{"id":3509,"date":"2019-11-30T15:01:32","date_gmt":"2019-11-30T14:01:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=3509"},"modified":"2021-02-22T22:07:18","modified_gmt":"2021-02-22T21:07:18","slug":"1944-nikola-dobanovic","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=3509","title":{"rendered":"1944 \u2013 Namen auf der Startbahn"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#18a211\">Dieser Artikel wurde am 20. Juli 2020 \u00fcberarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Zwangsarbeiter aus allen L\u00e4ndern, die das Dritte Reich \u00fcberfallen oder in einen Krieg verwickelt hat, mussten in <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=490#name\">\u00d6sterreich<\/a> an verschiedensten Projekten des deutschen Milit\u00e4rs, der R\u00fcstungsproduktion oder in der Bau- und Landwirtschaft arbeiten. Dazu z\u00e4hlten nach dem Balkanfeldzug im Fr\u00fchling 1941 auch die L\u00e4nder des ehemaligen Jugoslawien. So befanden sich Ende September 1944 etwa 33.000 Jugoslawen auf \u00f6sterreichischem Gebiet, darunter viele Serben.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits seit 1937 gingen viele Jugoslawinnen und Jugoslawen zur Arbeit nach Deutschland, um der hohen Arbeitslosigkeit zu entfliehen. Als Jugoslawien im April 1941 milit\u00e4risch niedergerungen wurde, kam Serbien unter deutsche Milit\u00e4rverwaltung. Die Kroaten riefen den \u201eUnabh\u00e4ngigen Staat Kroatien\u201c aus, der zwar offiziell unabh\u00e4ngig war, tats\u00e4chlich jedoch ein Vasallenstaat Deutschlands. Kroaten, die f\u00fcr das Deutsche Reich arbeiteten, gelten deshalb nicht als <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343#zwangsarbeit\">Zwangsarbeiter<\/a>, da es ein Abkommen zwischen den beiden Staaten gab, die die Entsendung von 54.500 Arbeitskr\u00e4ften nach Deutschland regelte. Diese waren  arbeits- und sozialrechtlich den deutschen Arbeitern gleichgestellt.<sup>1<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Verfolgt und deportiert wurden jedoch Minderheiten in Kroatien wie die Serben und in geringerem Umfang die Slowenen. Etwa 110.000 von ihnen wurden zur Arbeit f\u00fcr das Deutsche Reich gezwungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Zwangsarbeit in G\u00f6tzendorf<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Ab Ende 1943 kamen einige Trupps von Zwangsarbeitern beim Bau der betonierten Startbahn eines Einsatzhafens der Luftwaffe in G\u00f6tzendorf an der Leitha zum Einsatz. Die bayrische Baufirma Leo Treder hatte den Zuschlag bekommen, diesen Auftrag auszuf\u00fchren und war mit einigen Vorarbeitern und Partief\u00fchrern vor Ort. Zust\u00e4ndig f\u00fcr die Errichtung war die Oberbauleitung Niederdonau der Einsatzgruppe S\u00fcdost IX der Organisation Todt (OT). Aus den Stundenlohnzetteln geht hervor, dass die Arbeiter nicht nur f\u00fcr T\u00e4tigkeiten im Zuge des Flugplatzausbaus eingesetzt wurden. Zudem kamen sie bei Katastropheneins\u00e4tzen in den schneereichen Wintern zwischen 1943 und 1945 zum Einsatz, um Hauptverbindungsstra\u00dfen in der Umgebung oder die Anlagen der Reichsbahn wieder fahrbar zu machen.<sup>2<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Exemplarisch gebe ich hier Ausz\u00fcge aus den Lohnzetteln des Jahres 1945 wieder, die \u00fcber die Verwendung der Zwangsarbeiter Aufschluss geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Stundenlohnzettel Nr. 21\/45 vom 22. Januar 1945:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413;color:#ffffff\">Schneer\u00e4umungsarbeiten auf dem Flugplatz<br>30 Serben a 8,5 Stunden.<br>Auf Anordnung der \u00f6rtlichen Bauleitung Katastropheneinsatz bei der Reichsbahn Bahnhof G\u00f6tzendorf<br>44 Serben a 8 Stunden.<sup>3<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Stundenlohnzettel Nr. 45\/45 vom 16. Februar 1945:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413;color:#ffffff\">Schneer\u00e4umungsarbeiten auf dem Flugplatz und am Vorfeld der Blechhalle Ausgleichsfl\u00e4chen bekiesen<br>50 Serben a 8 Stunden.<br>Hallenteile aufstapeln und Zufahrtsweg zur Bauleitung, Schlamm ausschaufeln<br>20 Serben a 8 Stunden.<sup>4<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Stundenlohnzettel Nr. 69\/45 vom 15. M\u00e4rz 1945:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413;color:#ffffff\">\u00dcbergang vom Startbahnende zum Rollfeld Boden ausheben und auf Wagen laden<br>10 Serben a 5 Stunden.