{"id":12246,"date":"2021-01-04T16:42:39","date_gmt":"2021-01-04T15:42:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=12246"},"modified":"2021-02-20T22:31:45","modified_gmt":"2021-02-20T21:31:45","slug":"1936-kaspar-melchior-und-balthasar-im-keller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=12246","title":{"rendered":"1936 \u2013 Kaspar, Melchior und Balthasar im Keller"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Der heutige Artikel widmet sich auf Grundlage einer erhaltenen Kreidebeschriftung in einem Keller der Wiener Innenstadt dem Brauchtum der umherziehenden Heiligen Drei K\u00f6nige, auch Sternsinger genannt. Im Sommer 2020 entdeckte ich bei einer Kellerbesichtigung diese im Untergrund eher ungew\u00f6hnliche Beschriftung an einer T\u00fcr, hinter der sich vermutlich einst eine Wohnung befand. Dort waren die wohlbekannten Initialen von Kaspar, Melchior und Balthasar zu lesen, umrahmt von der Jahreszahl 1936: 19 K+M+B 36. Erstgenannter wird heute meist mit C geschrieben.<br>Interessant sind die Schilderungen in zeitgen\u00f6ssischen Zeitungen, die sozialhistorische Einblicke in das Jahr 1936 erlauben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Die Sternsinger in den Zeitungen von 1936<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Im Salzburger Volksblatt vom 4. J\u00e4nner 1936, also exakt heute vor 85 Jahren, wurde der Brauch des Sternsingens sch\u00f6n anschaulich beschrieben:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413\">\u201eDer Tag der Heiligen Drei K\u00f6nige beschlie\u00dft das Mysterium der Weihnacht und damit die Zeit der sogenannten Zw\u00f6lften, im Volke als Rauch-, Los- oder Schicksalsn\u00e4chte bekannt. Am Vorabend des Dreik\u00f6nigstages l\u00e4uten um die Vesperzeit die Glocken zur \u201aHeiligendreik\u00f6nigweihe\u2018. Mit dem \u201aGl\u00fctl\u2018 durchschreitet der Bauer alle R\u00e4ume und Winkel des Hauses, Stall und Scheune, bis hinauf zum Dachboden, begleitet von der B\u00e4uerin mit brennender Kerze sowie von den Kindern und Ehhalten. An alle T\u00fcren schreibt er, gleichsam als Bannzeichen gegen Ungemach, Krankheit und Ungl\u00fccksf\u00e4lle die Anfangsbuchstaben der Namen der Heiligen Drei K\u00f6nige. Die Sternsinger ziehen von Hof zu Hof, voran der Sterntrager mit der Kometenstange, hinterdrein die Heiligen Drei K\u00f6nige in selbstverfertigten Kost\u00fcmen mit Flachsbart und Kronen aus Goldpapier. Der f\u00fcrstliche Kaspar ist der Wortf\u00fchrer. Es sind viele volkst\u00fcmliche Dreik\u00f6nigslieder bekannt. Die Sternsinger werden schlie\u00dflich mit Kletzen, \u201aNudeln\u2018 und einem St\u00fcck Fleisch abgelohnt. Dieser Umgang der Sternsinger stellt eine mildere Form des Herumziehens l\u00e4rmender Fruchtbarkeitsgeister dar, an die unsere Vorfahren glaubten. Die Umz\u00fcge der Sternsinger sind \u00dcberreste mittelalterlicher Dreik\u00f6nigsspiele, wie sie fr\u00fcher in Kirchen und Kl\u00f6stern zur Darstellung kamen. Die Dreik\u00f6nigsnacht gilt als die letzte Rauchnacht. Sie dient der Zukunftserforschung wie die Christ-, Thomas- und Silvesternacht. Im Chiemgau und im Berchtesgadener Land erwartet die Jugend mit Bangen das Erscheinen der \u201asch\u00f6nen und schiachen Perchten\u2018.