sterreichischen Geschichte, die im Vergleich zu heute ungeheuer gewaltt\u00e4tig war: der Ersten Republik und dem austrofaschistischen St\u00e4ndestaat. Die Probleme, die \u00d6sterreich nach dem Ersten Weltkrieg bew\u00e4ltigen musste, verlangten den Politikern alles ab, sorgten in der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr Frust und Ausweglosigkeit und boten dadurch extremen Sichtweisen einen fruchtbaren N\u00e4hrboden. Gewalt war an der Tagesordnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Arbeitslosigkeit, Putschversuche, Wirtschaftskrise, Parteiarmeen, Geldentwertung, Schie\u00dfereien, massive innenpolitische Spannungen zwischen den Parteien, Hetzpropaganda, Gewaltsprache, Attentate, Schattendorf und Justizpalastbrand, Stra\u00dfenschlachten, aufkeimender Nationalsozialismus und dessen Terroranschl\u00e4ge, B\u00fcrgerkrieg, Diktatur, Faschismus \u2013 die Jahre von 1918 bis 1938 waren ein konstanter Strudel der Gewalt, der im Nationalsozialismus vollst\u00e4ndig eskalierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Beispiel zweier bekannter Politiker \u2013 Ignaz Seipel und Engelbert Dollfu\u00df \u2013 zeige ich mit diesem Artikel, welch gef\u00e4hrliches Leben in der \u00d6ffentlichkeit stehende Menschen damals f\u00fchrten.<br>Die Texte, die die besprochenen Attentate beschreiben, sind Zitate aus Leopold Kunschaks Buch \u201e\u00d6sterreich 1918\u20131934\u201c, das er 1935 herausgebracht hat. Er hat diese Beschreibungen also in zeitlicher N\u00e4he zum Ereignis verfasst, weshalb ich sie als zeitgeschichtliche Quelle betrachte. Als Zitate stehen sie in Anf\u00fchrungszeichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kunschak war ein demokratisch denkender christlichsozialer Nationalratsabgeordneter und somit Parteikollege von Seipel und Dollfu\u00df. Letzterem stand er jedoch sp\u00e4testens nach dessen diktatorischer Machtentfaltung ab 1933\/1934 reserviert gegen\u00fcber.<br>In seinen Ansichten jedoch war Kunschak stark antisemitisch. Aus heutiger Sicht erscheint er deshalb als schwer greifbarer Politiker, der einerseits versuchte, diktatorischen Bestrebungen entgegenzuwirken und andererseits durch antij\u00fcdische Rhetorik dem Rassenhass T\u00fcr und Tor \u00f6ffnete. Aus der Gewalt der Sprache entstand die Gewalt der Tat.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus seinen Texten geht hervor, dass keine Partei der damaligen Zeit allzu zimperlich mit den Werkzeugen Sprache und Beeinflussung umging. Findet man heute Hetze und Antiausl\u00e4nderpropaganda vor allem im rechten bzw. konservativen Spektrum der politischen Landschaft, so bedienten sich damals auch die Sozialdemokraten dieser abzulehnenden Vorgehensweise.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Attentate auf Ignaz Seipel<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Von 1922 bis 1924 dauerte Ignaz Seipels erste Amtszeit als \u00f6sterreichischer Bundeskanzler. Sein Hauptverdienst in diesem Zeitraum stellte die erfolgreiche Bitte um Anleihen des V\u00f6lkerbunds dar, mit deren Hilfe die \u00f6sterreichische Wirtschaft angekurbelt werden sollte, nachdem sein Vorg\u00e4nger Johann Schober in dieser Frage nur Teilerfolge erzielen konnte. Seine zweite Amtszeit w\u00e4hrte von 1926 bis 1929. 1932 starb er an den Folgen einer Krankheit.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Im Kapitel \u201eMordhetze gegen Dr. Seipel\u201c beschreibt Kunschak die Agitation des politischen Mitbewerbs, die sich gegen den Bundeskanzler richtete:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413\">\u201eMi\u00dfgestimmt durch den schweren Mi\u00dferfolg bei den Wahlen des Jahres 1923 entfalteten die Sozialdemokraten nunmehr eine beispiellose pers\u00f6nliche Hetze gegen Dr. Seipel. Ihren Gipfelpunkt erreichte diese Hetze wohl in dem abscheulichen Ha\u00dfgesang, den die jugendlichen Sozialdemokraten auf allen Stra\u00dfen nach der Melodie \u201aWas kommt dort von der H\u00f6h\u2018 br\u00fcllten:<br><br>Und an die Gaslatern,<br>Und an die Gaslatern,<br>Da h\u00e4ngen wir die hohen Herrn.