{"id":1646,"date":"2019-10-12T16:42:52","date_gmt":"2019-10-12T14:42:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=1646"},"modified":"2021-02-22T22:08:21","modified_gmt":"2021-02-22T21:08:21","slug":"1945-sisto-merisi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=1646","title":{"rendered":"1945 \u2013 Sisto Merisi"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#18a211\">Dieser Artikel wurde am 18. Juni 2020 \u00fcberarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Die Wiener Flakt\u00fcrme blieben nach dem Zweiten Weltkrieg vollst\u00e4ndig erhalten. Warum und nach welchen Vorbildern sie erbaut wurden, beleuchtet dieser Beitrag und geht anschlie\u00dfend auf die Menschen ein, die ihn errichten mussten. Die im Beitrag gezeigte Beschriftung stammt von einem Italiener, der in den letzten Kriegsjahren in einem der T\u00fcrme <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343#zwangsarbeit\">Zwangsarbeit<\/a> leisten musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Um das historische Zentrum Wiens vor Luftangriffen zu sch\u00fctzen und der Bev\u00f6lkerung Schutzr\u00e4ume zu bieten, wurde 1942 mit der Errichtung von Flakt\u00fcrmen begonnen. Dazu baute man sechs T\u00fcrme, die paarweise im Stadtgebiet angeordnet waren. Jedes Paar bildete den Eckpunkt eines Dreiecks, das die Innenstadt zum gr\u00f6\u00dften Teil in sich aufnahm und bestand aus einem Feuerleitturm und einem Gesch\u00fctzturm. Mittels der Messger\u00e4te am Feuerleitturm wurden herannahende Fliegerverb\u00e4nde erfasst und die erhobenen Daten an die Stellungen der schweren Flak des Gesch\u00fctzturmes weitergeleitet. Dort wurden die Gesch\u00fctze entsprechend der \u00fcbermittelten Daten ausgerichtet und im passenden Moment das Feuer gegen die Bomber er\u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Grund, warum Flakt\u00fcrme immer paarweise errichtet wurden, liegt in der Aufrechterhaltung der Messf\u00e4higkeit des Feuerleitturms. Dort waren das Radarger\u00e4t \u201e<a href=\"http:\/\/www.geheimprojekte.at\/fumg_fumg-65.html\">W\u00fcrzburgriese<\/a>\u201c und die Entfernungsmessger\u00e4te installiert. Die Elektronik der Ger\u00e4te w\u00e4re durch die Ersch\u00fctterungen der Kanonenabsch\u00fcsse und den entstehenden Rauch gest\u00f6rt worden, sodass der Feuerleitturm selbst nur mit leichteren kleineren Gesch\u00fctzen gegen Tiefflieger ausgestattet war, w\u00e4hrend die schwere Flak am Gesch\u00fctzturm stationiert war.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\"><\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Paar-Nr.<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Deckname<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Bauzeit<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Bauart<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">H\u00f6he<br>(m)<\/td><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Bewaffnung<br>Ausstattung<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Gesch\u00fctzturm<br>Arenbergpark<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">VIII<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Baldrian<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Dez. 42 bis<br>Okt. 43<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">2<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">42<\/td><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">4 x 12,8 cm<br>Zwillingsflak<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Feuerleitturm<br>Arenbergpark<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">VIII<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Baldrian<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Dez. 42 bis<br>Okt. 43<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">2<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">39<\/td><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">W\u00fcrzburgriese<br>Entfernungs-<br>messger\u00e4te<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Gesch\u00fctzturm<br>Stiftskaserne<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">V<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">\u2013<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Okt. 43 bis<br>Juli 44<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">3<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">45<\/td><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">4 x 12,8 cm<br>Zwillingsflak<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Leitturm<br>Esterhazypark<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">V<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">\u2013<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Okt. 43 bis<br>Juli 44<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">3<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">47,3<\/td><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">W\u00fcrzburgriese<br>Entfernungs-<br>messger\u00e4te<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Gesch\u00fctzturm<br>Augarten<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">VII<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Peter<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Juli 