\u201c<sup>1<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Auch aus dem Osten \u00d6sterreichs, genauer gesagt aus Wolfsthal, ist ein kurzer Bericht \u2013 vermutlich eines Kindes \u2013 in einer Zeitung abgedruckt worden, wie der Besuch der Sternsinger in einem Haushalt abgelaufen ist. Wenn auch heutzutage der Besuch der Sternsinger \u00e4hnlich abl\u00e4uft, so liegt der Hauptunterschied doch in der kleinen Gabe, die drei K\u00f6nige von den besuchten Leuten mitbekamen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413\">\u201eAm Abend vor dem Dreik\u00f6nigstag sa\u00dfen wir im Zimmer und spielten. Pl\u00f6tzlich klopfte jemand an die T\u00fcr. Die Mutter \u00f6ffnete. Da kamen drei Sternsinger herein. Sie hatten lange, bunte Kleider an, jeder hatte einen Bart und eine Krone auf dem Haupt. Einer hatte ein schwarzes Gesicht und trug auf einer Stange einen beleuchteten Stern. Jeder der drei K\u00f6nige sagte ein Spr\u00fcchlein. Dann sangen sie mitsammen ein Lied. Als sie geendet hatten, baten sie um eine kleine Gabe, und unsere Mutter gab ihnen ein St\u00fcck Speck. Die dankten daf\u00fcr, w\u00fcnschten eine gute Nacht und gingen fort.<br>Franz Niefergall, Wolfsthal\u201c<sup>2<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Aus Wien ist im Neuigkeits-Weltblatt eine Beobachtung eines Drei-K\u00f6nigs-Zuges in Dornbach nachzulesen. Dabei handelte es sich nicht um die Sternsinger, die von Haus zu Haus zogen, sondern um eine kleine Prozession:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413\">\u201eGestern habe ich gesehen, da\u00df nicht nur drau\u00dfen auf dem Lande, sondern auch bei uns in Wien alte christliche Volksbr\u00e4uche heute noch ebenso stark lebendig sind, wie zu unserer Gro\u00dfv\u00e4ter Zeit. In Dornbach kamen sie mir gestern entgegen, die Heiligen Drei K\u00f6nige, hoch zu Ro\u00df, in malerische Gew\u00e4nder geh\u00fcllt und geleitet von zahlreichem Tro\u00df, dem ein Sterntr\u00e4ger voranschritt. Dumpfer Trommelschlag und helle Pfeifenkl\u00e4nge mischten sich in die frommen Ges\u00e4nge der Gefolgschaft der drei K\u00f6nige und in den Gassen und Stra\u00dfen, durch die der Mohrenritt zog, gab es ergriffene Zuschauer.<br>Knaben waren es, stramme Jungen des Dornbacher Neulandbundes, die in wochenlangen M\u00fchen und Proben das Drei-K\u00f6nigs-Spiel erlernten und selbst alle Mittel dazu zur Stelle geschafft hatten und das Spiel dann vor der Dornbacher Pfarrkirche vorf\u00fchrten. Und Erwachsene, sicherlich fast tausend an der Zahl, auf die die einfache Sprache der Kinder den tiefsten Eindruck machte, waren die Zuh\u00f6rer. Einem Bild aus alter Zeit glich der malerische Zug, der sich von der Dornbacher Pfarrkirche bis Neuwaldegg und von dort wieder zur\u00fcck zur Kirche im Dunkel der Abendstunden bewegte und dabei den Weg zum Herzen unz\u00e4hliger Menschen gefunden hat.\u201c<sup>3<\/sup><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"797\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/61_1_CMB-1936.jpg\" alt=\"Wiener Kellert\u00fcr in der Inneren Stadt\" class=\"wp-image-12247\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/61_1_CMB-1936.jpg 797w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/61_1_CMB-1936-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/61_1_CMB-1936-768x1156.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 797px) 100vw, 797px\" \/><figcaption>Wiener Kellert\u00fcr in der Inneren Stadt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Einblick in das Alltags\u00f6sterreich von 1936<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Zeitungen sind immer gut f\u00fcr das Anstellen direkter Vergleiche, so auch im Falle dieses genau 85 Jahre zur\u00fcckliegenden Dreik\u00f6nigstages. In der Kleinen Volks-Zeitung erfahren wir etwa, welche Regelungen die \u00d6ffnungszeiten im Handel betrafen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413\">\u201eGesch\u00e4ftsstunden am Dreik\u00f6nigstag. Am Montag, den 6. d. (heilige drei K\u00f6nige), sind nach den Mitteilungen der zust\u00e4ndigen K\u00f6rperschaften die Lebensmittelgesch\u00e4fte von 8 bis 11 Uhr (Milchverkauf ab 7 Uhr fr\u00fch), die Fleischhauer und Fleischselcher von 7 bis 11 Uhr, die B\u00e4cker von halb 6 bis 11 Uhr (Frischgeb\u00e4ck), die Friseure von 8 bis 11 Uhr und die Trafiken wie an Sonntagen bis halb 10 Uhr ge\u00f6ffnet.