{"id":12652,"date":"2021-02-01T17:49:29","date_gmt":"2021-02-01T16:49:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=12652"},"modified":"2021-10-02T21:54:10","modified_gmt":"2021-10-02T19:54:10","slug":"1942-bis-1945-heimweh-nach-der-krim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=12652","title":{"rendered":"1942 bis 1945 \u2013 Heimweh nach der Krim"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Zwischen Herbst 1941 und Sommer 1942 tobte die Schlacht um die Krim. Deutsche und rum\u00e4nische Einheiten standen der Roten Armee gegen\u00fcber, die sich bis zuletzt in Sewastopol hielt und z\u00e4hen Widerstand leistete. Der milit\u00e4rische Aspekt war f\u00fcr Deutschland aber nicht der einzige, der z\u00e4hlte. Ebenso war es wichtig, Arbeiter_innen anzuwerben \u2013 erst freiwillig, <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343#zwangsarbeit\">dann zwangsweise<\/a>. Der Artikel besch\u00e4ftigt sich mit der Krim und Zwangsarbeitergraffiti, die ich an so manchen W\u00e4nden im Untergrund entdecken konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fr\u00fchling 1944 ging die Phase der deutschen Besetzung der Krim auch schon wieder zu Ende. Die 4. Ukrainische Front besiegte die 17. Armee der Wehrmacht, wobei hohe Verluste auf beiden Seiten zu beklagen waren. In dieser relativ kurzen Phase der Besetzung verschleppten die Deutschen 85.447 Menschen zur Zwangsarbeit, den gr\u00f6\u00dften Teil bereits 1942, vor allem im Sommer dieses Jahres. Ab Herbst 1943, als die Rote Armee zur R\u00fcckeroberung der Krim antrat, ging die Zahl der Deportationen zur\u00fcck, bis sie Anfang 1944 ihr Ende fanden.<sup>1<\/sup><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Pl\u00e4ne Deutschlands f\u00fcr die Krim<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Alfred Rosenberg, der \u201eChefideologe\u201c des NS-Regimes, besch\u00e4ftigte sich intensiv mit der Gestaltung der eroberten L\u00e4nder im Osten. Sobald die Niederwerfung der Sowjetunion gelungen w\u00e4re, h\u00e4tte er einen fertig ausgearbeiteten Plan f\u00fcr die Kolonialisierung Osteuropas zur Hand gehabt. In seiner Denkschrift \u201eBetr. UdSSR\u201c, die er am 2. April 1941 im Zuge einer Besprechung mit Hitler vorstellte, definierte er sieben Regionen, in die die Sowjetunion aufgeteilt werden sollte:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\u201eGro\u00dfrussland\u201c mit Moskau als Hauptstadt<\/li><li>Wei\u00dfrussland mit Minsk oder Smolensk als Hauptstadt<\/li><li>Estland, Lettland, Litauen<\/li><li>Ukraine und die Krim mit Kiew als Hauptstadt<\/li><li>Don-Gebiet mit Rostow als Hauptstadt<\/li><li>Kaukasus<\/li><li>\u201eRussisch-Mittel-Asien oder Russisch-Turkestan\u201c<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Ukraine und die Krim sollten dabei als Puffer gegen den Osten sowie aufgrund ihrer fruchtbaren B\u00f6den als Rohstoffquelle und Kornkammer f\u00fcr das Deutsche Reich dienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 16. Juli 1941 wurde Rosenberg zum Reichsminister f\u00fcr die besetzten Ostgebiete ernannt. In der damit verbundenen Sitzung mit Hitler, G\u00f6ring, Bormann und anderen Protagonisten der NS-F\u00fchrungsriege unterhielten sich die Herren teils in g\u00f6nnerhafter Weise \u00fcber die Aufteilung der L\u00e4nder, deren Wirtschaft und Infrastruktur. So sollte die Ukraine geographisch erweitert und durch eine Universit\u00e4t aufgewertet werden. Den Hafen von Sankt Petersburg k\u00f6nnten, so Hitler, seinetwegen die Finnen haben. Auch Gebietserweiterungen f\u00fcr Rum\u00e4nien wurden hinsichtlich einer guten zuk\u00fcnftigen Zusammenarbeit in Landkarten eingezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413\">\u201eMein fr\u00fcher schon niedergelegter Vorschlag, die Krim als deutsches Bollwerk im Schwarzen Meer auszubauen, erfuhr eine Erweiterung.