44 bis<br>Jan. 45<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">3<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">55<\/td><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">4 x 12,8 cm<br>Zwillingsflak<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Feuerleitturm<br>Augarten<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">VII<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Peter<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Juli 44 bis<br>Jan. 45<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">3<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">53<\/td><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">W\u00fcrzburgriese<br>Entfernungs-<br>messger\u00e4te<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption>Die Flakt\u00fcrme in Wien<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Die in r\u00f6mischen Ziffern angegebenen Nummern der Flakturmpaare ergaben sich durch die gleichzeitige Durchf\u00fchrung von mehreren Bauvorhaben. Bereits zwischen 1940 und 1942 wurden die ersten T\u00fcrme der Bauart 1 errichtet \u2013 dabei handelte es sich mit den Paaren I bis III um die Berliner T\u00fcrme und mit IV um das erste in Hamburg erbaute Turmpaar. Darauf folgten von 1942 bis 1943 jene der Bauart 2 \u2013 das Paar VIII in Wien und das Paar VI in Hamburg. \u00dcberlappend damit kamen ab Dezember 1942 bereits die T\u00fcrme der Bauart 3 zur Ausf\u00fchrung \u2013 die Flakturmpaare V und VII in Wien.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Wandst\u00e4rken bis zu dreieinhalb Metern und St\u00e4rken der Abschlussdecke bis zu f\u00fcnf Metern sollten die Flakt\u00fcrme nicht nur ihre Aufgabe des aktiven Luftschutzes in Form der Fliegerabwehr erf\u00fcllen, sondern auch jene des passiven Luftschutzes als Bunker f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. Bis zu 40.000 Personen fanden insgesamt bei Fliegeralarm Schutz im Inneren der sechs Betonkolosse, die meist etagenweise zwischen milit\u00e4rischer, ziviler und teilweise industrieller Nutzung aufgeteilt wurden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Vorbilder und Nachkriegspl\u00e4ne<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Die Vorbilder, die den Entw\u00fcrfen der T\u00fcrme zugrunde lagen, suchten sich Albert Speer und die von ihm beauftragten Architekten in historischen Festungsbauwerken. Sieht man sich etwa den Gesch\u00fctzturm der Bauart 3 im Augarten an, so erkennt man durchaus Parallelen zu dem aus dem 13. Jahrhundert stammenden Castel del Monte in Italien. Auch zur Bel\u00fcftung der T\u00fcrme orientierte man sich an \u00e4lteren Vorlagen, etwa dem zwischen 1724 und 1729 erbauten Maschikuliturm der Festung Marienburg in W\u00fcrzburg, der \u00fcber ein ausgekl\u00fcgeltes System von Mauer\u00f6ffnungen verf\u00fcgte, das den Abzug der Pulverd\u00e4mpfe sicherstellte.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Zeit nach dem Krieg gab es Planungen, die T\u00fcrme als monumentale Totenburgen zum Gedenken der gefallenen Soldaten oder der im Bombenkrieg umgekommenen Zivilbev\u00f6lkerung auszugestalten. In diesem Falle sollten sie als fensterlose Gedenkbauwerke mit dunklem Marmor oder Granitsteinen verkleidet werden. Andere Entw\u00fcrfe zielten darauf ab, die Flakt\u00fcrme zu Monumenten des Endsiegs auszubauen, die der Selbsthuldigung des Regimes dienen sollten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Zwangsarbeit beim Bau der Flakt\u00fcrme<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Zur Errichtung der Flakt\u00fcrme wurden tausende Zwangsarbeiter, zum gr\u00f6\u00dften Teil Kriegsgefangene, aber auch verschleppte Zivilisten und in geringerem Ausma\u00df auch KZ-H\u00e4ftlinge vieler Nationen herangezogen. Der Gro\u00dfteil von ihnen stammte aus Italien, Frankreich, Polen, Jugoslawien, Belgien, der Sowjetunion, Ukraine, Tschechoslowakei und anderen L\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie wurden in eigens f\u00fcr diesen Zweck eingerichteten Lagern interniert:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Pater-Abel-Platz, dem heutigen Friedrich-Engels-Platz im 20. Bezirk<\/li><li>\u201eLager Freihaus\u201c im Bereich Operngasse 13\/Wiedner Hauptstra\u00dfe 10 im 4. Bezirk<\/li><li>\u201eLager Sportplatz\u201c (Lager Schleuse), Brigittenauer L\u00e4nde 236\u2013238 im 20. Bezirk<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die meisten der eingesetzten Italiener waren Soldaten, die nach Italiens Waffenstillstand mit den Alliierten im September 1943 nicht mehr an der Seite Deutschlands k\u00e4mpfen wollten. Quasi \u00fcber Nacht waren aus Verb\u00fcndeten Gegner geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutsche Truppen marschierten daraufhin im Norden Italiens ein, wo Mussolini nun ein Territorium zur Verf\u00fcgung stand, in dem er die sogenannte \u201eItalienische Sozialrepublik\u201c gr\u00fcnden