{"id":3699,"date":"2019-12-28T16:00:00","date_gmt":"2019-12-28T15:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=3699"},"modified":"2021-02-20T23:57:59","modified_gmt":"2021-02-20T22:57:59","slug":"1935-dollfuss-und-die-kirche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=3699","title":{"rendered":"1935 \u2013 Dollfu\u00df und die Kirche"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#18a211\">Dieser Artikel wurde am 26. Juli 2020 \u00fcberarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Das heutige Bild zeigt ein Motiv aus der kurzen Phase des austrofaschistischen St\u00e4ndestaats, dessen Grundstein durch Engelbert Dollfu\u00df im M\u00e4rz 1933 durch die f\u00e4lschlich so genannte \u201eSelbstausschaltung des Parlaments\u201c gesetzt wurde. M\u00f6glicherweise lautete seine Intention, auf diese Weise dem Nationalsozialismus in \u00d6sterreich das Wasser abzugraben. De facto war jedoch der Volkswille ausgeschaltet \u2013 eine Diktatur kam einer Diktatur zuvor. Dollfu\u00df regierte nach dem Kriegswirtschaftlichen Erm\u00e4chtigungsgesetz von 1917 ohne Parlament.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Kirche und Staat<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Am 11. September 1933 legte der Bundeskanzler in der Trabrennplatzrede dar, welchen Weg er ab nun beschreiten wolle:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413;color:#ffffff\">\u201eDie Zeit des kapitalistischen Systems, die Zeit kapitalistisch-liberalistischer Wirtschaftsordnung ist vor\u00fcber, die Zeit marxistischer, materialistischer Volksverf\u00fchrung ist gewesen! Die Zeit der Parteienherrschaft ist vorbei! Wir lehnen Gleichschalterei und Terror ab, wir wollen den sozialen, christlichen, deutschen Staat \u00d6sterreich auf st\u00e4ndischer Grundlage, unter starker, autorit\u00e4rer F\u00fchrung! Autorit\u00e4t hei\u00dft nicht Willk\u00fcr, Autorit\u00e4t hei\u00dft geordnete Macht, hei\u00dft F\u00fchrung durch verantwortungsbewusste, selbstlose, opferbereite M\u00e4nner.\u201c<sup>1<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die Bindung an die katholische Kirche war eng und so nahmen am 22. Dezember 1933 die Bisch\u00f6fe \u00d6sterreichs Stellung zu den Absichten der Regierung:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413;color:#ffffff\">\u201eIn diesem Sinne und Geiste begr\u00fc\u00dfen wir Bisch\u00f6fe von Herzen und mit dankbarer Anerkennung den ausgesprochen christlichen Kurs, den unsere Regierung einschl\u00e4gt und verfolgt, und leihen ihr gerne unsere moralische Hilfe und Unterst\u00fctzung ihrer christlichen Bestrebungen. Ja, wir bitten geradezu alle unsere Gl\u00e4ubigen, der Arbeit der Regierung nicht nur keinen offenen oder geheimen Widerstand entgegenzusetzen, sondern sie vertrauensvoll und wirksam zu unterst\u00fctzen zum beiderseitigen Wohle von Staat und Kirche.\u201c<sup>2<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Vorbild f\u00fcr Dollfu\u00df\u2018 Gedanken des St\u00e4ndestaats war die Enzyklika Quadragesimo anno, in der Papst Pius XI. 1931 seine Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Gesellschaftsreformen formulierte. Neben anderen Themen spricht er unter den Punkten 81 bis 87 die w\u00fcnschenswerte Schaffung einer berufsst\u00e4ndischen Ordnung an. Beispielhaft zitiere ich hier drei Punkte seiner Ausf\u00fchrungen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413;color:#ffffff\">\u201e81. In hei\u00dfem Bem\u00fchen aber m\u00fcssen Staatsm\u00e4nner und gute Staatsb\u00fcrger dahin trachten, aus der Auseinandersetzung zwischen den Klassen zur eintr\u00e4chtigen Zusammenarbeit der St\u00e4nde uns emporzuarbeiten.