\u201c<sup>2<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Mitte November 1941 referierte Rosenberg erneut vor Hitler. Das Thema beschr\u00e4nkte sich zum gr\u00f6\u00dften Teil auf den Aufbau der Verwaltung des Ministeriums. Ein weiterer Punkt seines Vortrags besch\u00e4ftigte sich mit den T\u00e4tigkeiten des zentralen Planungsstabs Ost. Dieser, so Rosenbergs Vorschlag, sollte im Bereich des Peipus- und Ilmensees zwischen Baltikum und Nordwestrussland sowie auf der Krim \u201eden Bau von zwei gro\u00dfen konzentrierten Siedlungen\u201c<sup>3<\/sup> einleiten. Diese sollten deutschen und S\u00fcdtiroler Bauern als neuer Lebensraum dienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwa einen Monat sp\u00e4ter besprachen Hitler und Rosenberg erneut verschiedene Themen des Ostens, auch die Krim war wieder Thema. Es ging um die Germanisierung der Halbinsel:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413\">\u201eIm \u00fcbrigen betonte der F\u00fchrer noch einmal, da\u00df er die Krim sp\u00e4ter vollst\u00e4ndig ges\u00e4ubert w\u00fcnsche. Ich sagte ihm, da\u00df ich mir auch schon den Kopf zerbrochen h\u00e4tte \u00fcber die Umbenennung der St\u00e4dte, und ich dachte, Simferopol in Gotenburg und Sewastopol in Theoderichhafen \u2013 dies entsprechend einer Anweisung des F\u00fchrers selbst \u2013 umzubenennen.\u201c<sup>4<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Anfang Juli 1942 \u2013 als die Verschleppungen aus der Krim ihren H\u00f6hepunkt erreichten \u2013 wurde die Krimfrage erneut besprochen. Unter anderem kam hier die Ansiedlung jener S\u00fcdtiroler zur Sprache, die sich f\u00fcr die Zugeh\u00f6rigkeit zum Deutschen Reich entschieden hatten und nicht in Italien bleiben wollten. Auch hier wurde mit Nationen, V\u00f6lkern und Besitzt\u00fcmern nach Belieben verfahren:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413\">\u201eDer F\u00fchrer gab hierzu seine volle Zustimmung, meinte aber, dass es schade sei, dass die Ansiedlung in ein Gebiet falle, das von Tataren bewohnt sei. Ich f\u00fchrte aus, dass es auf der V\u00f6lkerkarte so aussehen m\u00fcsse. So h\u00e4tte der russische Zar und der russische Adel stets grosse Besitzungen in der Krim gehabt, vor allen Dingen auch die Weinberge. Diese Gebiete m\u00fcssen abgetrennt werden von dem tatarischen Eigentum, und wenn man dann die Tataren noch etwas zusammendr\u00fccke und die Griechen aussiedelt, so w\u00e4re Platz f\u00fcr die S\u00fcdtiroler in dem Gebirge und den s\u00fcdlichen T\u00e4lern vorhanden.\u201c<sup>5<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Anfang Mai 1944 flog Rosenberg zum letzten Mal \u00fcber die Krim, bevor sie kurz darauf von der Roten Armee zur\u00fcckerobert wurde. Er beschreibt teilweise die Folgen der K\u00e4mpfe, denkt aber gleichzeitig noch immer an die verlorenen M\u00f6glichkeiten Deutsche hier anzusiedeln:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413\">\u201eDer Kampf um Sewastopol beendet jetzt die Krimtrag\u00f6die. [\u2026] Nach dem letzten Blick a.d. Schwarze Meer von der Passh\u00f6he des Baidar Tores ging es nordw\u00e4rts in die H\u00fcgellandschaft der Hochebene. Raum war hier gleich f\u00fcr mehrere deutsche D\u00f6rfer. \u00dcber eine schlechte Strasse ging es an Granattrichtern ohne Zahl vor\u00fcber, fast alle mit wildem Mohn gef\u00fcllt.\u201c<sup>6<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Es folgt ein mehr oder weniger prosaisch-sentimentaler Blick ins Land, der mit Worten schlie\u00dft, die die Bestrafung der Krimtataren durch die Sowjetunion vorwegnahmen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413\">\u201eUnd heute ziehen wieder Sowjettruppen durch das Land u. werden die Tataren wohl noch erheblicher dezimieren als es vorher der Fall war. Diese hatten uns Danktelegramme geschickt f\u00fcr die Genehmigung der Wiederer\u00f6ffnung ihrer Moscheen. Was man ihnen wohl kaum verzeihen wird.