<br>Ja, ja, die hohen Herrn,<br>An eine Gaslatern!<br><br>Wer wird der erste sein?<br>Wer wird der erste sein?<br>Das wird der Herr von Seipel sein.<br>Ja, ja, der Seipel sein,<br>Das wird Herr Seipel sein!<br><br>Nur zu bald und zu gr\u00e4\u00dflich hatte diese Hetze blutige Frucht gezeitigt. Am 1. Juni 1924 kehrte Dr. Seipel von einer Reichsbundkundgebung aus dem Burgenland heim, als ihm am S\u00fcdbahnhof ein Fanatiker den Weg vertrat und mehrere Revolversch\u00fcsse gegen seine Brust abfeuerte. Schwer verwundet wurde der Kanzler in das nahegelegene Wiedner Krankenhaus gebracht, woselbst er durch einige Tage zwischen Leben und Tod schwebte. Am 3. Juli konnte er das Spital verlassen, doch erst am 29. September war er so weit hergestellt, um wieder seine Arbeit als Bundeskanzler voll aufnehmen zu k\u00f6nnen.\u201c<sup>1<\/sup><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"459\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/22_Seipel_1932.jpg\" alt=\"Erinnerungstagel an Ignaz Seipel\" class=\"wp-image-4654\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/22_Seipel_1932.jpg 459w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/22_Seipel_1932-115x300.jpg 115w\" sizes=\"auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px\" \/><figcaption>Erinnerungstafel an Ignaz Seipel. \u00dcber seinem Bild ist das Kruckenkreuz als Symbol der &#8222;Vaterl\u00e4ndischen Front&#8220; zu sehen, die die Einheitspartei im St\u00e4ndestaat darstellte. Eine Besonderheit ist der Hinweis auf das Datum eines Schussattentats.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>1927 entging Seipel nur knapp einem weiteren Attentat, wie wir im Kapitel \u201eSeipel, der Mann mit den eisernen Nerven!\u201c bei Kunschak lesen k\u00f6nnen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413\">\u201eZur Zeit der heftigsten K\u00e4mpfe, als der Feuerschein des brennenden Justizpalastes in den Fenstern des Bundeskanzleramtes sich spiegelte, sprachen die Herren Seitz [Karl Seitz, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei und B\u00fcrgermeister von Wien], Bauer [Otto Bauer, sozialdemokratischer Nationalratsabgeordneter und stellvertretender Parteichef der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei] und Danneberg [Robert Danneberg, sozialdemokratischer Pr\u00e4sident des Wiener Landtages] bei Bundeskanzler Dr. Seipel vor, um ihm zu sagen, da\u00df eine Katastrophe f\u00fcr \u00d6sterreich nur noch durch seinen R\u00fccktritt vermieden werden k\u00f6nnte. Dr. Seipel antwortete diesen Herren fest und ruhig:<br>\u201aWenn irgend jemand abzutreten hat, dann sind Sie es, meine Herren!\u2018<br>Ohne noch eines weiteren Wortes gew\u00fcrdigt zu werden, mu\u00dften die Herrschaften abziehen.<br><br>In den Nachmittagsstunden bis gegen neun Uhr abends weilte ich im B\u00fcro des Kanzlers, das er um diese Zeit verlie\u00df. Ich riet dem Kanzler dringend an, die Nacht im Kanzleramte zu verbringen, er lehnte entschiedenst ab. Ich bat ihn, er m\u00f6ge doch wenigstens die weite Fahrt durch die revoltierenden Au\u00dfenbezirke nach H\u00fctteldorf unterlassen und sich in seine st\u00e4ndige Wohnung im dritten Bezirk begeben, auch das lehnte er ab und fuhr unbehelligt nach H\u00fctteldorf.