{"id":10493,"date":"2020-08-10T22:57:01","date_gmt":"2020-08-10T20:57:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=10493"},"modified":"2021-06-26T16:20:34","modified_gmt":"2021-06-26T14:20:34","slug":"1945-die-flieger-am-himmel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=10493","title":{"rendered":"1945 \u2013 Die Flieger am Himmel"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Im heutigen Beitrag zeige ich zwei Ritzbilder in einem lehmig-sandigen Luftschutzstollen nahe Linz, der als Provisorium einigen Personen zweifelhaften Schutz geboten hat. Im Laufe der Zeit haben sich Wurzeln von der Oberfl\u00e4che bis in den Stollen vorgearbeitet und die Spuren der Geschichte \u00fcberwachsen. An anderen Stellen brachen Teile der gegl\u00e4tteten Stollenwand ab, wodurch die Ritzbilder teilweise bereits an Substanz eingeb\u00fc\u00dft haben. Der Mensch, der sie geschaffen hat, bildete mit seinen Werken die unmittelbare Gefahr ab, die ihn bedrohte \u2013 die Flieger am Himmel, die ich auch schon <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?p=3986\">in einem fr\u00fcheren Blogartikel thematisiert<\/a> habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab dem Fr\u00fchjahr 1943 operierten die Bomber der 9. und 12. US-Luftflotte (9th, 12th Air Force) vom Mittelmeerraum ausgehend im S\u00fcden und Osten des damaligen Deutschen Reichs. Auf diese Weise entstand eine zweite Luftfront, die die deutschen Jagdflieger aufsplittete und damit eine Entlastung f\u00fcr die von England aus auf Deutschland anfliegenden Bomber der Royal Air Force (RAF) und der 8. US-Luftflotte herbeif\u00fchrte.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 1. November 1943 wurde die 15. US-Luftflotte gegr\u00fcndet, teils mit Einheiten der 12. US-Luftflotte. Anfangs operierten diese Bomberverb\u00e4nde von Nordafrika aus. Mit dem Waffenstillstand Italiens verlegten die Einheiten nach Foggia, womit Angriffe auf <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=490#name\">\u00d6sterreich<\/a> leichter durchf\u00fchrbar waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Fokus der amerikanischen Bomber lag auf Zielen der deutschen Flugzeugindustrie \u2013 in \u00d6sterreich im Besonderen auf der Zerst\u00f6rung der Wiener Neust\u00e4dter Flugzeugwerke ab Mitte August 1943. Nachdem durch konstante Angriffe gegen die Flugzeugproduktion der Nachschub an neuen Maschinen immer weiter erlahmte und nur durch die unterirdische Verlagerung der Produktion aufrechterhalten werden konnte, \u00e4nderten sich im Anschluss an die Landung der Alliierten in der Normandie die Hauptziele der amerikanischen Luftangriffe. Der Schwerpunkt der Bombardements verlagerte sich \u00fcber die erd\u00f6lverarbeitenden Betriebe hin zur Verkehrsinfrastruktur. Auf diese Weise schw\u00e4chten die Alliierten erst die deutsche Luftwaffe, entzogen anschlie\u00dfend dem Milit\u00e4r den Treibstoff und sorgten im letzten Schritt kurz vor Kriegsende f\u00fcr das beinahe vollst\u00e4ndige Erliegen des Eisenbahn- und Stra\u00dfennetzes, wodurch Nachschublieferungen und Truppenverlegungen erschwert wurden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Der Luftkrieg in Ober\u00f6sterreich<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Ab 1944 erreichte der Luftkrieg auch Ober\u00f6sterreich, damals Oberdonau. Haupts\u00e4chlich waren es die St\u00e4dte Linz, Wels und Steyr, die ins Fadenkreuz der Bomber gerieten. In diesen Ballungszentren befanden sich die gr\u00f6\u00dften R\u00fcstungsindustrien, Raffinerien und Verkehrsknoten des Gaus. Der erste Angriff traf Steyr am 23. Februar. Darauf folgte Wels am 20. M\u00e4rz und Linz am 25. Juli.<\/p>\n\n\n\n<p>In Steyr waren es vor allem die Werke der Steyr-Daimler-Puch AG, die infolge ihrer kriegswichtigen Produktion von Fahrzeugen, Flugmotoren und Kugellagern ein wichtiges Ziel der amerikanischen Bomberverb\u00e4nde darstellten. Die in unmittelbarer N\u00e4he befindlichen Nibelungenwerke bei Sankt Valentin bildeten mit ihrer Panzerproduktion ebenso ein lohnendes Ziel f\u00fcr Bombardements.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in Wels befanden sich mehrere R\u00fcstungsbetriebe, wie etwa die Flugzeug- und Metallbauwerke, Rotax, Triumph oder Epple-Buxbaum. Dazu kamen gro\u00dfe Bahnhofsanlagen. Der Rangierbahnhof wurde im Zuge zweier Luftangriffe am 20. M\u00e4rz 1945 vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>In Linz waren es haupts\u00e4chlich die Eisenwerke Oberdonau, die zum gr\u00f6\u00dften Teil Panzerstahl und daraus Teile f\u00fcr die Panzerkampfwagen IV, V und VI  produzierten und die H\u00fctte Linz der \u201eReichswerke Hermann G\u00f6ring\u201c, die den Eisenwerken den Rohstahl lieferte. Der Zusammenbau respektive die Endfertigung der in Linz hergestellten Panzerteile erfolgte im oben erw\u00e4hnten Nibelungenwerk.