\u201c<sup>7<\/sup><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Als am 22. Juni 1941 der <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343#barbarossa\">Feldzug des Deutschen Reichs gegen die Sowjetunion<\/a> begann, waren die Menschen, die dort lebten, f\u00fcr das NS-Regime Personen ohne jeglichen Wert \u2013 ganz im Gegenteil, die meisten von ihnen st\u00f6rten nur bei der Einrichtung der Kolonialmacht. Kriegsgefangene lie\u00df man sterben, die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung wurde erschossen. So \u00fcberlebten von 3,35 Millionen russischen Soldaten, die bis Ende des Jahres gefangengenommen worden waren, zwei Millionen nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die Strategie des Blitzkriegs, wie er im Westen und S\u00fcdosten milit\u00e4risch erfolgreich gef\u00fchrt worden war, funktionierte im Osten nicht. Eine l\u00e4ngere Dauer des Krieges zeichnete sich schon im Herbst 1941 ab. Damit war unter anderem eine erh\u00f6hte Produktion von kriegsnotwendigen G\u00fctern in Deutschland verbunden, f\u00fcr die Arbeitskr\u00e4fte ben\u00f6tigt wurden. Da jedoch viele Arbeiter, die nicht als unabk\u00f6mmlich galten, zum Dienst an der Waffe eingezogen waren, mussten alternative Arbeitskr\u00e4fte gefunden werden. Diese schaffte das Deutsche Reich aus allen besetzten und verb\u00fcndeten Gebieten \u2013 wie etwa <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=3301\" data-type=\"post\" data-id=\"3301\">Frankreich<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=3663\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=3663\">Italien<\/a> \u2013 heran.<\/p>\n\n\n\n<p>Von dieser Notwendigkeit Arbeitskr\u00e4fte zu requirieren war nat\u00fcrlich auch der \u00f6stliche Kriegsschauplatz betroffen. Man begann nun also, von sofortigen Erschie\u00dfungen abzusehen und verschleppte stattdessen die Menschen nach Deutschland, um sie zur Arbeit haupts\u00e4chlich in Industrie und Landwirtschaft einzusetzen. Nur ein kleiner Teil der sowjetischen Gefangenen wurde in den Status ziviler Arbeiter transferiert oder entschloss sich dazu, als Hilfswillige (umgangssprachlich unter Hiwis bekannt) der Wehrmacht oder in eigenen milit\u00e4rischen Einheiten auf deutscher Seite gegen die Rote Armee zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem aus der Ukraine meldeten sich anfangs viele Menschen freiwillig zur Arbeit im Deutschen Reich. Einerseits empfanden sie \u2013 ebenfalls nur anfangs \u2013 die deutsche Besetzung als Befreiung oder wenigstens als das kleinere \u00dcbel im Vergleich zu den Repressionen, die sie durch die Sowjetunion erleiden mussten. Andererseits hatten die Besatzungsbeh\u00f6rden die Lebensmittelrationen der Bev\u00f6lkerung so niedrig angesetzt, dass sie den Verlockungen der Propaganda erlagen und sich durch die Arbeit in Deutschland menschenw\u00fcrdige Lebensumst\u00e4nde versprachen. Bis Mitte 1942 kamen etwa 55.000 B\u00fcrger_innen der Sowjetunion freiwillig nach Deutschland. Zu diesem Zeitpunkt wandelte sich das Bild, das die sowjetischen Menschen vom Arbeitseinsatz in Deutschland hatten, grundlegend. Briefe, die von der schlechten Behandlung durch die Deutschen k\u00fcndeten und kranke, ausgemergelte R\u00fcckkehrer lie\u00dfen die als real empfundene Option ein annehmbares Leben f\u00fchren zu k\u00f6nnen entsetzter Ern\u00fcchterung weichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4testens Mitte 1942 sanken also die freiwilligen Meldungen