{"id":3885,"date":"2020-01-25T11:00:00","date_gmt":"2020-01-25T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=3885"},"modified":"2021-02-20T22:04:23","modified_gmt":"2021-02-20T21:04:23","slug":"1943-symbole-im-fels-und-das-ahnenerbe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=3885","title":{"rendered":"1943 \u2013 Symbole im Fels und das Ahnenerbe"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kurze Geschichte der NS-Zeit im Salzkammergut<br><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Seit 1924 war die NSDAP bereits im Salzkammergut aktiv, wo sie in den Gemeinder\u00e4ten fast aller Ortschaften in unterschiedlicher St\u00e4rke vertreten war. Schon damals \u00fcbte die Partei oft in Zusammenwirken mit der paramilit\u00e4risch organisierten und ebenfalls antisemitischen Heimwehr Einfluss darauf aus, wie mit j\u00fcdischen Mitb\u00fcrgern umgegangen wurde. Der Gipfel der Diskriminierung war erreicht, als man \u2013 wahrscheinlich im Zuge der Kundmachung der N\u00fcrnberger Rassengesetze im September 1935 \u2013 offen die Entfernung der Juden aus dem \u00f6ffentlichen Leben forderte. Nur Ortschaften, die aus tourismuswirtschaftlichen Gr\u00fcnden auf j\u00fcdische Ferieng\u00e4ste angewiesen waren, wie etwa Gmunden und Bad Ischl, lehnten diese Vorgehensweise ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Jahr 1934, in dem die Nationalsozialisten in Wien den Putsch gegen Dollfu\u00df versuchten, bei dem dieser sein Leben lie\u00df, ging auch am Salzkammergut nicht spurlos vor\u00fcber. Vor allem in protestantisch gepr\u00e4gten Ortschaften befanden sich die verbissensten NS-Anh\u00e4nger. Trotzdem die NSDAP nach dem gescheiterten Putsch noch weiter in den Untergrund sackte, als sie es ohnehin schon seit dem Parteiverbot tat, erfreute sie sich doch in der Bev\u00f6lkerung regen Zulaufs. Der St\u00e4ndestaat mit seiner Einheitspartei, der Vaterl\u00e4ndischen Front, \u00fcbte nie die gleiche Anziehungskraft aus wie die Formationen der NSDAP, nicht zuletzt, weil bekannt war, welch wirtschaftlichen Aufschwung Hitler dank seiner Kriegsr\u00fcstung in Deutschland bewirkt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis 1936 war die NSDAP trotz Verbots mehr oder weniger offen geduldet. Selbst als Gendarmen in Bad Ischl freim\u00fctig ihre Sympathie zur NSDAP zeigten, blieb dies ohne Konsequenzen. Mit dem Juliabkommen 1936 wurden die Nationalsozialisten dann wieder legalisiert, woraufhin ihre Propaganda voll einsetzen konnte. Dies f\u00fchrte in den letzten Tagen vor dem \u201eAnschluss\u201c zur Offenbarung eines ungleichen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisses: Mobilisierte die Vaterl\u00e4ndische Front nur mit M\u00fche etwa 500 Personen in Gmunden, die f\u00fcr die Selbstst\u00e4ndigkeit und Unabh\u00e4ngigkeit \u00d6sterreichs eintraten, so organisierte die NSDAP einen Fackelzug mit tausenden Teilnehmern, der pro \u201eAnschluss\u201c orientiert war. Wie im restlichen \u00d6sterreich auch, \u00fcbernahmen im Salzkammergut Nationalsozialisten binnen weniger Tage nach dem \u201eAnschluss\u201c alle wichtigen politischen \u00c4mter.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab dann ging die nationalsozialistische Entwicklung im Salzkammergut seiner Wege, die sich nicht von der Entwicklung im restlichen \u00d6sterreich unterschied. Die NS-Verwaltungsstruktur wurde eingef\u00fchrt und 1943\/1944 als gr\u00f6\u00dftes Geheimprojekt wohl die im <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=3851\">Beitrag von letzter Woche gezeigte Untertageverlagerung \u201eZement\u201c<\/a> unter Ausnutzung der Arbeitskraft von Konzentrationslagerh\u00e4ftlingen in der Region errichtet.