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Die Bomber im Luftschutzstollen<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Welche Flugzeuge hat der Mensch im Luftschutzstollen in die Wand geritzt? Mit hoher Wahrscheinlichkeit hatte er die von den Alliierten haupts\u00e4chlich \u00fcber Europa eingesetzten B-17 Flying Fortress oder B-24 Liberator vor Augen, als er diese Graffiti schuf, die bis heute \u00fcberdauerten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><br>Die B-17 Flying Fortress<\/h4>\n\n\n\n<p><br>Die Entwicklung dieses Flugzeugs des Herstellers Boeing begann bereits 1934 unter der Bezeichnung \u201eModell 299\u201c. Der Jungfernflug des Prototyps folgte am 25. Juli 1935. Sieben Baureihen sp\u00e4ter erreichte die Flying Fortress in der Version B-17G im Juli 1943 ihren konstruktiven Zenit.<\/p>\n\n\n\n<p>10 Mann waren notwendig, um alle Funktionen des Flugzeugs auszuf\u00fcllen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>2 Piloten<\/li><li>Bordingenieur\/oberer Dachsch\u00fctze<\/li><li>Funker\/hinterer Dachsch\u00fctze<\/li><li>Navigator\/Kinnturmsch\u00fctze<\/li><li>Bombensch\u00fctze\/seitlicher Bugsch\u00fctze<\/li><li>2 seitliche MG-Sch\u00fctzen<\/li><li>Hecksch\u00fctze<\/li><li>Sch\u00fctze im Kugelturm unter dem Rumpf<sup>1<\/sup><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Besonderheit der Flying Fortress bestand \u2013 wenigstens auf dem Papier \u2013 in ihrer erh\u00f6hten Treffergenauigkeit, die dank des kreiselstabilisierten sogenannten Norden-Bombenzielger\u00e4ts<sup>2<\/sup> erzielt werden konnte. Der Begriff Treffergenauigkeit ist allerdings relativ zu betrachten. Erhoben wurde, wie viele Bomben in einem 300-Meter- und einem 600-Meter-Radius um das Ziel einschlugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil die Technik hinter dem Bombenzielger\u00e4t am besten bei Tageslicht funktionierte, waren die Amerikaner nicht dazu zu \u00fcberreden, ihre Angriffe wie die RAF nachts durchzuf\u00fchren, sondern sie flogen ihre Ziele weiterhin tags\u00fcber an. Aus diesem Grunde wurden die US-Bomber von der deutschen Luftabwehr gut und fr\u00fch erkannt. Erbitterte Luftk\u00e4mpfe hatten bis zur endg\u00fcltigen Brechung der deutschen Lufthoheit Mitte 1944 teils hohe Verluste zur Folge. Diese erreichten im Juli 1944 ihren H\u00f6hepunkt, als die 15. US-Luftflotte gesamt 318 Bomber und 101 J\u00e4ger mit fast 3.300 Besatzungsmitgliedern durch deutsche J\u00e4ger und Flakbeschuss verlor.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis Ende des Krieges produzierte Boeing 6.981 St\u00fcck und von den Herstellern Douglas und Lockheed kamen weitere 5.745 in Lizenz gefertigte B-17-Bomber dazu, was in Summe 12.726 St\u00fcck der Flying Fortress ergibt.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Einige Daten der B-17G Flying Fortress:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br><span style=\"text-decoration: underline;\">Besatzung:<\/span> 10 Mann<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Leistung:<\/span> Vier luftgek\u00fchlte 9-Zylinder-Sternmotoren zu je 1.200 PS<br><span style=\"text-decoration: underline;\">L\u00e4nge:<\/span> 22,78 Meter<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Spannweite:<\/span> 31,62 Meter<br><span style=\"text-decoration: underline;\">H\u00f6he:<\/span> 5, 82 Meter<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Leermasse:<\/span> 16.391 Kilogramm<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Maximale Startmasse:<\/span> 29.710 Kilogramm<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Dienstgipfelh\u00f6he:<\/span> 10.850 Meter<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Reisegeschwindigkeit:<\/span> 293 km\/h<br><span style=\"text-decoration: underline;\">H\u00f6chstgeschwindigkeit:<\/span> 462 km\/h<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Reichweite:<\/span> 3.219 Kilometer bei 2.722 Kilogramm Bombenzuladung, 1.760 Kilometer unter H\u00f6chstlast<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Bewaffnung:<\/span> 11 bis 13 Maschinengewehre Kaliber 12,7 Millimeter, 7.983 Kilogramm Bombenlast<sup>3<\/sup><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/44_1_Flieger_1945.jpg\" alt=\"Datum 21. M\u00e4rz 1945 \u2013 das Graffito zeigt eventuell eine B-24 Flying Fortress\" class=\"wp-image-10494\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/44_1_Flieger_1945.