<br><br>82. Erneuerung einer st\u00e4ndischen Ordnung also ist das gesellschaftspolitische Ziel. Bis zur Stunde dauert ja der unnat\u00fcrlich-gewaltsame Zustand der Gesellschaft fort und ermangelt infolgedessen der Dauerhaftigkeit und Festigkeit; ist doch die heutige Gesellschaft geradezu aufgebaut auf der Gegens\u00e4tzlichkeit der Interessenlagen der Klassen und damit auf dem Gegensatz der Klassen selbst, der allzuleicht in kraftvoller und wirksamer aber wird die Einheit sein, je hingebender feindseligen Streit ausartet.<br>[\u2026]<br>84. Ordnung bedeutet, wie der hl Thomas meisterhaft ausf\u00fchrt, Einheit in wohlgegliederter Vielheit. Eine rechte gesellschaftliche Ordnung verlangt also eine Vielheit von Gliedern des Gesellschaftsk\u00f6rpers, die ein starkes Band zur Einheit verbindet. Die Kraft eines solchen Einheitsbandes besitzen einmal die G\u00fcter und Dienstleistungen, deren Erzeugung bzw. Darbietung die Angeh\u00f6rigen des gleichen Berufsstandes, gleichviel ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer, obliegen, zum andernmal das Gemeinwohl, zudem s\u00e4mtliche Berufsst\u00e4nde, jeder zu seinem Teil, mitzuwirken und beizutragen haben. Um so alle, die einzelnen und die St\u00e4nde, ihren Beruf erf\u00fcllen und Hervorragendes darin zu leisten sich bem\u00fchen.<br>[\u2026]\u201c<sup>3<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Diese p\u00e4pstlichen Ausf\u00fchrungen waren allerdings nicht darauf ausgelegt als Fundament einer <em>Staatsform<\/em> zu dienen, sondern sollten einen Wandel in der Ordnung der <em>Gesellschaft<\/em> beschreiben. Dennoch hielt Dollfu\u00df an dem Gedanken fest, diese Enzyklika als Auftrag zum Umbau des Staates wahrzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Berufsst\u00e4nde, von denen hier die Rede ist, waren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Land- und Forstwirtschaft<\/li><li>\u00d6ffentlicher Dienst<\/li><li>Industrie und Bergbau<\/li><li>Gewerbe, Handel und Verkehr<\/li><li>Geld-, Kredit- und Versicherungswesen<\/li><li>Freie Berufe<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Tod und Gedenken<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Im Zuge eines nationalsozialistischen Putschversuchs am 25. Juli 1934 wurde Dollfu\u00df angeschossen \u2013 wenige Stunden sp\u00e4ter war er verblutet. Die Trauer um ihn war vor allem in katholisch-l\u00e4ndlichen Bev\u00f6lkerungsschichten gro\u00df, denn er entstammte einer religi\u00f6sen b\u00e4uerlichen Gegend, dem kleinen nieder\u00f6sterreichischen Ort Texing. Dollfu\u00df war Zeit seines Lebens und in seinen politischen Funktionen eng mit der l\u00e4ndlichen Bev\u00f6lkerung verkn\u00fcpft, zuerst als Sekret\u00e4r des Bauernbundes und sp\u00e4ter als Landwirtschaftsminister.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Kirche trauerte um ihn, schlie\u00dflich war sie dank der Maiverfassung, die am 1. Mai 1934 in Kraft getreten war, zu einer wichtigen S\u00e4ule des geplanten St\u00e4ndestaats geworden. Schon in der Pr\u00e4ambel dieser Verfassung wurde der hohe Stellenwert Gottes und der christlichen Lehre betont:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413;color:#ffffff\">\u201eIm Namen Gottes, des Allm\u00e4chtigen, von dem alles Recht ausgeht, erh\u00e4lt das \u00f6sterreichische Volk f\u00fcr seinen christlichen, deutschen Bundesstaat auf st\u00e4ndischer Grundlage diese Verfassung.\u201c<sup>4<\/sup><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/12-0_Dollfu\u00df_Fresko_Gro\u00df_1935-1200x1200.jpg\" alt=\"Deckenfresko von 1935 \u2013 Herrscher und V\u00f6lker der ganzen Welt huldigen dem gekreuzigten Jesus Christus, der eine goldene Krone tr\u00e4gt.\" class=\"wp-image-3700\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/12-0_Dollfu\u00df_Fresko_Gro\u00df_1935.