{"id":3986,"date":"2020-02-01T11:45:00","date_gmt":"2020-02-01T10:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=3986"},"modified":"2021-02-20T22:03:24","modified_gmt":"2021-02-20T21:03:24","slug":"1945-sirenenseelen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=3986","title":{"rendered":"1945 bis 2020 \u2013 Sirenenseelen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Auf die Stunde genau vor 75 Jahren \u2013 am 1. Februar 1945 \u2013 heulten um 11:45 Uhr in Wien die Sirenen und k\u00fcndigten einen bevorstehenden Luftangriff an. Hunderttausende Menschen schnappten sich den st\u00e4ndig bereitstehenden Koffer mit Dokumenten, n\u00fctzlichen Utensilien und pers\u00f6nlichen Habseligkeiten und eilten so schnell wie m\u00f6glich in die Luftschutzkeller oder Bunkeranlagen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><br>Der Kuckucksruf<\/h4>\n\n\n\n<p><br>Bevor jedoch der Fliegeralarm ausgel\u00f6st wurde, ert\u00f6nte in den Radioger\u00e4ten der Kuckucksruf, den Sie hier auf der Website der \u00d6sterreichischen Mediathek anh\u00f6ren k\u00f6nnen:<br><a href=\"https:\/\/www.mediathek.at\/portaltreffer\/atom\/136E22C2-2C2-00038-000007B8-136D9DB6\/pool\/BWEB\/\">Kuckucksruf und Durchsage im Radio (45 Sekunden)<\/a><br>Damit wusste die Bev\u00f6lkerung, dass die Abschaltung des Senders und die darauffolgende Einschaltung des Luftschutzsenders auf Drahtfunkbasis unmittelbar bevorstand. Der Kuckucksruf selbst galt noch nicht als Luftwarnsignal \u2013 es bestand noch keine unmittelbare Gefahr.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Die vier Luftwarnsignale<\/h3>\n\n\n\n<p><br>N\u00e4herten sich nun tats\u00e4chlich Flugzeuge dem Stadtgebiet, so gab es zwei M\u00f6glichkeiten der Alarmierung: Wenn nur vereinzelte Flieger auftauchten, die keinen Gro\u00dfangriff durchf\u00fchren w\u00fcrden, so wurde das Signal \u201e\u00d6ffentliche Luftwarnung\u201c gegeben. Waren allerdings gro\u00dfe Bomberverb\u00e4nde mit entsprechender Angriffswirkung im Anflug, so wurde \u201eFliegeralarm\u201c ausgel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><br>1. \u00d6ffentliche Luftwarnung<\/h4>\n\n\n\n<p><br>Das Sirenensignal \u201e\u00d6ffentliche Luftwarnung\u201c bestand aus drei hohen Dauert\u00f6nen innerhalb einer Minute. Nach diesem Signal wussten die Leute, dass zwar mit Fliegern zu rechnen war, aber kein Gro\u00dfangriff in der Luft lag.<\/p>\n\n\n\n<p>Wirtschaft und Verkehr kamen w\u00e4hrend dieser Alarmstufe nicht zum Erliegen und es bestand keine Verpflichtung Luftschutzr\u00e4ume aufzusuchen. Den Menschen wurde jedoch geraten mit erh\u00f6hter Vorsicht zu handeln und Deckungsm\u00f6glichkeiten im Auge zu behalten. Sie mussten in dieser Phase der Alarmierung sowohl mit einzelnen Fliegern und gelegentlichem Bombenabwurf als auch einsetzendem Abwehrfeuer der Flakartillerie rechnen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><br>2. Fliegeralarm<\/h4>\n\n\n\n<p><br>Stand ein Gro\u00dfangriff bevor, so wurde das Luftwarnsignal \u201eFliegeralarm\u201c gegeben. Hier warnten die Sirenen eine Minute lang auf- und abheulend. Diese Alarmstufe k\u00fcndete ganz deutlich von einem bevorstehenden Gro\u00dfangriff. Sobald dieses Signal gegeben wurde, musste sich die Bev\u00f6lkerung so schnell wie m\u00f6glich in Luftschutzkellern oder anderen Schutzanlagen in Sicherheit bringen. Wer sich nicht an diese Anordnung hielt, machte sich strafbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Fliegeralarm wurde auch gegeben, wenn sich aus der \u00d6ffentlichen Luftwarnung durch Nachkommen st\u00e4rkerer Bomberverb\u00e4nde die Wahrscheinlichkeit eines Gro\u00dfangriffs konkretisierte. Grunds\u00e4tzlich war die \u00d6ffentliche Luftwarnung jedoch kein Vorwarnsignal f\u00fcr den Fliegeralarm.