konnte. <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=6531\">600.000 italienische Soldaten, die nicht l\u00e4nger f\u00fcr Deutschland k\u00e4mpfen wollten, gingen in deutsche Gefangenschaft, wo sie als \u201eItalienische Milit\u00e4rinternierte\u201c (IMI) bezeichnet wurden<\/a>. Aufgrund dieser Einstufung wurden sie bis Mitte 1944 schlechter behandelt als Kriegsgefangene \u2013 zehntausende starben durch Arbeit und Hunger oder wurden ermordet. Erst ab Juli 1944 wurden sie als Zivilarbeiter eingestuft und entsprechend besser behandelt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"680\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2_Merisi-Sisto-1945-680x1024.jpg\" alt=\"Name des italienischen Milit\u00e4rinternierten Sisto Merisi aus Mailand\" class=\"wp-image-1647\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2_Merisi-Sisto-1945-680x1024.jpg 680w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2_Merisi-Sisto-1945-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2_Merisi-Sisto-1945-768x1156.jpg 768w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2_Merisi-Sisto-1945.jpg 797w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><figcaption>\u201eMerisi Sisto Milano\u201c, Inschrift im Keller eines Flakturms<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Einigen von ihnen gelang es, sich beim Betonieren des Kriegsbauwerks durch Einritzungen im oder Beschriftungen am Beton zu verewigen. Der Mail\u00e4nder Sisto Merisi war einer von ihnen. Anfang 1945 schrieb er seinen Namen an die Wand. Vermutlich war er zu diesem Zeitpunkt 23 Jahre alt. Leider ist mir weder \u00fcber ihn noch \u00fcber sein weiteres Schicksal im und nach dem Krieg etwas bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-background-color has-background\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">M\u00f6chtest Du Dich erkenntlich zeigen?<\/span> <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=6688\" data-type=\"page\" data-id=\"6688\">Hier hast Du die M\u00f6glichkeit dazu<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Literatur und Links:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Thomas <em>Keplinger<\/em>, Funkmessger\u00e4t FuMG 65 &#8211; W\u00fcrzburgriese, online unter: Geheimprojekte.at,<br><a href=\"http:\/\/www.geheimprojekte.at\/fumg_fumg-65.html\">http:\/\/www.geheimprojekte.at\/fumg_fumg-65.html<\/a> (12. Juni 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Der Text entstand zum gr\u00f6\u00dften Teil auf Grundlage von:<br>Marcello <em>La Speranza<\/em>, Flakturm-Arch\u00e4ologie. Ein Fundbuch zu den Wiener Festungsbauwerken (Berlin 2012)<\/p>\n\n\n\n<p>Valentin E. <em>Wille<\/em>, Die Flakt\u00fcrme in Wien, Berlin und Hamburg. Geschichte, Bedeutung und Neunutzung (Saarbr\u00fccken 2008), online unter:<br><a href=\"https:\/\/publik.tuwien.ac.at\/files\/pub-ar_9367.pdf\">https:\/\/publik.tuwien.ac.at\/files\/pub-ar_9367.pdf<\/a> (12. Juni 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Wien Geschichte Wiki, Zwangsarbeiterlager Brigittenauer L\u00e4nde 236\u2013238, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Zwangsarbeiterlager_Brigittenauer_L%C3%A4nde_236-238\">https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Zwangsarbeiterlager_Brigittenauer_L%C3%A4nde_236-238<\/a> (13. Juni 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Wien Geschichte Wiki, Zwangsarbeiterlager Pater-Abel-Platz, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Zwangsarbeiterlager_Pater-Abel-Platz\">https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Zwangsarbeiterlager_Pater-Abel-Platz<\/a> (13. Juni 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Wien Geschichte Wiki, Zwangsarbeiterlager Wiedner Hauptstra\u00dfe 10, Lager Freihaus, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Zwangsarbeiterlager_Wiedner_Hauptstra%C3%9Fe_10,_Lager_Freihaus\">https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Zwangsarbeiterlager_Wiedner_Hauptstra%C3%9Fe_10,_Lager_Freihaus<\/a> (13. Juni 2020)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#18a211\"><br><strong>Interne Links:<\/strong><br><br>Mehr zu italienischen Zivilarbeitern vor September 1943:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=3663\">https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=3663<\/a><br><br>Mehr zu der Geschichte der Italienischen Milit\u00e4rinternierten:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=6531\">https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=6531<\/a><br><br>Mehr zu den Jahren von 1939 bis Kriegsende:<br><a href=\"http:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343\">http:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Artikel wurde am 18. Juni 2020 \u00fcberarbeitet. Die Wiener Flakt\u00fcrme blieben nach dem Zweiten Weltkrieg vollst\u00e4ndig erhalten. Warum und nach welchen Vorbildern sie erbaut wurden, beleuchtet dieser Beitrag und geht anschlie\u00dfend auf die Menschen ein, die ihn errichten mussten. 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