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/12-0_Dollfu\u00df_Fresko_Gro\u00df_1935-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/12-0_Dollfu\u00df_Fresko_Gro\u00df_1935-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/12-0_Dollfu\u00df_Fresko_Gro\u00df_1935-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Kuppelfresko von 1935 \u2013 Herrscher und V\u00f6lker der ganzen Welt huldigen dem gekreuzigten Jesus Christus, der eine goldene Krone tr\u00e4gt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>So verwundert es nicht, dass haupts\u00e4chlich in kirchlich und b\u00e4uerlich dominierten Umgebungen in den Folgejahren zahlreiche Erinnerungstafeln angebracht wurden, Skulpturen, Denkm\u00e4ler und Malereien entstanden, Dollfu\u00dfkapellen wurden errichtet und geweiht.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Pfarrkirche von St. Jakob in Defereggen fertigte Johann Baptist Oberkofler, ein aus S\u00fcdtirol stammender Maler und Priester, 1935 das in diesem Artikel gezeigte Fresko in der zweiten Kuppel der Kirche. 1929 war er von Pfarrer Leonhard Wiedemayr mit der k\u00fcnstlerischen Ausgestaltung der Kirche beauftragt worden. Nachdem er bis 1930 zwei Glasfenster geschaffen hatte, setzte er 1934 seine Arbeit in den Kuppeln fort. Wegen der st\u00f6renden Leere der Fl\u00e4chen konzipierte er Fresken, in denen er fr\u00fchchristliche Motive verarbeitete. Im Juli 1934 stellte er das Fresko der ersten Kuppel fertig. Offensichtlich entschloss er sich kurzfristig nach dem Tod Dollfu\u00df\u2018 am 25. Juli dazu, den der katholischen Kirche so wohlgesonnenen Bundeskanzler in der zweiten Kuppel zu verewigen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/12-1_Dollfu\u00df_Fresko_Mittel_1935.jpg\" alt=\"Der Ausschnitt aus dem Fresko zeigt den gekreuzigten Jesus Christus mit einer goldenen Krone. Neben ihm stehen Kaiser Karl I. zu Pferde, Soldaten, Dollfu\u00df, Fey und Starhemberg\" class=\"wp-image-3701\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/12-1_Dollfu\u00df_Fresko_Mittel_1935.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/12-1_Dollfu\u00df_Fresko_Mittel_1935-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/12-1_Dollfu\u00df_Fresko_Mittel_1935-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Der Ausschnitt aus dem Fresko zeigt den gekreuzigten Jesus Christus mit einer goldenen Krone. Neben ihm stehen Kaiser Karl I. zu Pferde, Soldaten, Dollfu\u00df und (wahrscheinlich) Fey und Starhemberg.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Fresko dieser zweiten Kuppel preisen alle Herrscher und V\u00f6lker der Welt Jesus Christus, darunter auch der letzte Kaiser \u00d6sterreichs, Karl I., auf einem wei\u00dfen Pferd sitzend.<br>Durch zwei Soldaten von ihm getrennt ist Engelbert Dollfu\u00df zu sehen. Neben und vor ihm ordnete Oberkofler angeblich zwei seiner langj\u00e4hrigen Mitstreiter an: Stehend Emil Fey und kniend Ernst R\u00fcdiger von Starhemberg, beide christlichsoziale Politiker und F\u00fchrer der Heimwehr.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"599\" height=\"900\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/12-2_Dollfu\u00df_Fresko_Detail_1935.jpg\" alt=\"Detail des Freskos \u2013 Dollfu\u00df, Fey, Starhemberg\" class=\"wp-image-3702\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/12-2_Dollfu\u00df_Fresko_Detail_1935.jpg 599w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/12-2_Dollfu\u00df_Fresko_Detail_1935-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px\" \/><figcaption>Der Detailausschnitt zeigt Dollfu\u00df mit zwei weiteren Personen. Neben ihm steht angeblich Emil Fey, der auf ihn herabblickt und der vor ihm Kniende soll Ernst R\u00fcdiger von Starhemberg sein. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Aus welchem Grund genau das Fresko im Nationalsozialismus nicht entfernt wurde, l\u00e4sst sich vermutlich nicht mehr feststellen. Nach dem \u201eAnschluss\u201c wurden ansonsten kaum M\u00fchen gescheut, die Zeichen des St\u00e4ndestaats zu tilgen. Eventuell wollten die Verantwortlichen durch die Entfernung der Malerei nicht den Unmut oder Widerstand der katholischen Bev\u00f6lkerung heraufbeschw\u00f6ren. Dieses Fresko jedoch wurde zwischen 1938 und 1945 als Denkmal des politischen Katholizismus bewahrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-background-color has-background\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">M\u00f6chtest Du Dich erkenntlich zeigen?<\/span> <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=6688\" data-type=\"page\" data-id=\"6688\">Hier hast Du die M\u00f6glichkeit dazu<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Fu\u00dfnoten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>1 Engelbert Dollfu\u00df, Trabrennplatzrede vom 11. September 1933, online unter: Austria-Forum,<br><a href=\"https:\/\/austria-forum.org\/af\/Wissenssammlungen\/Symbole\/Faschismus_-_die_Symbole\/Trabrennplatzrede_1933\">https:\/\/austria-forum.org\/af\/Wissenssammlungen\/Symbole\/Faschismus_-_die_Symbole\/Trabrennplatzrede_1933<\/a> (26. Juli 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>2 Leopold <em>Kunschak<\/em>, \u00d6sterreich 1918\u20131934 (Wien 1935), S. 205f.<\/p>\n\n\n\n<p>3 Papst Pius XI., Enzyklika Quadragesimo Anno (Rom 1931), online unter:<br><a href=\"http:\/\/www.clerus.org\/clerus\/dati\/2000-05\/06-10\/QAnno.html\">http:\/\/www.clerus.org\/clerus\/dati\/2000-05\/06-10\/QAnno.html<\/a> (26. Juli 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>4 Verfassung 1934 (Maiverfassung): online unter:<br><a href=\"http:\/\/alex.onb.ac.at\/cgi-content\/alex?aid=bgl&amp;datum=1934&amp;page=33&amp;size=45\">http:\/\/alex.onb.ac.at\/cgi-content\/alex?aid=bgl&amp;datum=1934&amp;page=33&amp;size=45<\/a> (26. Juli 2020)<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Links und Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Beschreibung der Pfarrkirche St. Jakob in Defereggen, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.defereggental.eu\/page.cfm?vpath=st-jakob\/aktuelles\/kirchen-und-kapellen\/pfarrkirche-st-jakob\">https:\/\/www.defereggental.eu\/page.cfm?vpath=st-jakob\/aktuelles\/kirchen-und-kapellen\/pfarrkirche-st-jakob<\/a> (26. Juli 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Lucile <em>Dreidemy<\/em>, Totenkult f\u00fcr einen Diktator, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2011\/30\/A-Engelbert-Dollfuss\/komplettansicht\">https:\/\/www.zeit.de\/2011\/30\/A-Engelbert-Dollfuss\/komplettansicht<\/a> (26. Juli 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Wilhelm J. <em>Wagner<\/em>, Bildatlas der \u00f6sterreichischen Zeitgeschichte 1918\u20131938 (Wien\/K\u00f6ln\/Weimar 2007)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#18a211\"><br><strong>Interne Links:<\/strong><br><br>Mehr zu den Jahren von 1918 bis zum &#8222;Anschluss&#8220;:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=457\">https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=457<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Artikel wurde am 26. Juli 2020 \u00fcberarbeitet. Das heutige Bild zeigt ein Motiv aus der kurzen Phase des austrofaschistischen St\u00e4ndestaats, dessen Grundstein durch Engelbert Dollfu\u00df im M\u00e4rz 1933 durch die f\u00e4lschlich so genannte \u201eSelbstausschaltung des Parlaments\u201c gesetzt wurde. M\u00f6glicherweise lautete seine Intention, auf diese Weise dem Nationalsozialismus in \u00d6sterreich das Wasser abzugraben. 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