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><br>3. Vorentwarnung<\/h4>\n\n\n\n<p><br>Hier wurde das gleiche Signal wie bei \u201e\u00d6ffentlicher Luftwarnung\u201c gegeben \u2013 drei hohe Dauert\u00f6ne innerhalb einer Minute. Die Menschen wussten in dieser Alarmstufe, dass die Flugzeuge dabei waren, das Stadtgebiet zu verlassen, aber noch immer mit vereinzelten Abw\u00fcrfen und dem Feuer der Flakabwehr zu rechnen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4testens in dieser Phase der Alarmierung waren die Selbstschutzkr\u00e4fte dazu verpflichtet, im Falle eines Feuers oder geborstener Leitungen die Bek\u00e4mpfung des Schadens aufzunehmen. Weiters nahmen Wirtschaft und Verkehr wieder ihren Betrieb auf.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><br>4. Entwarnung<\/h4>\n\n\n\n<p><br>Nachdem die Flugzeuge aus dem Luftraum \u00fcber der Stadt abgezogen und keine neuen Angriffswellen zu erwarten waren, wurde das Signal \u201eEntwarnung\u201c ausgel\u00f6st \u2013 ein einmin\u00fctiger hoher Dauerton.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/17_Sirenenseelen.jpg\" alt=\"Bild mit dem im Beitrag besprochenen Text.\" class=\"wp-image-3987\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/17_Sirenenseelen.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/17_Sirenenseelen-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/17_Sirenenseelen-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Dieser Vers in der Krypta der Alser Kirche in Wien zeugt von der gro\u00dfen Angst, die im Luftschutzkeller herrschte. 115 mal musste die Wiener Bev\u00f6lkerung 1944 und 1945 vor m\u00f6glichen Luftangriffen gewarnt werden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch so manche Krypta war luftschutzm\u00e4\u00dfig ausgebaut worden. Im Falle eines Fliegeralarms fanden hier Hunderte Menschen Schutz. Einer von ihnen hinterlie\u00df der Nachwelt einen Vers, der vom tosenden Grauen des Luftkriegs zeugt, das unter Flakl\u00e4rm und Bombeneinschl\u00e4gen die meisten Menschen f\u00fcr ihr restliches Leben seelisch ersch\u00fctterte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Text des Verses:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413;color:#ffffff\">\u201eAls die Flieger brausten oben,<br>lernten wir dies Gew\u00f6lbe loben!<br>Bei Flakge[b]r\u00fcll, in Bombennot,<br>bargen wir uns hier vor&#8217;m Tod!<br><br>1. II. 45                                  1943\u201345\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Um 13:30 Uhr erfolgte an diesem 1. Februar 1945 die Entwarnung. Kein Luftangriff hatte die Stadt ersch\u00fcttert, denn die Bomberflotte wandte sich an diesem Tag nicht Wien, sondern der \u00f6lverarbeitenden Industrie in Moosbierbaum zu.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Seelen im Krieg<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Soldaten erleben in einem Krieg Momente, die sie nie verarbeiten k\u00f6nnen. Zerfetzte Kameraden, wochenlanges Trommelfeuer oder Befehle Zivilisten zu erschie\u00dfen, l\u00f6sen den Begriff des Kriegshelden in Nichts auf. Kehren sie auch k\u00f6rperlich wohlbehalten nach Hause zur\u00fcck, so ist die Psyche meist krank oder irreparabel zerst\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch auch die st\u00e4dtische Zivilbev\u00f6lkerung geriet im Zweiten Weltkrieg in Situationen, die wohl nur die wenigsten ohne bleibende Beeintr\u00e4chtigungen \u00fcberstanden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><br>Posttraumatische Belastungsst\u00f6rungen<\/h4>\n\n\n\n<p><br>Wie man der Informationsplattform \u201e<a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.alterundtrauma.de\/basiswissen\/krieg-und-kriegsfolgen\/der-2-weltkrieg-im-wohnzimmer.html\">Alter und Trauma. Unerh\u00f6rtem Raum geben<\/a>\u201c entnehmen kann, zeigen sich die Sp\u00e4tfolgen der psychischen Belastungen auf unterschiedlichste Weisen: Alte Menschen, die als Kinder und Jugendliche die Zeit erlebten, als die Bomben fielen, zeigen heute verschiedenste psychische Auff\u00e4lligkeiten. So manche Seniorin wird bei Donnergrollen nerv\u00f6s, weil es sich wie entferntes Fliegerdr\u00f6hnen oder Bombenexplosionen anh\u00f6rt. Die einen versuchen sich zu verstecken und kriechen unter den Tisch, die anderen erstarren in Angst \u2013 75 Jahre nach der Gefahr.<\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/dg-pflegewissenschaft.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/PG-3_2017.pdf\">Eine Studie, die auf den Erkenntnissen von Altenbetreuern beruht<\/a>,  zeigt welche Trigger auff\u00e4lliges Verhalten verursachen. Fast 70 Prozent  der Befragten nannten \u201eGer\u00e4usche\u201c als haupts\u00e4chliche Ursache, aber auch  \u201efremde Sprache\u201c oder \u201efremde Hautfarbe\u201c, was auf die negativen  Erfahrungen mit Besatzungssoldaten zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Die Betroffenen  zittern und laufen umher, wenn sie Sirenen h\u00f6ren. Sie verkriechen sich oder bekommen Schreikr\u00e4mpfe. Das hohe Heulen, das im Krieg immer mit Angst, Stress und Panik in Verbindung stand, sorgt bei Menschen, die den Bombenkrieg erlebten, noch heute f\u00fcr Nervosit\u00e4t. Das Kindheitstrauma dieser Generation tragen sie mit bis in ihr Erwachsenenleben. Kaum jemand hat es systematisch aufgearbeitet, die wenigsten reden dar\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/doc.rero.ch\/record\/318895\/files\/115_2008_Article_2467.pdf\">Eine 2008 ver\u00f6ffentlichte Studie<\/a> ergab, dass in Deutschland 7,2 Prozent der damals \u00fcber 60-J\u00e4hrigen an einer posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung litten, die eindeutig eine Folge der Traumata des Zweiten Weltkriegs war. In \u00d6sterreich war dieser Prozentsatz aufgrund der im Vergleich zu Deutschland kurzzeitigeren und nicht auf Fl\u00e4chenbombardement ausgerichteten Luftangriffe eventuell kleiner.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Menschen k\u00f6nnen an Depressionen, massiven Schlafst\u00f6rungen und Albtr\u00e4umen, diffusen \u00c4ngsten, Panikattacken und Beziehungsproblemen bis zur Beziehungsunf\u00e4higkeit leiden. Manche vermeiden gef\u00e4hrliche Situationen und trauen sich nicht mehr auf der Autobahn zu fahren. Einige suchen nach den chaotischen Kriegstagen nach Ruhe und Geborgenheit, richten sich ein sch\u00f6nes Zuhause ein und schaffen es nicht, es f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit, etwa f\u00fcr einen Urlaub, zu verlassen. Bei anderen wiederum zeigt sich das fr\u00fche Trauma im Sammeln von Essen und der Unf\u00e4higkeit Essen zu entsorgen. Im Kopf lenkt sie unbewusst die Angst, die Not k\u00f6nnte wiederkehren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><br>Die Kinder der Traumatisierten<\/h4>\n\n\n\n<p><br>Die Forschung hat festgestellt, dass die Traumata des Krieges nicht nur die Betroffenen selbst beeintr\u00e4chtigen, sondern auch deren Nachkommen. In <a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/zweiter-weltkrieg\/article132502055\/Millionen-Deutsche-leiden-an-Weltkriegs-Traumata.html\">einem