f\u00fcr die Arbeit in Deutschland rapide, wodurch sich die Strategie der deutschen Beh\u00f6rden \u00e4nderte: Sie setzten zur Gewinnung von Arbeitskr\u00e4ften nun auf Zwang. Im Dezember 1941 wurde sowohl f\u00fcr 15- bis 65-j\u00e4hrige M\u00e4nner als auch f\u00fcr 15- bis 45-j\u00e4hrige Frauen eine Dienstpflicht eingef\u00fchrt. Ohne Meldung beim Arbeitsamt und Vorweis des Arbeitsbuches bekamen sie nun keine Lebensmittelmarken mehr. Die Massendeportationen begannen etwa ab dem Fr\u00fchjahr 1942 und im Herbst des Jahres wurden die Altersbeschr\u00e4nkungen aufgehoben. Jeder Greis und jedes Kind konnte jetzt in einen Zug gen Deutschland gesetzt werden, wenn es der germanischen Kolonialmacht gefiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Was das Oberkommando des Heeres in dieser Phase des Krieges unter Freiwilligkeit verstand, geht gut aus einer Weisung vom Mai 1942 hervor:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413\">\u201eDie Meldung zum Arbeitseinsatz im Reich soll grunds\u00e4tzlich freiwillig sein. Wo die Zahl der Bewerber jedoch hinter den Erwartungen zur\u00fcckbleibt, werden die betreffenden Gemeinden Mindestauflagen zu erf\u00fcllen haben. Daher mu\u00df der Bev\u00f6lkerung durch \u00fcberzeugende Werbema\u00dfnahmen der B\u00fcrgermeister in geeigneter Form zum Bewu\u00dftsein gebracht werden, was ihre Pflicht ist.\u201c<sup>8<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Doch so ganz wollte sich das deutsche Pflichtverst\u00e4ndnis nicht in den K\u00f6pfen der sowjetischen Menschen einstellen. Zu deutlich war in den vorangegangenen Monaten der Unterschied zwischen Versprechung und Wirklichkeit hervorgetreten. Die Besatzer veranstalteten deshalb, um h\u00f6here Zahlen bei den Arbeitskr\u00e4ften zu erreichen, regelrechte \u201eSklavenjagden\u201c. Die Menschen wurden von der Stra\u00dfe weg deportiert, teils unter Androhung von Gewalt gegen ihr Hab und Gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter diesen Umst\u00e4nden war der Zulauf aus der Bev\u00f6lkerung zu den Partisanen enorm. Wurden diese zuerst mit voller H\u00e4rte bek\u00e4mpft, so \u00e4nderte sich auch in diesem Punkt wegen des weiterhin dringender werdenden Bedarfs an Arbeitskr\u00e4ften ab Herbst 1942 die Politik. Stand jemand im Verdacht, mit Partisanen zu sympathisieren oder ihnen anzugeh\u00f6ren, so wurde er nun nicht mehr sofort erschossen, sondern zur Zwangsarbeit nach Deutschland gebracht. Im Juli 1943 wurde sogar erlassen, in Partisanengebieten die komplette arbeitsf\u00e4hige Bev\u00f6lkerung zu deportieren. Doch diese Vorgehensweise sorgte nur f\u00fcr weitere Ablehnung und Moralverlust in der Bev\u00f6lkerung, sodass in einzelnen Bereichen derartige Deportationen verboten wurden, um die Bev\u00f6lkerung nicht noch weiter gegen die deutschen Besatzer aufzuwiegeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fr\u00fchling 1944 eroberte die Rote Armee die Krim zur\u00fcck, womit die Deportationen nach Deutschland endeten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion beim Bau von Luftschutzanlagen in Wien<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Zwischen 1942 und 1945 wurden in den Bezirken des damaligen Gro\u00df-Wien zahlreiche Lager f\u00fcr Zwangsarbeiter_innen eingerichtet, die nationenweise aufgeteilt waren. So gab es Lager f\u00fcr Menschen aus Italien, Jugoslawien, Griechenland und anderen Nationen sowie f\u00fcr jene aus der Sowjetunion.