<br><br>Am Morgen des anderen Tages auf der Fahrt in das Kanzleramt w\u00e4re es ihm bald sehr schlimm ergangen. Bei der ehemaligen Mariahilferlinie mu\u00dfte der Wagen wegen der Menschenansammlungen das Tempo m\u00e4\u00dfigen, dies ben\u00fctzte ein Fanatiker zu einem Sprung auf das Trittbrett des Autos mit der unverkennbaren Absicht eines Attentates. Der geistesgegenw\u00e4rtige Kriminalbeamte, der Dr. Seipel begleitete, stie\u00df den Mann vom Trittbrett hinunter, der Chauffeur schaltete auf das schnellste Tempo um und so entkam Dr. Seipel der Gefahr.<br><br>Die Revolte war schlie\u00dflich zu Ende gegangen in einer Weise, die der Ordnungsgewalt des Staates vollste Geltung verschafft hatte. Leider kostete die Niederringung der Revolte das Leben von f\u00fcnf Angeh\u00f6rigen der Polizei und 77 Angeh\u00f6riger des Zivilstandes, darunter vieler v\u00f6llig unbeteiligter Personen.\u201c<sup>2<\/sup><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Attentate auf Engelbert Dollfu\u00df<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Ab 1927 trat Dollfu\u00df in leitenden Positionen in Erscheinung. In diesem Jahr wurde er zum Direktor der nieder\u00f6sterreichischen Landeslandwirtschaftskammer. 1931 \u00fcbte er das Amt des Bundesministers f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft aus, ab Mai 1932 das des Bundeskanzlers. Anfang M\u00e4rz 1933 deklarierte er eine unerwartete Krise des Nationalrats, in der in direkter Folge alle Nationalratspr\u00e4sidenten zur\u00fccktraten und das Parlament somit handlungsunf\u00e4hig war, als \u201eSelbstausschaltung des Parlaments\u201c. Die Parlamentarier, die einige Tage danach das Malheur wieder richten wollten, hielt Dollfu\u00df mit Hilfe der Polizei von deren Zusammentreten ab. Er regierte von nun an auf Grundlage des Kriegswirtschaftlichen Erm\u00e4chtigungsgesetzes von 1917. Der Grundstein des St\u00e4ndestaats war damit gelegt. Ab Mai 1934 trat die dazugeh\u00f6rige Verfassung in Kraft. <\/p>\n\n\n\n<p><br>Schon am 3. Oktober 1933 erfolgte ein Attentat auf Engelbert Dollfu\u00df. In Kunschaks Kapitel \u201eMordattentat auf den Bundeskanzler\u201c lesen wir:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413\">\u201eEin der Zugeh\u00f6rigkeit zur Nationalsozialistischen Partei \u00fcberwiesener junger Mann lauerte an diesem Tage dem Bundeskanzler durch Stunden hindurch im Eingangsraume zum Christlichsozialen Klub auf, nachdem er vorher schon vergeblich versucht hatte, an den Kanzler in dessen Wohnung und im Bundeskanzleramt heranzukommen.<br><br>Als der Bundeskanzler um 2 Uhr nachmittags den Christlichsozialen Klub verlie\u00df, trat der Mann in raschem Schritt auf den Bundeskanzler zu und feuerte gegen dessen Brust zwei Sch\u00fcsse ab, von denen der erste den K\u00f6rper des Kanzlers in der Herzgegend, der andere in den Arm traf. Durch ein Wunder \u2013 eine andere Auslegung gibt es nicht \u2013 versagte die Durchschlagskraft der ersten Kugel und erzeugte nur eine Prellung mit Blutunterlaufung auf der Brust, die zweite Kugel durchbohrte den Arm. <br><br>Der Kanzler, der w\u00e4hrend des ganzen Vorfalles eisige Ruhe bewahrte, begab sich sofort auf die Klinik, woselbst die Verwundungen untersucht und die entsprechenden Verb\u00e4nde angelegt wurden, worauf sich der Kanzler in h\u00e4usliche Pflege begeben konnte. Alle gutgesinnten Oesterreicher atmeten erleichtert auf ob dieser wunderbaren Errettung aus eminenter Todesgefahr und dankten Gott in zahllosen kirchlichen Feiern.\u201c<sup>3<\/sup><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"459\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/22_Ma\u0308rtyrerkanzler_1934.jpg\" alt=\"Erinnerungstagel an Engelbert Dollfu\u00df\" class=\"wp-image-4653\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/22_Ma\u0308rtyrerkanzler_1934.jpg 459w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/22_Ma\u0308rtyrerkanzler_1934-115x300.jpg 115w\" sizes=\"auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px\" \/><figcaption>Erinnerungstafel an Engelbert Dollfu\u00df. Auch hier ist das Kruckenkreuz zu sehen. Ebenso wie bei der obigen Tafel f\u00fcr Ignaz Seipel findet sich hier der ungew\u00f6hnliche Hinweis auf ein Attentat.