Interview mit der deutschen Tageszeitung \u201eDie Welt\u201c<\/a> sprach Sabine Bode \u00fcber die seelische Nachbelastung des Krieges, die an die n\u00e4chste Generation weitergegeben wurde. Die Schrecken der Vergangenheit sitzen tief im Kopf und f\u00fchren zur entsprechenden Erziehung der Kinder, denen gesagt wird, sie sollten auf Sicherheit bauen, kein Risiko eingehen, nicht auffallen und \u00e4hnliches. All das sind Tipps aus dem Krieg, die damals das \u00dcberleben sicherten oder Tipps aus der Nachkriegszeit, die darauf abzielten, die m\u00fchsam aufgebaute Geborgenheit abzusichern. In der nachkommenden Generation erf\u00fcllten sie jedoch keinen Sinn.<\/p>\n\n\n\n<p>So entfremdeten sich die Kinder von den Eltern, die Beziehung zu ihnen wurde nie herzlich oder besonders tief. Die Eltern wollten zwar alles f\u00fcr ihre Kinder tun, ihnen gut zu essen geben, sie mit anst\u00e4ndiger Bekleidung ausstatten und sie m\u00f6glichst erfolgreich durch die Schulzeit begleiten, aber die emotionale Bindung litt unter den erlebten Kriegstraumata. Wo sich die Kinder R\u00fcckhalt und Unterst\u00fctzung w\u00fcnschten, bekamen sie Unverst\u00e4ndnis und Ablehnung. F\u00fcr die Kinder ist eine m\u00f6gliche Folge davon das st\u00e4ndige Gef\u00fchl der Unsicherheit und von unerkl\u00e4rlichen \u00c4ngsten im Erwachsenenalter.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Psychotherapeut&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/spiegelgeschichte\/d-70747539.html\">Hartmut Radebold best\u00e4tigt die Weitergabe auff\u00e4lliger Verhaltensweisen<\/a> von den Eltern auf die Nachkommen in einem&nbsp;Gespr\u00e4ch&nbsp;mit \u201eDer Spiegel\u201c. Das liege eventuell daran, dass die Eltern ihr Trauma durch die Erziehung und ihr Verhalten an die Kinder weitergeben. Sogar diese sp\u00fcren dann Nervosit\u00e4t aufsteigen, wenn samstags die Sirenen heulen. Auf diese Weise entfaltet der Krieg selbst 75 Jahre nach dessen Ende seine destruktive Kraft auf die Gesellschaft, der wir nur mit viel Aufkl\u00e4rung, Bewusstsein und Verst\u00e4ndnis entgegenwirken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-background-color has-background\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">M\u00f6chtest Du Dich erkenntlich zeigen?<\/span> <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=6688\" data-type=\"page\" data-id=\"6688\">Hier hast Du die M\u00f6glichkeit dazu<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Links und Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Link zur Pfarre Alservorstadt<br><a href=\"http:\/\/www.pfarre-alservorstadt.at\/\">http:\/\/www.pfarre-alservorstadt.at\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><br><span style=\"text-decoration: underline;\">Literatur zu den Fliegeralarmen:<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6sterreichische Mediathek, Der Kuckuck \u2013 Warnung von Luftangriffen auf St\u00e4dte und Fliegeralarmsirene, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.mediathek.at\/portaltreffer\/atom\/136E22C2-2C2-00038-000007B8-136D9DB6\/pool\/BWEB\/\">https:\/\/www.mediathek.at\/portaltreffer\/atom\/136E22C2-2C2-00038-000007B8-136D9DB6\/pool\/BWEB\/<\/a> (30. Januar 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Wien Geschichte Wiki, Luftkrieg, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Luftkrieg\">https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Luftkrieg<\/a> (30. J\u00e4nner 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Marcello <em>La Speranza<\/em>, Begegnungen. NS- und Kriegsspuren in