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Beispiel f\u00fchre ich die Lager f\u00fcr russische Zwangsarbeiter_innen im ersten Bezirk an: <a href=\"https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Zwangsarbeiterlager_Gluckgasse_5\">Gluckgasse 5<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Zwangsarbeiterlager_Bankgasse_1\">Bankgasse 1<\/a> (Lager der Reichspropaganda Ostpreu\u00dfen), <a href=\"https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Zwangsarbeiterlager_Am_Hof_10\">Am Hof 10<\/a> (Lager der Feuerschutzpolizei), <a href=\"https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Zwangsarbeiterlager_W%C3%A4chtergasse_1\">W\u00e4chtergasse 1<\/a> (Lager der Wiener K\u00fcchenbetriebe), <a href=\"https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Zwangsarbeiterlager_Renngasse_10\">Renngasse 10<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Zwangsarbeiterlager_Biberstra%C3%9Fe_14\">Biberstra\u00dfe 14<\/a> (Lager der Industrie- und Handwerksf\u00f6rderungsgesellschaft m.b.H.).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_1_Krim.jpg\" alt=\"Graffito Krim in einem Verbindungsgang des Schutzraumnetzes Innere Stadt in Wien\" class=\"wp-image-12642\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_1_Krim.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_1_Krim-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_1_Krim-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Graffito \u201eKrim\u201c im oben gezeigten Verbindungsgang des Schutzraumnetzes Innere Stadt in Wien \u2013 die Schreibweise ist hier an deutsche Druckbuchstaben angelehnt, nur das r is verkehrt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Einige der Zwangsarbeiter wurden offensichtlich zum Bau von Luftschutzanlagen herangezogen. Ihre Graffiti konnte ich sowohl in Stollenanlagen au\u00dferhalb des ersten Bezirks als auch Verbindungsg\u00e4ngen des Schutzraumnetzes Innere Stadt finden. Sie zeugen einerseits von der Sehnsucht nach der Heimat und wohl auch der Ungewissheit, die sie empfanden, wenn sie an ihr \u00dcberleben und das Wohlergehen ihrer Familien dachten. Andererseits geben sie zumindest im kleinen Ma\u00dfstab Aufschluss \u00fcber die Herkunft der Zwangsarbeiter \u2013 diese Information ergibt sich aus der Schreibweise des Wortes Krim.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_6_Krim.jpg\" alt=\"Auch hier ist das Wort Krim in der ukrainischen Schreibweise zu erkennen. Offensichtlich hat der Verfasser zwei Mal begonnen zu schreiben.\" class=\"wp-image-12650\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_6_Krim.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_6_Krim-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_6_Krim-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Hier ist das Wort Krim in der ukrainischen Schreibweise zu erkennen. Offensichtlich hat der Verfasser zwei Mal zu schreiben begonnen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im russischen Kyrillisch lautet der Begriff f\u00fcr die Halbinsel im Schwarzen Meer \u201e\u041a\u0440\u044b\u043c\u201c und im ukrainischen \u201e\u041a\u0440\u0438\u043c\u201c.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_5_Krim.jpg\" alt=\"Das Wort Krim in seiner ukrainischen Schreibweise\" class=\"wp-image-12649\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_5_Krim.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_5_Krim-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_5_Krim-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Das Wort Krim ebenfalls in seiner ukrainischen Schreibweise<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><br>Der Weg zur\u00fcck zur Krim<\/h4>\n\n\n\n<p><br>Vor einigen Jahren hat mich diese Entdeckung zutiefst beeindruckt. Anscheinend hat hier ein Zwangsarbeiter eine geographisch stark vereinfachte Skizze in den feuchten Beton der Wand eines Luftschutzstollens geritzt. Oben links ist deutlich \u201eWien\u201c zu lesen. Von hier ausgehend verl\u00e4uft eine Linie, die vermutlich den Lauf der Donau zum Schwarzen