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Am 25. Juli 1934 wurde Dollfu\u00df im Zuge eines nationalsozialistischen Putschversuchs ermordet. Die Christlichsozialen zimmerten daraus die Legende des Bundeskanzlers, der sein Leben im Kampf gegen die Errichtung einer nationalsozialistischen Diktatur opferte \u2013 f\u00fcr sie galt er ab nun als \u201eM\u00e4rtyrerkanzler\u201c oder \u201eHeldenkanzler\u201c. Dass Dollfu\u00df selbst die Demokratie in \u00d6sterreich beendete, um diktatorisch zu regieren, schien dieser Verehrung nicht im Wege zu stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Tod Dollfu\u00df\u2018 war jedoch nicht das Ende des Austrofaschismus. An seine Stelle trat Kurt Schuschnigg, der aber nie die Beliebtheit seines Vorg\u00e4ngers erreichte \u2013 schlie\u00dflich hat Dollfu\u00df noch heute im konservativen Lager seine Anh\u00e4nger. Im Zuge der Ereignisse, die am 12. bzw. 13. M\u00e4rz 1938 zum \u201eAnschluss\u201c \u00d6sterreichs an Deutschland f\u00fchrten, trat Schuschnigg am 11. M\u00e4rz zur\u00fcck. Damit endete die Phase des St\u00e4ndestaats, die Gewalt des Nationalsozialismus setzte sich noch sieben Jahre fort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-background-color has-background\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">M\u00f6chtest Du Dich erkenntlich zeigen?<\/span> <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=6688\" data-type=\"page\" data-id=\"6688\">Hier hast Du die M\u00f6glichkeit dazu<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>1 Leopold <em>Kunschak<\/em>, \u00d6sterreich 1918\u20131934 (Wien 1935), Seite 81.<\/p>\n\n\n\n<p>2 Ebenda, Seite 91\/92.<\/p>\n\n\n\n<p>3 Ebenda, Seite 201\/202.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Links und Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Walter <em>Goldinger<\/em>, Dieter A. <em>Binder<\/em>, Geschichte der Republik \u00d6sterreich 1918\u20131938 (Wien 1992)<\/p>\n\n\n\n<p>Wilhelm J. <em>Wagner<\/em>, Bildatlas der \u00f6sterreichischen Zeitgeschichte 1918\u20131938 (Wien 1992)<\/p>\n\n\n\n<p>Wien Geschichte Wiki, Engelbert Dollfu\u00df, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Engelbert_Dollfu%C3%9F\">https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Engelbert_Dollfu%C3%9F<\/a> (8. M\u00e4rz 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Wien Geschichte Wiki, Ignaz Seipel, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Ignaz_Seipel\">https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Ignaz_Seipel<\/a> (8. M\u00e4rz 2020)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#18a211\"><br><strong>Interne Links:<\/strong><br><br>Mehr zu den Jahren von 1918 bis zum &#8222;Anschluss&#8220;:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=457\">https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=457<\/a><br><br>Mehr zur &#8222;Selbstausschaltung des Parlaments&#8220;:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=457#parlament\">https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=457#parlament<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im heutigen Beitrag widme ich mich einer Phase der \u00f6sterreichischen Geschichte, die im Vergleich zu heute ungeheuer gewaltt\u00e4tig war: der Ersten Republik und dem austrofaschistischen St\u00e4ndestaat. 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