<br>15 Russen Kriegsgefangene a 3 Stunden, durch die Rollstra\u00dfe Rohre verlegen und mit Kies verf\u00fcllen<br>10 Serben a 5 Stunden.<sup>5<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Stundenlohnzettel Nr. 82\/45 vom 30. M\u00e4rz 1945: (Zur Beachtung: Am 29. M\u00e4rz hatte die Rote Armee erstmals die Grenze nach \u00d6sterreich bei Klostermarienberg \u00fcberschritten. Dieser Ort war nur 65 km Luftlinie von G\u00f6tzendorf entfernt!) (Unterstreichungen im Original)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413;color:#ffffff\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Bahnhof (Rampe):<\/span> Mit der Raupe Steine anfahren.<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Fa. Vianova:<\/span> Bauger\u00e4te mit der Raupe zum Bahnhof transportieren.<br><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00dcbergang vom Startbahnende zum Rollfeld:<\/span> Aufsicht beim Abwalzen und Ausgleichen<br>1 Raupe 10 1\/2 Stunden.<sup>6<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Haupts\u00e4chlich waren es Serben und Kroaten, die im Bereich Kiesgrube, Baustelleneinrichtung und Schmiede arbeiten mussten. Zwischen Dezember 1943 und Dezember 1944 leisteten sie gemeinsam etwa 18.500 Arbeitsstunden, 14.500 die Serben, knapp 4.000 die Kroaten.<br>Zwangsarbeiter weiterer Nationen kamen zum Einsatz, vor allem \u201eRussen\u201c (Sowjetb\u00fcrger) mit knapp 2.000 und italienische Gefangene mit circa 400 Arbeitsstunden.<br>Auch der Reichsarbeitsdienst (RAD) wurde in gro\u00dfem Umfang zu T\u00e4tigkeiten auf den landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen des Einsatzhafens herangezogen, er leistete etwa 13.900 Arbeitsstunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Ausbau der Startbahn waren es haupts\u00e4chlich Serben und Sowjetb\u00fcrger, die zwischen April und Dezember 1944 knapp 47.000 Arbeitsstunden erbrachten, 18.400 die Serben, 28.300 die \u201eRussen\u201c.<br>Auch im Bereich der Startbahn kamen der RAD mit 31.400, Kroaten mit 5.800, italienische Gefangene mit 1.300 und Soldaten mit 1.100 Arbeitsstunden zum Einsatz.<sup>7<\/sup><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Dobanovi\u010d, Kolarevic und Nikola<\/h3>\n\n\n\n<p><br><strong>Dobanovi\u010d<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich handelt es sich dabei um den Namen eines serbischen Zwangsarbeiters:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/9_Nikola_Dobanovic_1944.jpg\" alt=\"Der Name des serbischen Zwangsarbeiters Nikola Dobanovic, im nassen Beton einer Startbahn verewigt\" class=\"wp-image-3510\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/9_Nikola_Dobanovic_1944.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/9_Nikola_Dobanovic_1944-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/9_Nikola_Dobanovic_1944-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Nikola Dobanovi\u010d hinterlie\u00df seinen Namen in der Startbahn, als der Beton noch weich war.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nikola Dobanovi\u010d war wohl einem jener Bautrupps zugeteilt, die an der Startbahn arbeiteten. Die sch\u00f6n ausgef\u00fchrte Schrift deutet darauf hin, dass er im Zeitraum, den er f\u00fcr die Einritzung seines Namens ben\u00f6tigte, nicht unter Bewachung stand. Mindestens zwei weitere M\u00e4nner, einer davon aus der Ukraine, taten es ihm gleich und hinterlie\u00dfen der Nachwelt ein schriftliches Zeichen ihrer zwangsweisen Anwesenheit in G\u00f6tzendorf.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Kolarevic<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hier ist in der oberen Zeile der in serbisch-kyrillischer Schrift hinterlassene Name \u201e\u041a\u043e\u043b\u0430\u0440\u0435\u0432\u0438\u045b \u0412.\u201c zu erkennen \u2013 in lateinischen Buchstaben: \u201eKolarevic B.\u201c<br>Die Bedeutung der unteren Zeile ist unsicher: \u201e\u041c\u0410\u0413\u0410\u0412\u0410\u0426 \u201c, eventuell ein Ortsname.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/9_Kolarevic_1944.jpg\" alt=\"Kolarevic B. in serbisch-kyrillischer Schrift\" class=\"wp-image-9191\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/9_Kolarevic_1944.