Meer symbolisiert. In der Skizze stimmt die Richtung der Linie nicht mit den tats\u00e4chlichen geographischen Verh\u00e4ltnissen \u00fcberein, was eventuell auf die Umst\u00e4nde, in der sich der betreffende Zwangsarbeiter befand, zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die drei anderen Linien, die von der Mitte radial nach unten auff\u00e4chern, k\u00f6nnten die Zufl\u00fcsse Dnister, Dnepr und Don ins Schwarze Meer sein. Darunter befindet sich in einem gezackten Umriss, der meines Erachtens die Halbinsel Krim symbolisiert, das in russischer Schreibweise verfasste Graffito \u201e\u041a\u0440\u044b\u043c\u201c. Die Linien, die die Halbinsel umgeben, k\u00f6nnten die K\u00fcstenlinien des Schwarzen Meers darstellen. Unter der Skizze hat der Erschaffer die Jahreszahl 1945 und nochmals das Wort \u201e\u041a\u0440\u044b\u043c\u201c eingeritzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die am rechten Bildrand erkennbare Figur hat vermutlich keine Funktion in der Skizze und soll eventuell Gedanken an seine Familienmitglieder darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob der unbekannte Zwangsarbeiter den Weg zur\u00fcck zur Krim gefunden hat, ist mir nicht bekannt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"797\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-0_Krim.jpg\" alt=\"Offensichtlich hat hier ein Zwangsarbeiter eine geographische Skizze des Weges von Wien zur Krim in den Beton geritzt. Unterhalb steht mit 1945 das Jahr der Entstehung.\" class=\"wp-image-12645\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-0_Krim.jpg 797w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-0_Krim-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-0_Krim-768x1156.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 797px) 100vw, 797px\" \/><figcaption>Offensichtlich hat hier ein Zwangsarbeiter eine geographische Skizze des Weges von Wien zur Krim in den Beton geritzt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-3_Krim.jpg\" alt=\"Die obere H\u00e4lfte der Skizze, die den Weg von Wien in Richtung S\u00fcdosten zeigt.\" class=\"wp-image-12648\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-3_Krim.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-3_Krim-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-3_Krim-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Die obere H\u00e4lfte der Skizze, die den Lauf der Donau von Wien in Richtung Schwarzes Meer zeigt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-1_Krim.jpg\" alt=\"Detail aus der obigen Skizze. In meiner Interpretation zeigt die sternf\u00f6rmige Linie um das Wort Krim die K\u00fcstenlinie der Halbinsel. Umgeben ist sie von einer weiteren Linie, die das Schwarze Meer anzeigen k\u00f6nnte.\" class=\"wp-image-12646\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-1_Krim.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-1_Krim-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-1_Krim-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Der sternf\u00f6rmige Umriss um das Wort \u201e\u041a\u0440\u044b\u043c\u201c zeigt die K\u00fcstenlinie der Halbinsel. Umgeben ist sie von einer weiteren K\u00fcstenlinie, die das Schwarze Meer symbolisieren k\u00f6nnte.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-2_Krim.jpg\" alt=\"Das Entstehungsjahr der geographischen Skizze\" class=\"wp-image-12647\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-2_Krim.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-2_Krim-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_4-2_Krim-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Das Entstehungsjahr der Skizze<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_3_Krim.jpg\" alt=\"Graffito des Wortes Krim in einer Luftschutzanlage\" class=\"wp-image-12644\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_3_Krim.