<br>\u00c4hnlich wichtig war aus milit\u00e4rischer Sicht das am n\u00f6rdlichen Rande des Salzkammerguts umgesetzte R\u00fcstungsprojekt der Raketenforschung mit dem Decknamen \u201eSchlier\u201c, das in der Brauerei Zipf einquartiert wurde. In den unterirdischen Hallen der Zipfer Brauerei installierte man die f\u00fcr Triebwerkstests notwendige Fl\u00fcssigsauerstoffproduktion und am Gel\u00e4nde hinter der Brauerei die Testst\u00e4nde f\u00fcr Raketentriebwerke des \u201eAggregat 4\u201c (A4-Rakete oder auch V2 genannt, wobei das V f\u00fcr Vergeltungswaffe stand). Auch hier wurde die Arbeitskraft tausender KZ-H\u00e4ftlinge ausgenutzt.<br>Eine weitere kriegswichtige Gro\u00dfindustrie im Salzkammergut war die Saline der Solvay-Werke. Die schon vor dem \u201eAnschluss\u201c betriebene Diskriminierung der Juden wurde weiter versch\u00e4rft. Sie endete mit der ab 1942 durchgef\u00fchrten Zwangsdeportation und Ermordung der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung, womit auch die touristische Tradition der j\u00fcdischen Ferieng\u00e4ste ihr Ende fand.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Widerstand gegen das NS-Regime war im Salzkammergut nicht weniger oder mehr ausgebildet als in anderen Regionen \u00d6sterreichs, jedoch wird dem typischen Menschen des Salzkammerguts ein gewisser Grundwiderstand gepaart mit Sturheit nachgesagt, was zu vermehrtem Auftreten von Einzelwiderstand f\u00fchrte. Beg\u00fcnstigt durch die Topographie gelang es so manchem Deserteur, erfolgreich im Gel\u00e4nde unterzutauchen. Als Beispiel dient etwa eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe von Widerstandsk\u00e4mpfern um Josef Plieseis, Alois Straubinger und Karl Gitzoller, die sich in der unzug\u00e4nglichen Gebirgslandschaft ihren Unterschlupf, genannt \u201eIgel\u201c bauen konnte. Diese Gruppe bestand aus bis zu 30 Personen, die im Toten Gebirge ihren perfekt getarnten Unterstand einrichteten.<br>Auch im Altausseer Salzbergwerk formierte sich eine Widerstandsgruppe aus Bergarbeitern, der es gelang, zahlreiche Kunstsch\u00e4tze, die in den dortigen Stollen eingelagert waren, vor einer zu Kriegsende befohlenen Sprengung und Vernichtung zu bewahren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Felsbilder und das Ahnenerbe<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16_Felsritzungen_1943.jpg\" alt=\"1943 ritzte ein Unbekannter diese Zeichen, Zahlen und Symbole in den Fels\" class=\"wp-image-3886\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16_Felsritzungen_1943.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16_Felsritzungen_1943-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16_Felsritzungen_1943-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>1943 ritzte ein Unbekannter diese Zeichen und Symbole in einen Fels des Salzkammerguts<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wer diese Felsritzbilder im Salzkammergut anfertigte, l\u00e4sst sich nicht mehr eruieren. Au\u00dfer den Initialen E.M. ist kein Hinweis auf den Verfasser erkennbar. Anzunehmen ist jedoch, dass derjenige, der diese Ritzbilder angefertigt hat, dem NS-Regime n\u00e4her stand, als den Widerstandsgruppen. Seine Hinterlassenschaften umfassen ein Hakenkreuz, die Abk\u00fcrzung \u201eS.A.\u201c (Sturmabteilung, eine Wehrformation der NSDAP), \u201eSS\u201c (Schutzstaffel, paramilit\u00e4rische Organisation der NSDAP, hier in Runenform) und die Jahreszahl \u201e1943\u201c.<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16_Felsritzungen-2_1943.jpg\" alt=\"Felsritzbild von 1943 mit den Initialen E.M. und einer Eichenlaubdarstellung\" class=\"wp-image-3923\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16_Felsritzungen-2_1943.