Wien. Expeditionen, Hinterlassenschaften, Zeitzeugen (Wien 2015)<\/p>\n\n\n\n<p>Marcello <em>La Speranza<\/em>, Der zivile Luftschutz in \u00d6sterreich 1919\u20131945. In: Republik \u00d6sterreich, Bundesminister f\u00fcr Landesverteidigung (Hg.), Kuckucksruf und Luftschutzgemeinschaft. Der Luftschutz der Zwischenkriegszeit \u2013 Avantgarde der modernen ABC-Abwehr und des zivilen Luftschutzes (Schriftenreihe ABC-Abwehrzentrum 8, Korneuburg 2019)<\/p>\n\n\n\n<p>Wolfgang <em>Schulz<\/em>, Bomben auf D\u00f6bling, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.d\u00f6bling.com\/data\/documents\/Bomben-auf-Doebling.pdf\">https:\/\/www.d\u00f6bling.com\/data\/documents\/Bomben-auf-Doebling.pdf<\/a> (30. Januar 2020)<\/p>\n\n\n\n<p><br><span style=\"text-decoration: underline;\">Literatur zur Psychologie:<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Annette <em>Bruhns<\/em>, \u201eDer Schmerz holt mich ein\u201c. Interview mit Hartmut Radebold (01.06.2010), online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/spiegelgeschichte\/d-70747539.html\">https:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/spiegelgeschichte\/d-70747539.html<\/a> (30. Januar 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Andreas <em>Maercker<\/em>, Posttraumatische Belastungsst\u00f6rungen in Deutschland. Ergebnisse einer gesamtdeutschen epidemiologischen Untersuchung, online unter:<br><a href=\"https:\/\/doc.rero.ch\/record\/318895\/files\/115_2008_Article_2467.pdf\">https:\/\/doc.rero.ch\/record\/318895\/files\/115_2008_Article_2467.pdf<\/a> (30. Januar 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Angelika <em>Prau\u00df<\/em>, Millionen Deutsche leiden an Weltkriegs-Traumata. Interview mit Sabine Bode (26.09.2014), online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/zweiter-weltkrieg\/article132502055\/Millionen-Deutsche-leiden-an-Weltkriegs-Traumata.html\">https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/zweiter-weltkrieg\/article132502055\/Millionen-Deutsche-leiden-an-Weltkriegs-Traumata.html<\/a> (30. Januar 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Astrid <em>Romeike<\/em>, Reaktivierung von Traumata aus dem Zweiten Weltkrieg \u2013 Erscheinungsformen und Umgang mit der Thematik in der station\u00e4ren Altenhilfe, online unter:<br><a href=\"https:\/\/dg-pflegewissenschaft.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/PG-3_2017.pdf\">https:\/\/dg-pflegewissenschaft.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/PG-3_2017.pdf<\/a> (30. Januar 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Alter und Trauma, Der 2. Weltkrieg im Wohnzimmer, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.alterundtrauma.de\/basiswissen\/krieg-und-kriegsfolgen\/der-2-weltkrieg-im-wohnzimmer.html\">https:\/\/www.alterundtrauma.de\/basiswissen\/krieg-und-kriegsfolgen\/der-2-weltkrieg-im-wohnzimmer.html<\/a> (30. Januar 2020)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#18a211\"><br><strong>Interner Link:<\/strong><br><br>Mehr zu den Jahren von 1939 bis Kriegsende:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343\">https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf die Stunde genau vor 75 Jahren \u2013 am 1. Februar 1945 \u2013 heulten um 11:45 Uhr in Wien die Sirenen und k\u00fcndigten einen bevorstehenden Luftangriff an. Hunderttausende Menschen schnappten sich den st\u00e4ndig bereitstehenden Koffer mit Dokumenten, n\u00fctzlichen Utensilien und pers\u00f6nlichen Habseligkeiten und eilten so schnell wie m\u00f6glich in die Luftschutzkeller oder Bunkeranlagen. 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