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_3_Krim-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/63_3_Krim-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Graffito des Wortes \u201e\u041a\u0440\u044b\u043c\u201c in der russischen Schreibweise unterhalb der Skizze<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-background-color has-background\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">M\u00f6chtest Du Dich erkenntlich zeigen?<\/span> <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=6688\" data-type=\"page\" data-id=\"6688\">Hier hast Du die M\u00f6glichkeit dazu<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Fu\u00dfnoten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>1 Stefan <em>Karner<\/em>, Peter <em>Ruggenthaler<\/em>, Zwangsarbeit in der Land- und Forstwirtschaft auf dem Gebiet \u00d6sterreichs 1939 bis 1945 (Wien\/M\u00fcnchen 2004), S. 121\u2013124, online unter:<br><a href=\"https:\/\/hiko.univie.ac.at\/pdf\/26-2.pdf\">https:\/\/hiko.univie.ac.at\/pdf\/26-2.pdf<\/a> (31. J\u00e4nner 2021)<\/p>\n\n\n\n<p>2 J\u00fcrgen <em>Matth\u00e4us<\/em>, Frank <em>Bajohr<\/em> (Hg.), Alfred Rosenberg. Die Tageb\u00fccher von 1934 bis 1944 (Frankfurt am Main 2018), S. 397.<\/p>\n\n\n\n<p>3 Matth\u00e4us, Bajohr (Hg.), Alfred Rosenberg, Tageb\u00fccher, S. 569.<\/p>\n\n\n\n<p>4 Matth\u00e4us, Bajohr (Hg.), Alfred Rosenberg, Tageb\u00fccher, S. 581.<\/p>\n\n\n\n<p>5 Matth\u00e4us, Bajohr (Hg.), Alfred Rosenberg, Tageb\u00fccher, S. 446.<\/p>\n\n\n\n<p>6 Matth\u00e4us, Bajohr (Hg.), Alfred Rosenberg, Tageb\u00fccher, S. 498.<\/p>\n\n\n\n<p>7 Matth\u00e4us, Bajohr (Hg.), Alfred Rosenberg, Tageb\u00fccher, S. 500.<\/p>\n\n\n\n<p>8 Zitiert nach: Mark <em>Spoerer<\/em>, Zwangsarbeit unterm Hakenkreuz. Ausl\u00e4ndische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und H\u00e4ftlinge im Deutschen Reich und im besetzten Europa 1939\u20131945 (Stuttgart\/M\u00fcnchen 2001), S. 74.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Links und Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Marc <em>Buggeln<\/em>, Unfreie Arbeit im Nationalsozialismus. Begrifflichkeiten und Vergleichsaspekte zu den Arbeitsbedingungen im Deutschen Reich und in den besetzten Gebieten, in: Marc <em>Buggeln<\/em>, Michael <em>Wildt<\/em> (Hg.), Arbeit im Nationalsozialismus (M\u00fcnchen 2014), S. 231\u2013252, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.geschichte.hu-berlin.de\/de\/bereiche-und-lehrstuehle\/dtge-20jhd\/dokumente\/publikationen\/publikationen-buggeln\/Buggeln_Unfreie_Arbeit.pdf\">https:\/\/www.geschichte.hu-berlin.de\/de\/bereiche-und-lehrstuehle\/dtge-20jhd\/dokumente\/publikationen\/publikationen-buggeln\/Buggeln_Unfreie_Arbeit.pdf<\/a> (1. Februar 2021)<\/p>\n\n\n\n<p>Kerstin S. <em>Jobst<\/em>, \u201aDunkle\u2018 und \u201aGoldene\u2018 Zeiten. Die krimtatarische Bev\u00f6lkerung unter zarischer und sowjetischer Herrschaft bis 1941, in: \u00d6sterreichische Zeitschrift f\u00fcr Geschichtswissenschaften 28 (2017), S. 91\u2013113, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.studienverlag.at\/bookimport\/oezgArchiv\/media\/data0713\/5612_oezg1_2017_s91_113_jobst.pdf\">https:\/\/www.studienverlag.at\/bookimport\/oezgArchiv\/media\/data0713\/5612_oezg1_2017_s91_113_jobst.pdf<\/a> (1. Februar 2021)<\/p>\n\n\n\n<p>Stefan <em>Karner<\/em>, Peter <em>Ruggenthaler<\/em>, Zwangsarbeit in der Land- und Forstwirtschaft auf dem Gebiet \u00d6sterreichs 1939 bis 1945 (Wien\/M\u00fcnchen 2004), S. 121\u2013124, online unter:<br><a href=\"https:\/\/hiko.univie.ac.at\/pdf\/26-2.pdf\">https:\/\/hiko.univie.ac.at\/pdf\/26-2.pdf<\/a> (1. Februar 