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/44_1_Flieger_1945-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/44_1_Flieger_1945-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Das Datum 21. M\u00e4rz 1945 lie\u00dfe eigentlich darauf schlie\u00dfen, dass an jenem Tage jemand im Luftschutzstollen sa\u00df, der die Fliegergraffiti anfertigte. Allerdings fanden an diesem Tag keine Luftangriffe auf Linz statt. Das Graffito zeigt eventuell eine B-17 Flying Fortress, sofern die geraden Heckfl\u00fcgel zur Identifkation herangezogen werden k\u00f6nnen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><br>Die B-24 Liberator<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Anf\u00e4nge dieses Flugzeuges gehen auf das Jahr 1939 zur\u00fcck. Der Hersteller Consolidated fertigte gem\u00e4\u00df eines Auftrags der US-Air Force den ersten Bomber unter der Bezeichnung \u201eModell 32\u201c. In diesem Auftrag war gefordert worden, ein Flugzeug zu bauen, das mindestens 480 km\/h H\u00f6chstgeschwindigkeit erreichen sollte, eine Gipfelh\u00f6he von 10.000 Metern und eine Reichweite von 4.800 Kilometern bei 3.000 Kilogramm Bombenlast.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen der Erteilung des Auftrags und dem Jungfernflug vergingen nur neun Monate, sodass dieser Ende Dezember 1939 stattfinden konnte. Die gestellten Anforderungen wurden jedoch nicht erreicht, vor allem was die H\u00f6chstgeschwindigkeit betraf. Dennoch wurden die ersten 120 Maschinen f\u00fcr die franz\u00f6sische Luftwaffe geordert \u2013 etwas sp\u00e4ter wurde die Bestellung sogar auf 168 Flugzeuge erh\u00f6ht. Da Frankreich kurz darauf der deutschen Aggression erlag, ging diese Lieferung an die Briten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch hier folgten den ersten Modellen weitere Baureihen mit verbesserten konstruktiven Eigenschaften, bis 1944 die Version B-24J verf\u00fcgbar war. Sie wurde 6.678 mal ausgeliefert. Insgesamt baute Consolidated bis zum Auslaufen der Produktion am 31. M\u00e4rz 1945 18.188 Liberator-Flugzeuge.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Einige Daten der B-24E Liberator:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br><span style=\"text-decoration: underline;\">Besatzung:<\/span> 8 Mann<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Startleistung:<\/span> Vier luftgek\u00fchlte 14-Zylinder-Doppelsternmotoren zu je 1.200 PS (Dauerleistung: 1.080 PS in 4.000 Metern H\u00f6he)<br><span style=\"text-decoration: underline;\">L\u00e4nge:<\/span> 20,45 Meter<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Spannweite:<\/span> 33,53 Meter<br><span style=\"text-decoration: underline;\">H\u00f6he:<\/span> 5,46 Meter<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Leermasse:<\/span> 16.783 Kilogramm<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Maximale Startmasse:<\/span> 29.480 Kilogramm<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Gipfelh\u00f6he:<\/span> 9.750 Meter<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Reisegeschwindigkeit:<\/span> 436 km\/h in 5.000 Metern H\u00f6he<br><span style=\"text-decoration: underline;\">H\u00f6chstgeschwindigkeit:<\/span> 457 km\/h in 7.600 Metern H\u00f6he<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Reichweite (normal):<\/span> 1.510 Kilometer<br><span style=\"text-decoration: underline;\">Bewaffnung:<\/span> 10 Maschinengewehr Kaliber 12,7 Millimeter<br>Eindringtiefe 400 Kilometer: Bombenlast 5.806 Kilogramm<br>Eindringtiefe 800 Kilometer: Bombenlast 3.600 Kilogramm<br>Eindringtiefe 1.200 Kilometer: Bombenlast 2.268 Kilogramm<sup>4<\/sup><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"797\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/44_2_Flieger_1945.jpg\" alt=\"Graffito einer B-17 Liberator oder B-24 Flying Fortress\" class=\"wp-image-10495\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/44_2_Flieger_1945.jpg 1200w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/44_2_Flieger_1945-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/44_2_Flieger_1945-768x510.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Graffito einer B-17 Flying Fortress oder B-24 Liberator<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br><strong>Ein weiteres Fliegergraffito im Luftschutzstollen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/44_3_Flieger_1945.jpg\" alt=\"Aufgrund des Hoheitszeichens d\u00fcrfte es sich hier um das Bild eines einmotorigen Flugzeugs der Royal Air Force handeln.