\u201c<sup>4<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Weiters wurde kundgetan, dass am Dreik\u00f6nigstag f\u00fcr die Benutzung der Stra\u00dfen- und Stadtbahn der Feiertagspreis gelten w\u00fcrde.<sup>5<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>In der Zeitung \u201eDer Tag\u201c konnte ich einen einleitenden Satz f\u00fcr das Jahr 1936 finden, der genauso gut auf 2021 sowie r\u00fcckblickend auf 2020 zutrifft, weshalb ich ihn hier wiedergebe:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#134413\">\u201eJeglichem Jahr, wenn es nur neu ist, gew\u00e4hren wir regelm\u00e4\u00dfig einen Vorschu\u00df von Freundlichkeit und Liebe \u2013 und erst bei n\u00e4herer Bekanntschaft k\u00fchlt sich das Verh\u00e4ltnis ein wenig, wenn nicht g\u00e4nzlich, ab. Dem eben begonnenen Jahr k\u00f6nnen wir aber den Vorschu\u00df um so ruhiger gew\u00e4hren, weil es immerhin etwas verspricht, was es auch unbedingt halten wird: eine Reihe sch\u00f6ner Doppelfeiertage n\u00e4mlich. In diesem Zeichen steht das Jahr 1936, und in diesem werden wir auch, von Mal zu Mal, \u00fcber die kompakte Arbeitszeit siegen und uns weitere Ausfl\u00fcge aus dem Wohnort erlauben d\u00fcrfen. Mit einem Doppelfeiertag f\u00e4ngt es geradezu an: die Heiligen Drei K\u00f6nige grenzen an einen Sonntag, und so sind der 5. und 6. J\u00e4nner doppelrote Tage (Sonntag\u2013Montag). [\u2026]\u201c<sup>6<\/sup><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/61_2_CMB-1936.jpg\" alt=\"19 C+M+B 36\" class=\"wp-image-12248\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/61_2_CMB-1936.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/61_2_CMB-1936-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/61_2_CMB-1936-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>19 K+M+B 36<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcnsche trotz des verlorenen weihnachtlichen \u201eDoppelfeiertages\u201c 2021 allen meinen Leserinnen und Lesern einen optimistischen Blick in die Zukunft, einen ruhigen Ausklang der Weihnachtsfeiertage und viel Energie im neuen Jahr!<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-background-color has-background\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">M\u00f6chtest Du Dich erkenntlich zeigen?<\/span> <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=6688\" data-type=\"page\" data-id=\"6688\">Hier hast Du die M\u00f6glichkeit dazu<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Fu\u00dfnoten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>1 Artikel \u201eDer Brauch der Heiligen Drei K\u00f6nige\u201c, in: Salzburger Volksblatt, 4. J\u00e4nner 1936, S. 8, online unter:<br><a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=svb&amp;datum=19360104&amp;seite=8\">https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=svb&amp;datum=19360104&amp;seite=8<\/a> (2. J\u00e4nner 2021)<br><br>Unter einem <span style=\"text-decoration: underline;\">Gl\u00fctl<\/span> versteht man erhitzte Kr\u00e4uter und Zweige, die man in einer hei\u00dfen Pfanne zum Ausr\u00e4uchern von Hexen und b\u00f6sen Geistern vor sich her tr\u00e4gt.