2021)<\/p>\n\n\n\n<p>Hermann <em>Rafetseder<\/em>, NS-Zwangsarbeits-Schicksale. Erkenntnisse zu Erscheinungsformen der Oppression und zum NS-Lagersystem aus der Arbeit des \u00d6sterreichischen Vers\u00f6hnungsfonds (Linz 2007), online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.erinnern.at\/media\/05b839d42cd578b73f311523331cc7cf\/Rafetseder_Hermann_B_NSZwangsarbeitsSchicksale_2013_01.pdf\/@@download\/file\/Rafetseder_Hermann_B_NSZwangsarbeitsSchicksale_2013_01.pdf\">https:\/\/www.erinnern.at\/media\/05b839d42cd578b73f311523331cc7cf\/Rafetseder_Hermann_B_NSZwangsarbeitsSchicksale_2013_01.pdf\/@@download\/file\/Rafetseder_Hermann_B_NSZwangsarbeitsSchicksale_2013_01.pdf<\/a> (1. Februar 2021)<\/p>\n\n\n\n<p>Mark <em>Spoerer<\/em>, Zwangsarbeit unterm Hakenkreuz. Ausl\u00e4ndische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und H\u00e4ftlinge im Deutschen Reich und im besetzten Europa 1939\u20131945 (Stuttgart\/M\u00fcnchen 2001), online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/profile\/Mark_Spoerer\/publication\/284249025_Zwangsarbeit_unter_dem_Hakenkreuz_Auslandische_Zivilarbeiter_Kriegsgefangene_und_Haftlinge_im_Dritten_Reich_und_im_besetzten_Europa_1939-1945\/links\/5d4e706992851cd046afee9f\/Zwangsarbeit-unter-dem-Hakenkreuz-Auslaendische-Zivilarbeiter-Kriegsgefangene-und-Haeftlinge-im-Dritten-Reich-und-im-besetzten-Europa-1939-1945.pdf\">https:\/\/www.researchgate.net\/profile\/Mark_Spoerer\/publication\/284249025_Zwangsarbeit_unter_dem_Hakenkreuz_Auslandische_Zivilarbeiter_Kriegsgefangene_und_Haftlinge_im_Dritten_Reich_und_im_besetzten_Europa_1939-1945\/links\/5d4e706992851cd046afee9f\/Zwangsarbeit-unter-dem-Hakenkreuz-Auslaendische-Zivilarbeiter-Kriegsgefangene-und-Haeftlinge-im-Dritten-Reich-und-im-besetzten-Europa-1939-1945.pdf<\/a> (1. Februar 2021)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#18a211\"><br><strong>Interner Link:<\/strong><br><br>Mehr zu den Jahren von 1939 bis Kriegsende:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343\" data-type=\"page\" data-id=\"1343\">1939 bis Kriegsende<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwischen Herbst 1941 und Sommer 1942 tobte die Schlacht um die Krim. Deutsche und rum\u00e4nische Einheiten standen der Roten Armee gegen\u00fcber, die sich bis zuletzt in Sewastopol hielt und z\u00e4hen Widerstand leistete. Der milit\u00e4rische Aspekt war f\u00fcr Deutschland aber nicht der einzige, der z\u00e4hlte. Ebenso war es wichtig, Arbeiter_innen anzuwerben \u2013 erst freiwillig, dann zwangsweise. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":12644,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"image","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,9,626,24,18,17,49,323],"tags":[32,888,799,500,886,100,607,33,27,28,806,800,801],"class_list":["post-12652","post","type-post","status-publish","format-image","has-post-thumbnail","hentry","category-1938-1945","category-graffiti-zwangsarbeiter","category-handschriftlich","category-jahreszahl","category-luftschutz-zivil","category-luftschutzraumnetz-innere-stadt","category-sowjetunion","category-zweiter-weltkrieg","tag-32","tag-geographie","tag-krim","tag-lager","tag-landkarte","tag-sowjetunion","tag-ukraine","tag-wien","tag-zwangsarbeit","tag-zwangsarbeiter","tag-zwangsarbeiterlager","tag-800","tag-801","post_format-post-format-image"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12652"}],"version-history":[{"count":169,"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12652\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14843,"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12652\/revisions\/14843"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/12644"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}