\" class=\"wp-image-10496\" srcset=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/44_3_Flieger_1945.jpg 1000w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/44_3_Flieger_1945-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/44_3_Flieger_1945-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.worteimdunkel.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/44_3_Flieger_1945-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Aufgrund des Hoheitszeichens k\u00f6nnte es sich hier um das Bild eines einmotorigen Flugzeugs der Royal Air Force handeln. In Bildmitte oben ist der Propeller zu erkennen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Herzlichen Dank an <a href=\"http:\/\/subterrarum.blogspot.com\/\">Tom Scheucher<\/a> f\u00fcr den Hinweis auf diese Graffiti!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-background-color has-background\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">M\u00f6chtest Du Dich erkenntlich zeigen?<\/span> <a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=6688\" data-type=\"page\" data-id=\"6688\">Hier hast Du die M\u00f6glichkeit dazu<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Fu\u00dfnoten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>1+3 Sebastian <em>Steinke<\/em>, Fliegende Festung Boeing B-17. In: Klassiker der Luftfahrt 05\/2011, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.flugrevue.de\/klassiker\/fliegende-festung-boeing-b-17\/\">https:\/\/www.flugrevue.de\/klassiker\/fliegende-festung-boeing-b-17\/<\/a> (10. August 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>2 Nach seinem Erfinder Carl Lucas Norden.<\/p>\n\n\n\n<p>4 Eberhard <em>Kranz<\/em>, Consolidated B-24 \u201eLiberator\u201c, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.fliegerweb.com\/de\/lexicon\/Geschichte\/Consolidated+B-24+%E2%80%9CLiberator%E2%80%9D-284\">https:\/\/www.fliegerweb.com\/de\/lexicon\/Geschichte\/Consolidated+B-24+%E2%80%9CLiberator%E2%80%9D-284<\/a> (10. August 2020)<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Links und Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Josef <em>Goldberger<\/em>, Cornelia <em>Sulzbacher<\/em>, Der Luftkrieg, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.ooegeschichte.at\/epochen\/nationalsozialismus\/ooe-1938-1945-eine-chronologie\/das-ende-des-krieges\/bombenangriffe\/\">https:\/\/www.ooegeschichte.at\/epochen\/nationalsozialismus\/ooe-1938-1945-eine-chronologie\/das-ende-des-krieges\/bombenangriffe\/<\/a> (10. August 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Nicole-Melanie <em>Goll<\/em>, Georg <em>Hoffmann<\/em>, Missing in Action \u2013 Failed to return. Die Todesopfer der amerikanischen und britischen Air Forces im Luftkrieg \u00fcber dem heutigen \u00d6sterreich (1939\u20131945), ein Gedenkbuch (Wien 2016), online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.bundesheer.at\/download_archiv\/pdfs\/missing_in_action.pdf\">https:\/\/www.bundesheer.at\/download_archiv\/pdfs\/missing_in_action.pdf<\/a> (10. August 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Markus <em>Reisner<\/em>, Der Luftkrieg 1944\/45 \u00fcber \u00d6sterreich, online unter:<br><a href=\"https:\/\/www.truppendienst.com\/themen\/beitraege\/artikel\/der-luftkrieg-194445-ueber-oesterreich\/#page-1\">https:\/\/www.truppendienst.com\/themen\/beitraege\/artikel\/der-luftkrieg-194445-ueber-oesterreich\/#page-1<\/a> (10. August 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Markus <em>Schmitzberger<\/em>, Eine Luftschlacht \u00fcber \u00d6sterreich, online unter:<br><a href=\"http:\/\/www.geheimprojekte.at\/luft_schlacht.html\">http:\/\/www.geheimprojekte.at\/luft_schlacht.html<\/a> (10. August 2020)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#18a211\"><br><strong>Interne Links:<\/strong><br><br>Mehr zu den Jahren von 1939 bis Kriegsende:<br><a href=\"https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343\">https:\/\/www.worteimdunkel.at\/?page_id=1343<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im heutigen Beitrag zeige ich zwei Ritzbilder in einem lehmig-sandigen Luftschutzstollen nahe Linz, der als Provisorium einigen Personen zweifelhaften Schutz geboten hat. Im Laufe der Zeit haben sich Wurzeln von der Oberfl\u00e4che bis in den Stollen vorgearbeitet und die Spuren der Geschichte \u00fcberwachsen. 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