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16_Felsritzungen-2_1943-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16_Felsritzungen-2_1943-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Am selben Fels wie oben ein Ritzbild von 1943 mit den Initialen E.M. und einer Eichenlaubdarstellung<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Schon seit Urzeiten verewigen sich Menschen an allen m\u00f6glichen Fl\u00e4chen, die sich ihnen anbieten. Doch entgegen so manch falscher Datierung in pr\u00e4historische Zeiten, sind einige dieser Felsritzbilder in Wahrheit mittelalterlich, andere wiederum neuzeitlich und die meisten stammen aus den letzten hundert Jahren, wie aktuelle Forschungsergebnisse zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bezeichnend sind in diesem Zusammenhang die Forschungen von Ernst Burgstaller, selbst Mitglied der NSDAP, der mit verbl\u00fcffender Hartn\u00e4ckigkeit daran festhielt, die meisten der von ihm gefundenen Felsritzbilder des Salzkammerguts beziehungsweise des alpinen Raums in pr\u00e4historische Zeiten zu datieren. Schon zu seinen Lebzeiten kamen Zweifel an seinen Datierungen auf und mittlerweile wurde der gr\u00f6\u00dfte Teil aufgrund tatsachenverpflichteter Forschung widerlegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Burgstaller war in der NS-Zeit an der Erstellung des \u201eAtlas f\u00fcr deutsche Volkskunde\u201c beteiligt, der wiederum der Direktive der \u201eForschungs- und Lehrgemeinschaft Das Ahnenerbe e.V.\u201c unterstand. Diese Organisation versuchte unter Heinrich Himmlers Leitung auf h\u00f6chst kreative \u2013 aber ebenso h\u00f6chst unwissenschaftliche \u2013 Arbeitsweise absurdeste Theorien mit \u201eBeweisen\u201c zu unterf\u00fcttern. Eine dieser Lehren war etwa die \u201eWelteislehre\u201c von Hanns H\u00f6rbiger, des Begr\u00fcnders der \u00f6sterreichischen Schauspielerdynastie.<\/p>\n\n\n\n<p>Das vordringlichste Ziel des \u201eAhnenerbe e.V.\u201c war jedoch, eine germanische Kultur nachzuweisen, die schon vor den Griechen und R\u00f6mern den Status h\u00f6chster Bl\u00fcte erreicht h\u00e4tte und noch mehr: Griechen und R\u00f6mer sollten von den arisch-germanischen St\u00e4mmen abstammen, die irgendwann gen S\u00fcden und S\u00fcdosten gewandert seien. Dieser Kulturnachweis h\u00e4tte der Propaganda des reinrassigen Germanen \u2013 blond, blau\u00e4ugig und h\u00f6chste Kreatur der Sch\u00f6pfung \u2013 den notwendigen spektakul\u00e4ren historischen Unterbau liefern sollen. Dass es diese Kultur nie gab, war f\u00fcr die Forschenden belanglos. Munter stellten sie passende Thesen und Behauptungen auf, zimmerten sich die ben\u00f6tigten Beweise und ver\u00f6ffentlichten ihre \u201eErgebnisse\u201c in Schriften, die noch heute in rechtsextremen Gesellschaften mit gl\u00e4nzenden Augen gehandelt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16_Felsritzungen-3.jpg\" alt=\"Felsritzbilder \u00e4lterer Zeiten\" class=\"wp-image-3924\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16_Felsritzungen-3.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16_Felsritzungen-3-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16_Felsritzungen-3-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Felsritzbilder \u00e4lterer Zeiten<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In diesem Fahrwasser trieb auch die damalige Felsbildforschung auf absurde Ergebnisse zu. Vor allem Hermann Wirth, der Leiter der \u201ePflegst\u00e4tte Sinnbildkunde\u201c des \u201eAhnenerbe e.V.\u201c, datierte so manches mittelalterliche Felsbild in pr\u00e4historische Zeiten, um so einer vermeintlichen alten germanischen Hochkultur zu ihrer sp\u00e4ten Geburt zu verhelfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um all diese falschen ideologisch beeinflussten \u201eForschungsergebnisse\u201c richtigzustellen, bedurfte es langer Jahre ernsthafter Besch\u00e4ftigung mit diesem Thema. In \u00d6sterreich ist dieser Verdienst vor allem der Arbeit von \u201e<a href=\"http:\/\/anisa.at\/index-2.htm\">ANISA, Verein f\u00fcr alpine Forschung<\/a>\u201c zu verdanken.