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/9_Kolarevic_1944-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/9_Kolarevic_1944-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Kolarevic B. in serbisch-kyrillischer Schrift \u2013 \u041a\u043e\u043b\u0430\u0440\u0435\u0432\u0438\u045b \u0412.<br>Die zweite Zeile konnte nicht sicher entziffert werden \u2013 \u041c\u0410\u0413\u0410\u0412\u0410\u0426, eventuell ein Ortsname.<br>Eventuell hei\u00dft die zweite Zeile auch \u201eMAI 1944\u201c.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br><strong>Nikola<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der Ortsangabe handelt es sich in der ersten Zeile wahrscheinlich um den Namen eines Ukrainers in kyrillischer Schrift. \u201e\u0414. \u041d\u0418\u041a\u041e\u041b\u0410\u201c bedeutet \u201eD. Nikola\u201c.<br>Das Wort in der zweiten Zeile lautet \u201e\u0412\u041e\u041b\u0418\u041d\u0410\u201c und bedeutet \u201eVolhyn\u201c (Wolhynien, Ukraine). Diese Deutung stimmt allerdings nur, wenn man das seitenverkehrte \u0418 ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/9_Nikola_1944.jpg\" alt=\"D. Nikola aus der Ukraine\" class=\"wp-image-9192\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/9_Nikola_1944.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/9_Nikola_1944-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/9_Nikola_1944-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>D. Nikola \u2013 \u0414. \u041d\u0418\u041a\u041e\u041b\u0410<br>aus der Ukraine \u2013 \u0412\u041e\u041b\u0418\u041d\u0410 (Volhyn, Wolhynien)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Herzlichen Dank an Frau Mag. Natalia Lagureva vom <a href=\"http:\/\/www.befreiungsmuseumwien.at\/\">Befreiungsmuseum Wien<\/a> f\u00fcr ihre Hilfe bei der Entzifferung!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-background-color has-background\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">M\u00f6chtest Du Dich erkenntlich zeigen?<\/span> <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=6688\" data-type=\"page\" data-id=\"6688\">Hier hast Du die M\u00f6glichkeit dazu<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Fu\u00dfnoten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>1 Mark <em>Spoerer<\/em>, Zwangsarbeit unter dem Hakenkreuz. Ausl\u00e4ndische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und H\u00e4ftlinge im Deutschen Reich und im besetzten Europa 1939\u20131945 (Stuttgart\/M\u00fcnchen 2001), S. 66\u201369, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/profile\/Mark_Spoerer\/publication\/284249025_Zwangsarbeit_unter_dem_Hakenkreuz_Auslandische_Zivilarbeiter_Kriegsgefangene_und_Haftlinge_im_Dritten_Reich_und_im_besetzten_Europa_1939-1945\/links\/5d4e706992851cd046afee9f\/Zwangsarbeit-unter-dem-Hakenkreuz-Auslaendische-Zivilarbeiter-Kriegsgefangene-und-Haeftlinge-im-Dritten-Reich-und-im-besetzten-Europa-1939-1945.pdf\">https:\/\/www.researchgate.net\/profile\/Mark_Spoerer\/publication\/284249025_Zwangsarbeit_unter_dem_Hakenkreuz_Auslandische_Zivilarbeiter_Kriegsgefangene_und_Haftlinge_im_Dritten_Reich_und_im_besetzten_Europa_1939-1945\/links\/5d4e706992851cd046afee9f\/Zwangsarbeit-unter-dem-Hakenkreuz-Auslaendische-Zivilarbeiter-Kriegsgefangene-und-Haeftlinge-im-Dritten-Reich-und-im-besetzten-Europa-1939-1945.pdf<\/a> (20. Juli 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>2 BArch, R50-I\/707, fol. 33<\/p>\n\n\n\n<p>3+4+5+6 BArch, R 50-I\/707, ohne fol.<\/p>\n\n\n\n<p>7 BArch, R50-I\/707, ohne fol.<\/p>\n\n\n\n<p>BArch: Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#18a211\"><br><strong>Interne Links:<\/strong><br><br>Mehr zu den Jahren 1939 bis Kriegsende:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343\">https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Artikel wurde am 20. Juli 2020 \u00fcberarbeitet. Zwangsarbeiter aus allen L\u00e4ndern, die das Dritte Reich \u00fcberfallen oder in einen Krieg verwickelt hat, mussten in \u00d6sterreich an verschiedensten Projekten des deutschen Milit\u00e4rs, der R\u00fcstungsproduktion oder in der Bau- und Landwirtschaft arbeiten. Dazu z\u00e4hlten nach dem Balkanfeldzug im Fr\u00fchling 1941 auch die L\u00e4nder des ehemaligen Jugoslawien. 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