<br><br>Die <span style=\"text-decoration: underline;\">Ehhalten<\/span> (auch nur mit einem h geschrieben) waren die Dienstm\u00e4gde und Knechte eines Hofes.<\/p>\n\n\n\n<p>2 Rubrik \u201eMein Erlebnis\u201c, Artikel \u201eDie Sternsinger\u201c, in: Neuigkeits-Weltblatt, 9. J\u00e4nner 1936, S. 5, online unter:<br><a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=nwb&amp;datum=19360109&amp;seite=31\">https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=nwb&amp;datum=19360109&amp;seite=31<\/a> (2. J\u00e4nner 2021)<\/p>\n\n\n\n<p>3 Artikel \u201eGestern habe ich gesehen\u201c, in: Neuigkeits-Weltblatt, 8. J\u00e4nner 1936, S. 8, online unter:<br><a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=nwb&amp;datum=19360108&amp;seite=8\">https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=nwb&amp;datum=19360108&amp;seite=8<\/a> (3. J\u00e4nner 2021)<br><br>Der <span style=\"text-decoration: underline;\">Neulandbund<\/span> war ein katholischer Verein vor allem f\u00fcr Sch\u00fcler, Jugendliche und Studenten, der sich der Erneuerung des Glaubens, der Seelsorge und sozialem Engagement widmete sowie die Eigenverantwortlichkeit des Individuums in einer Gemeinschaft betonte, siehe Diplomarbeit von Gerhard <em>Wagner<\/em>, Von der Hochsch\u00fclerschaft \u00d6sterreichs zur \u00f6sterreichischen Hochsch\u00fclerschaft. Kontinuit\u00e4ten und Br\u00fcche (Wien 2010), S. 320\u2013332, online unter:<br><a href=\"http:\/\/othes.univie.ac.at\/10332\/1\/2010-06-10_8103461.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"http:\/\/othes.univie.ac.at\/10332\/1\/2010-06-10_8103461.pdf\">http:\/\/othes.univie.ac.at\/10332\/1\/2010-06-10_8103461.pdf<\/a> (3. J\u00e4nner 2021)<\/p>\n\n\n\n<p>4 Meldung \u201eGesch\u00e4ftsstunden am Dreik\u00f6nigstag\u201c, in: Kleine Volks-Zeitung, 4. J\u00e4nner 1936, S. 7, online unter:<br><a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=kvz&amp;datum=19360104&amp;seite=7\">https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=kvz&amp;datum=19360104&amp;seite=7<\/a> (3. J\u00e4nner 2021)<\/p>\n\n\n\n<p>5 Meldung \u201eDer Stra\u00dfenbahnfahrpreis am Feiertag\u201c, in: Der Tag, 5. J\u00e4nner 1936, S. 9, online unter:<br><a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=tag&amp;datum=19360105&amp;seite=9\">https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=tag&amp;datum=19360105&amp;seite=9<\/a> (3. J\u00e4nner 2021)<\/p>\n\n\n\n<p>6 Artikel \u201e1936 \u2013 das Jahr der Doppelfeiertage\u201c, in: Der Tag, 3. J\u00e4nner 1936, S. 7, online unter:<br><a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=tag&amp;datum=19360103&amp;seite=7\">https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=tag&amp;datum=19360103&amp;seite=7<\/a> (3. J\u00e4nner 2021)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#18a211\"><br><strong>Interner Link:<\/strong><br><br>Mehr zu den Jahren von 1918 bis zum \u201eAnschluss\u201c:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=457\" data-type=\"page\" data-id=\"457\">1918 bis zum \u201eAnschluss\u201c<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der heutige Artikel widmet sich auf Grundlage einer erhaltenen Kreidebeschriftung in einem Keller der Wiener Innenstadt dem Brauchtum der umherziehenden Heiligen Drei K\u00f6nige, auch Sternsinger genannt. Im Sommer 2020 entdeckte ich bei einer Kellerbesichtigung diese im Untergrund eher ungew\u00f6hnliche Beschriftung an einer T\u00fcr, hinter der sich vermutlich einst eine Wohnung befand. 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