<\/p>\n\n\n\n<p>Werden die Felsbildforscher in dreihundert Jahren die obigen Felsritzbilder von 1943, verfasst von E.M., richtig deuten \u2013 als die Graffiti eines ideologisch fehlbeeinflussten Menschen? Oder werden sie sie falsch interpretieren \u2013 als die Graffiti der Erben der Ahnen, die einst Griechen und R\u00f6mer hervorbrachten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-background-color has-background\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">M\u00f6chtest Du Dich erkenntlich zeigen?<\/span> <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=6688\" data-type=\"page\" data-id=\"6688\">Hier hast Du die M\u00f6glichkeit dazu<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Links und Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Albrecht <em>Bauer<\/em>, Politische Geschichte(n) des Salzkammergutes. Von der Entstehung politischer Parteien bis zur Nachkriegszeit. In: Johannes <em>Mattes<\/em>, Dietmar <em>Kuffner<\/em>, H\u00f6h(l)enluft und Wissensraum. Die Gassel-Tropfsteinh\u00f6hle im Salzkammergut zwischen Alltagskultur, Naturkunde und wissenschaftlicher Forschung (Linz 2018)<\/p>\n\n\n\n<p>Franz <em>Mandl<\/em>, Das Erbe der Ahnen. Ernst Burgstaller\/Hermann Wirth und die \u00f6sterreichische Felsbildforschung (ANISA 19.\/20. Jg., H. 1\/2, 1999), gek\u00fcrzte Fassung online unter:<br><a href=\"http:\/\/www.anisa.at\/felsbildmuseum%20index.htm\">http:\/\/www.anisa.at\/felsbildmuseum%20index.htm<\/a> (24. Januar 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Claudia <em>Schmidt<\/em>, Sven <em>Devantier<\/em>, Das Ahnenerbe der SS \u2013 Himmlers &#8222;Geisteselite&#8220;, Text zur virtuellen Ausstellung, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.bundesarchiv.de\/DE\/Content\/Virtuelle-Ausstellungen\/Das-Ahnenerbe-Der-Ss-Himmlers-Geisteselite\/das-ahnenerbe-der-ss-himmlers-geisteselite.html\">https:\/\/www.bundesarchiv.de\/DE\/Content\/Virtuelle-Ausstellungen\/Das-Ahnenerbe-Der-Ss-Himmlers-Geisteselite\/das-ahnenerbe-der-ss-himmlers-geisteselite.html<\/a> (24. Januar 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Wolfgang <em>Quatember<\/em>, Die historischen Bedingungen des Widerstands im Salzkammergut. In: Wolfgang <em>Quatember<\/em>, Ulrike <em>Felber<\/em> (Hg.), Zeitgeschichte Museum Ebensee, Katalog zur Dauerausstellung, Ebensee 2005, S. 190\u2013193, online unter:<br><a href=\"https:\/\/memorial-ebensee.at\/website\/index.php\/de\/geschichte\/18-salzkammergut-1938-45\/16-historische-bedingungen-skg\">https:\/\/memorial-ebensee.at\/website\/index.php\/de\/geschichte\/18-salzkammergut-1938-45\/16-historische-bedingungen-skg<\/a> (24. Januar 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr zum Projekt &#8222;Schlier:<br><a href=\"http:\/\/www.schlier.at\/\">http:\/\/www.schlier.at\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#18a211\"><br><strong>Interner Link:<\/strong><br><br>Mehr zu den Jahren von 1939 bis Kriegsende:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343\">https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurze Geschichte der NS-Zeit im Salzkammergut Seit 1924 war die NSDAP bereits im Salzkammergut aktiv, wo sie in den Gemeinder\u00e4ten fast aller Ortschaften in unterschiedlicher St\u00e4rke vertreten war. Schon damals \u00fcbte die Partei oft in Zusammenwirken mit der paramilit\u00e4risch organisierten und ebenfalls antisemitischen Heimwehr Einfluss darauf aus, wie mit j\u00fcdischen Mitb\u00fcrgern umgegangen wurde. 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